Neue Studie zur Wertungsforschung: "Vollkommenes hält sich fern"

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Neue Studie zur Wertungsforschung: "Vollkommenes hält sich fern"

erstellt am 24. Oktober 2012

Band 53 mit ästhetischen Annäherungen zum Thema erschienen

Am Beginn des neu erschienen Bandes der Studien zur Wertungsforschung steht ein fiktiver offener Brief Andreas Dorschels an den 1762 in Frankfurt an der Oder verstorbenen  Philosophen Alexander Gottlieb Baumgarten, dem Verfasser der ersten Theorie der Ästhetik.

Dorschel kritisiert darin Baumgartens Versuch, in seinen „Aesthetica“ eine erschöpfende Philosophie des Schönen verfassen zu wollen, als gescheitert:  „Ich weiß schon, Sie hatten eine Mitte vorgesehen für die Ästhetik, in der „perfectio“. Doch das mußte schiefgehen. Vollkommenheit? Die ganze Kunst besteht darin, niemals zufrieden zu sein. Machen Sie uns nicht weis, Herr Magister, das müsse stets daran liegen, daß die Künstler nach Perfektion strebten und sie leider noch nicht erreichten. Vor der Folie eigener Unvollkommenheit erscheint das Schöne. Das Vollkommene ließe uns nichts zu tun übrig. Es ist langweilig.“

Anhand der Kategorien Körper, Praxis, Genre, Werte und Erziehung breiten Philip Alperson und Andreas Dorschel in 11 wissenschaftlichen Beiträgen die im  Brief dargelegte These aus und illustrieren und begründen Sie auf dem Wege ästhetischer Annäherungen.


Philip Alperson / Andreas Dorschel
VOLLKOMMENES HÄLT SICH FERN
Ästhetische Annäherungen
Band 53 der Studien zur Wertungsforschung
Universal Edition Wien-London-New York 2012


Weitere Informationen erhalten Sie unter 0316/389-3140



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