Das MUMUTH


warum steht da nichts drin

 
Für die KUG stellt das MUMUTH – Haus für Musik und Musiktheater – ein seit 1963 immer wieder eingefordertes zentrales Übungs- und Veranstaltungsgebäude dar. Nach Baubeginn im März 2006 wurde das 19-Millionen-Euro-Projekt in der Lichtenfelsgasse 14 im August 2008 vom Bauherrn, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), größtenteils an die KUG übergeben (komplette Übergabe im November 2008) und im Herbst 2008 eingerichtet. Die offizielle Eröffnung fand am 1. März 2009 statt.

Im Jahr 2010 erhielt das MUMUTH gleich zwei Auszeichnungen: den Fischer-von-Erlach-Preis (verliehen vom Verein Grazer Altstadt) sowie den Urban Land Institute Award. 2011 wurde es mit einer Anerkennung beim Architekturpreis des Landes Steiermark 2010 ausgezeichnet.
 

Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft

Als innovative Plattform für einen Diskurs der Moderne steht das MUMUTH höchstqualitativen künstlerischen Produktionen und spartenübergreifenden Veranstaltungen zur Verfügung. Es bietet gestaltbaren Raum als hochtechnologisches Forschungslabor der Kunst.

Das MUMUTH ist ein unverwechselbares Veranstaltungsgebäude, fördert dem Auftrag einer Kunstuniversität entsprechend Entwicklung und Erschließung der Künste sowie wissenschaftliche Forschung und stellt eine Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft dar. Beispielgebend dafür ist das neu konzipierte abo@MUMUTH, eine Erweiterung des Abonnementzyklus der KUG, ein experimentelles Forum für zeitgemäße Kunstformen.

 

 

Über das Gebäude

 

Geplant wurde das Haus für Musik und Musiktheater vom renommierten holländischen Architekturbüro UNStudio von Ben van Berkel nach einem international ausgeschriebenen Wettbewerb mit 212 Einreichungen. Das Projekt war bereits als österreichischer Beitrag in der Biennale in Venedig ausgestellt.

Fertigstellung: November 2008
Eröffnung: 1. März 2009

Gesamtnutzfläche: ca. 2.800 m²



Raum & Bühne


Saalkapazität: max. 450 BesucherInnen
Bestuhlung: variabel
Bühne: variabel gestaltbar
Foyer und Lounge
Garderoben

 

 

Durch die adaptierbare Topografie (0-3 m) wird der Dialog zwischen Kunst und Publikum intensiviert. Die abtrennbare „Montagehalle“ dient als Variable, die auch als „Guckkastenbühne“ verwendet werden kann. Von der Reihenbestuhlung bis zur Arena ist jede gewünschte Nähe zum Publikum wählbar. Die Galerie und das Foyer mit dem „Twist“ bieten als architektonisches Gegenstück zum Saal einen hervorragend nutzbaren „Äußeren Raum“.

Akustik & Licht

 

Akustik: Möglichkeit für variable Raumakustik im Saal mit elektronischer Steuerung
Lichtanlage: höchste Variabilität

Die raumakustischen Möglichkeiten des MUMUTH sind in Österreich einzigartig: Vom Jazz-Club bis zum Orchesterkonzert, Raumklang kann maßgeschneidert werden. Die Bedienerführung der Beleuchtung erfolgt vom Lichtpult aus und erlaubt Light Design mit maximaler Präzision.


abo@MUMUTH

Bereits zum 27. Mal fand an der KUG im Studienjahr 2008/09 der renommierte Abonnementzyklus statt, der von der Gesellschaft der Freunde der Kunstuniversität veranstaltet wird. Neu war die Erweiterung des Angebots um einen zweiten Abo-Zyklus: das abo@MUMUTH.

"Mit seinen architektonisch und akustisch herausragenden Gegebenheiten verlangte das MUMUTH geradezu nach einer Erweiterung unseres Abo-Konzeptes. Mit der Einführung des abo@MUMUTH haben wir diese einmalige Chance wahrgenommen", erklärt KUG-Rektor Georg Schulz.

Das abo@MUMUTH soll eine experimentelle Plattform für zeitgemäße und innovative Kunstformen darstellen. "Dazu gehört die Verbindung von Architektur und Musik ebenso wie topographisch flexibel gestaltbarer Raum, einzigartige variable Akustik und modernstes Light Design", so Schulz weiter. Für die erste Saison waren vier, ab 2009/10 sechs Veranstaltungen programmiert.

 

 

Eröffnet wurde das abo@MUMUTH am 2. April 2009 mit Johann Sebastian Bachs "Johannes-Passion BWV 245" in der Inszenierung von Christian Pöppelreiter, für die MUMUTH-Architekt Ben van Berkel die Ausstattung übernahm.

 

In der Saison 2010/11 erwartet die BesucherInnen ab 22. Oktober 2010 Elektronische Musik (signale graz), Oper, Chor, Jazz und Orchester.

 

 

Informationen zu Führungen durch das Gebäude und zur Vermietung des MUMUTH:

Mag. Marlis Müller-Lorenz, Tel. 0316/389-1334, E-Mail: marlis.mueller-lorenz(at)kug.ac.at

Informationen zu den Veranstaltungen im MUMUTH:
Margit Mahmoudi, Veranstaltungsabteilung der KUG, Tel. 0316/389-1330, E-Mail: abo(at)kug.ac.at

 

Informationen zum Gebäude und Pressematerial:
Mag. Martin Eigler, Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der KUG, Tel. 0316/389-1152 , E-Mail: presse@kug.ac.at