50. Band der "Studien zur Wertungsforschung" erschienen

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50. Band der "Studien zur Wertungsforschung" erschienen

erstellt am 04. Mai 2010

"Die Musik als Ausdruck" von Friedrich von Hausegger - Neuauflage

Einen "Jubiläums"-Band der "Studien zur Wertungsforschung" konnte soeben das Institut für Musikästhetik der KUG präsentieren. Die 50. Publikation der Reihe widmet sich dem Werk "Die Musik als Ausdruck" von Friedrich von Hausegger aus dem Jahre 1885 bzw. 1887 und beinhaltet eine überarbeitete Neuauflage des gesamten Textes sowie detaillierte Erläuterungen dazu. Herausgegeben wird der Band von Andreas Dorschel und Elisabeth Kappel.

Friedrich von Hausegger (1837-1899) erhielt 1872 an der Karl-Fran­zens-Universität die venia legendi für "Theorie und Geschichte der Musik". Er lehrte und forschte Zeit seines Lebens in Graz. "Graz war stets eine Provinzstadt und ist es auch heute. In musikali­scher Hinsicht aber war Graz für wenige Jahrzehnte – die letzten drei des 19. und das erste des 20. Jahrhunderts – etwas mehr als das. Hauseggers Entwurf einer Musikästhetik fällt in dieses etwas mehr denn provinzielle Intermezzo der Grazer Musikgeschichte", so die Herausgeber.

"Die Musik als Ausdruck" erschien zu von Hauseggers Lebzeiten zweimal, 1885 und 1887. Die zweite Auflage ist nach Angaben des Autors eine "vermehrte und verbesserte", daher diente sie als Grundlage der vorliegenden Ausgabe. Das Werk wurde nach 1887 nur einmal neu ediert, allerdings in einer gekürzten Version. Der 50. Band der "Studien zur Wertungsforschung" bietet nun wieder den vollständigen Text, erstmals in lateinischer Schrift. Der Text wurde für einen besseren Lesefluss bearbeitet, so wurden unter anderem Druckfehler korrigiert, unvollständige Quellen­angaben nach Möglichkeit ergänzt sowie ein Personen- und ein Sachregister angefügt. Sonst aber blieb die ursprüngliche Schreibweise von Hauseggers erhalten.

Die Publikation wird von der Universal Edition Wien aufgelegt, gefördert wurde der Druck von der Steiermärkischen Landesregierung.

Weitere Informationen: Institut für Musikästhetik, Tel. 0316/389-3140


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