In seinen Stücken - man denke nur an den Sommernachtstraum - gibt es oft phantastisch-märchenhafte Elemente. Sie lassen sich wunderbar für Kinder aufbereiten, was Schauspielstudierende am 16. Mai beim Kinderabo zeigen werden
Otto Nicolais komisch-phantastische Oper ist erstmals an der Kunstuni Graz zu erleben. Der Gründer der Wiener Philharmoniker verarbeitete darin einen Stoff von W. Shakespeare. Die Musikalische Leitung hat F. Cramer, es inszeniert C. Pöwe. Premiere: 8. Juni
Perkussiv endet die abo@MUMUTH-Saison 2012/13 im György-Ligeti-Saal: Studierende von Ulrike Stadler spielen am 24. Juni Kompositionen von Sven-David Sandström, Keiko Abe, Stephen Whibley, Iannis Xenakis, Klaus Lang und Nader Mashayekhi
Am 5. März 1962 - heute vor 50 Jahren - fand im Unterrichtsministerium in Wien die erste Verhandlung zur "Erhebung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums in den Rang der Südost-Akademie für Musik und darstellende Kunst Graz" (heute Kunstuniversität Graz) statt. Erich Marckhl präsentierte als Direktor des Landeskonservatoriums und Landesmusikdirektor einen Dreistufenplan zur Überleitung, mit dessen Ausarbeitung er schon mehrere Jahre zuvor begonnen hatte. Die "Errichtung eines möglichst starken kulturellen Zentrums in Graz" sah Erich Marckhl als "eine österreichische Aufgabe", einerseits für den österreichischen Nachwuchs, andererseits für die Pflege des kulturellen Kontaktes über die Grenzen Österreichs hinaus. Die Überleitungskommission, der auch der steirische Landeshauptmann Josef Krainer sen. angehörte, schlug den 1. Juni 1963 für die Wirksamkeit durch ein Bundesgetz vor, und der vorgeschlagene Name: "Südost-Akademie für Musik und darstellende Kunst Graz" wurde einstimmig akzeptiert.
Am 21. März 1962 traf man sich zu weiteren Gesprächen in der Grazer Burg.
KUG-Archiv, Helga Kaudel
KUG-Archiv, Akademiebestand, STLA K 28, H, 55, I/d-1, Aufbau der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz 1960-1963; Erich Marckhl, Werden und Leistung der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, Graz 1972, S. 63f.