Gerd Kühr erhält Österreichischen Kunstpreis

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Gerd Kühr erhält Österreichischen Kunstpreis

erstellt am 23. Januar 2012

Verleihung am 24. Jänner 2012

Gerd Kühr, KUG-Professor für Komposition und Musiktheorie, erhält am 24. Jänner 2012 aus den Händen von Bundespräsident Heinz Fischer und Bundesministerin Claudia Schmied den Österreichischen Kunstpreis 2011 in der Kategorie Musik.

Zum zweiten Mal wird der mit je 12.000 bzw. 15.000 Euro dotierte Österreichische Kunstpreis – vormals Würdigungspreis – im Rahmen eines Festaktes, der alle sechs Kategorien des Preises in einer Verleihung vereint, in der Wiener Hofburg vergeben.

„Mit dem Österreichischen Kunstpreis zeichnen wir, im Unterschied zum ebenfalls jährlich verliehenen 'outstanding artist award', der aufstrebende Kunstschaffende prämiert, bereits etablierte Künstlerinnen und Künstler für ihr außergewöhnliches Schaffen und ihr Gesamtwerk aus. Alle PreisträgerInnen repräsentieren wichtige und prägende Positionen der österreichischen Gegenwartskunst und machen eindrucksvoll sichtbar, wie umfassend und vielfältig das Werk österreichischer Kunstschaffender ist", so Kulturministerin Claudia Schmied.

Gerd Kühr wurde1952 in Maria Luggau (Kärnten) geboren. Er absolvierte ein Kompositionsstudium am Mozarteum Salzburg bei Josef Friedrich Doppelbauer und bei Hans Werner Henze in Köln sowie ein Dirigierstudium bei Gerhard Wimberger (Mozarteum) und Sergiu Celibidache. Von 1992 bis 1994 hatte Kühr eine Gastprofessur für Komposition am Mozarteum und ab 1994 in Graz inne, seit 1995 ist er ordentlicher Universitätsprofessor für Komposition und Musiktheorie an der KUG. Als sein internationaler Durchbruch gilt die Uraufführung der Oper „Stallerhof“ mit einem Libretto von Franz Xaver Kroetz bei der 1. Münchener Biennale 1988, im Jahr 1999 folgte die Oper „Tod und Teufel" mit einem Libretto von Peter Turrini am Opernhaus Graz.

Zu einigen weitere Höhepunkten seines musikalischen Schaffens zählen zwei Porträtkonzerte in der Reihe „Next Generation“ bei den Salzburger Festspielen 2000, sein Wirken als „composer in residence" beim Wiener Concert-Verein 2001/2002 (Kammerorchester der Wiener Symphoniker), 2003 eine Personale beim Festival styriarte und 2005 das Gerd Kühr-Projekt mit einem Eröffnungskonzert beim „musikprotokoll" im steirischen herbst 2005. Im November 2011 wurde Gerd Kührs "Música Pura" (Auftragswerk der Sammlung Essl für WIEN MODERN 2011) im Schömer Haus uraufgeführt.


Kommentare:

herzlichen glückwunsch !!!


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