Flirten verboten - Studierende der Grazer Kunstuniversität präsentieren die Operette
Flirten verboten - Studierende der Grazer Kunstuniversität präsentieren die Operette
"Der Mikado" von Gilbert und Sullivan in Graz und Yokohama
Eine genial-hinreißende Musik voller Witz, Ironie, Sentiment und Temperament, zwei berührende Liebesgeschichten, einen absurd-komischen Plot und eine kräftige, immer noch aktuelle Satire, die nach allen Seiten austeilt: Die Operette von Gilbert und Sullivan "Der Mikado" wurde 1885 in London uraufgeführt und trat einen weltweiten Erfolgszug an. In den USA zählt sie heute noch zu den am meisten gespielten. Nur in Europa ist sie relativ unbekannt.
Das Institut für Schauspiel der Kunstuniversität Graz (KUG) präsentiert diese echte Entdeckung in der Inszenierung von Prof. Axel Richter in Kooperation mit mehreren KUG-Instituten. 20 Studierende der Studienrichtungen Schauspiel, Gesang, Bühnenbild, Komposition, Dirigieren und Instrumentalmusik proben seit Wochen an diesem spritzigen und witzigen Werk. Das Ergebnis ihrer Arbeit wird im Theater im Palais (T.i.P.) am 19., 20. 23. und 24. Mai, jeweils um 19.30 Uhr, zu sehen und zu hören sein.
Anschließend ist das Ensemble zu einem Gastspiel in Yokohama eingeladen. Gleich zwei Anlässe gibt es dort heuer zu feiern: die 150. Wiederkehr der Öffnung Japans Häfen zur Welt und 140 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Österreich und Japan. Für die Studierenden der Kunstuniversität eine große Ehre und zugleich Herausforderung, die Arbeit einer österreichischen Universität repräsentieren zu dürfen.
DarstellerInnen: Studierende der KUG
Instrumentalensemble der KUG
Dirigenten: Chin-Chao LIN, Laszlo GYÜKER (Studierende von Martin SIEGHART)
Musikalische Bearbeitung und Arrangement: KUG-Absolvent Gerd NOACK
Musikalische Einstudierung: Hermine PACK
Projektleitung und Inszenierung: Axel RICHTER
Ausstattung: Lena GÄTJENS (Studierende von Hans SCHAVERNOCH)
Zum Inhalt:
F l i r t v e r b o t: Wer flirtet, verliert seinen Kopf.
Der Mikado, der Kaiser von Japan, macht daraus ein Gesetz: Tod durch Enthauptung!
Die Stadt Titipu stoppt das serielle Töten durch eine clevere Entscheidung:
Der nächste Delinquent, der Schneider Ko-Ko, wird als Oberster Scharfrichter Stadtoberhaupt - Rücktritt des Adels von allen Ämtern!
Nanki-Pooh, der Sohn des Mikado, auf der Flucht vor seiner Verlobten und auf der Suche nach der schönen Yum-Yum! Doch Yum-Yum soll Ko-Ko, den Schneider, heiraten.
Der Mikado fordert erneut Hinrichtungen aus Gründen der Moral!
Nanki-Pooh ist bereit, seinen Kopf rollen zu lassen für einen Monat Glück mit Yum-Yum!
Tricks, Meineide, Falschaussagen nehmen so lange ihren Lauf, bis sich zwei Paare glücklich finden und alles natürlich gut ausgeht.
Karten: Abendkassa
Infos zum Projekt: Margitta Kaltenegger, Institut für Schauspiel, Tel. 0316/389-3090
Allgemeine Presseinformationen: Lic. Katrin Hammerschmidt, Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0316/389-1152
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