Athenerinnen an die Macht!

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Athenerinnen an die Macht!

erstellt am 21. Dezember 2009

Cornelia Crombholz inszeniert „Die Weibervolksversammlung“ von Aristophanes am Grazer Theater im Palais mit Studierenden der KUG

Die Frauen Athens empört die Politik ihrer Männer, die von ständigen Kriegen, Habsucht und Rüstungswahn geprägt ist. So beschließen sie , sich eines Morgens als Männer verkleidet in die athenische Volksversammlung einzuschleichen und den Beschluss durchzusetzen, die Macht an das weibliche Geschlecht zu übergeben. In Zukunft soll allen  alles gehören, öffentliche Speisungen sollen den Hunger beenden, auf die Kinder wird gemeinsam geschaut, auch die Liebe ist frei, jeder kann jedem gehören. Was als frühsozialistisches Programm erscheint, ist im vierten Jahrhundert vor Christus vom griechischen Dichter Aristophanes als klassische Komödie geschrieben worden.

An Aktualität hat das Thema in Zeiten von Frauenemanzipation und Quotenregelung wohl kaum verloren.  Und so versucht Regisseurin Cornelia Crombholz -  dem Grazer Publikum durch ihre erfolgreichen Inszenierungen am Schauspielhaus bekannt -  diesen Stoff gemeinsam mit Studierenden des Instituts Schauspiel der Kunstuniversität im Heute zu erschließen. Im Theater im Palais proben sie zurzeit das „Konzept einer egalitären Gesellschaft“, musikalisch begleitet von jazzigen Balkanrhythmen, die Absolventen der KUG beisteuern.

Wie die Geschichte ausgeht, sei hier nicht verraten.

Zu erleben ist sie ab 14. Jänner 2010 (Premiere) und in acht weiteren Vorstellungen im Theater im Palais an der Grazer Kunstuniversität jeweils um 19.30 Uhr.

 


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