Das MUMUTH feierte Dachgleiche

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Das MUMUTH feierte Dachgleiche

erstellt am 21. Juni 2007

Eröffnungstermin steht fest

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Rede von Rektor Otto Kolleritsch bei der Gleichenfeier



Der Bau des Hauses für Musik und Musiktheater, kurz MUMUTH, in Graz geht in die Endphase: Am 14. Juni wurde Dachgleiche gefeiert. Bauherr des 18 Millionen Euro Projektes ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die das Gebäude nach Fertigstellung

an die Kunstuniversität Graz (KUG) vermietet.



Geplanter Fertigstellungstermin ist Sommer 2008. "Kunst und Architektur nehmen traditionell in der BIG einen hohen Stellenwert ein. Aus diesem Grund freuen wir uns besonders, dieses Projekt realisieren zu dürfen", so BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner. Nach Baubeginn im März 2006 wurde mit der Dachgleiche ein wichtiger baulicher Etappensieg des Projekts mit einer Bruttogeschossfläche von rund 4.700 Quadratmetern gefeiert.



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Für die KUG stellt das MUMUTH ein seit 1963 immer wieder eingefordertes zentrales Gebäude dar. „Mit der Errichtung des Hauses für Musik und Musiktheater, kurz MUMUTH, wird ein essenzielles Manko der künstlerischen Ausbildung behoben. Musiktheater und Schauspiel haben nun, wie unbedingt erforderlich, getrennte Gebäude für eine vollgültige Arbeit“, betont KUG-Rektor Otto Kolleritsch. „Für die Anforderungen des Musiktheaters werden nun räumliche und akustische Verhältnisse geschaffen, die dem unverzichtbaren Anspruch einer qualitativ hoch stehenden Ausbildung gerecht werden. Damit wird unser Arbeitsleben aber nicht „bequemer“, weil es mehr Raum gibt. Es herrscht Freude darüber, dass die Studierenden in unserem Hause noch mehr werden leisten können, beispielsweise mit institutsübergreifenden Projekten.“

 



Die Eröffnung des MUMUTH wird am 1. Oktober 2008 mit einer Aufführung des Instituts für Musiktheater von W.A. Mozarts „Die Zauberflöte“ gefeiert. Für die Eröffnungsphase sind zahlreiche weitere Konzerte vorgesehen.



Geplant wurde das Haus für Musik und Musiktheater von dem renommierten holländischen Architekturbüro UNStudio van Berkel und Bos nach einem international ausgeschriebenen Wettbewerb mit 212 Einreichungen. Das Projekt war bereits als österreichischer Beitrag in der Biennale in Venedig ausgestellt.

 


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