Hommage an emer.O.Univ.Prof. Hans Meister

Hommage an emer.O.Univ.Prof. Hans Meister

erstellt am 14. Dezember 2011

Konzert am Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19.30 Uhr,

Jenö Takács Saal, Kultur- und Universitätszentrum Oberschützen

Hommage an O.HProf. Hans MEISTER  -

Bläserkreiskonzert am 15. Dezember 2011,

19.30 Uhr, Kultur- und Universitätszentrum Oberschützen

 

Das Bläserkreiskonzert findet zum Gedenken des ersten Todestages an O.HProf. Hans Meister statt.  Hans Meister unterrichtete von 1966 bis 1989 am Institut Oberschützen der Kunstuniversität Graz, vormals Expositur Oberschützen der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz.

 

Geboren 1930 in Fürstenfeld, nahm Hans Meister neben einer Tischlerlehre das Trompetenstudium am Grazer Konservatorium in der Ausbildungsklasse von Prof. Brugger auf. Nach Lehrabschluss und Reifeprüfung am Konservatorium übernahm Hans Meister im Alter von 19 Jahren die Werkskapelle der Tabakfabrik Fürstenfeld, der er ab 1954 als Kapellmeister vorstand. Sein pädagogischer Werdegang begann 1955 als Lehrer und später Direktor der Städtischen Musikschule Fürstenfeld.  Im Jahre 1966 folgte der erste  Lehrauftrag zur Leitung der künstlerischen Ausbildungsklasse  für Trompete an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz an der Expositur Oberschützen. 1976 wurde Hans Meister der Berufstitel ao. Hochschulprofessor verliehen, 1979 folgte die Berufung zum ordentlichen Hochschulprofessor für Trompete.  Als Hochschullehrer bzw. Dozent beim Europäischen Jugendorchester und Gustav Mahler Jugendorchester war ihm Nachwuchsförderung ein großes Anliegen. Mit Geduld, Disziplin und  höchster Professionalität gelang es ihm junge Musikerinnen und Musiker zu fordern und zu fördern. Zahlreiche Einladungen des Bläserkreises der Musikhochschule Graz zu Konzerten im In- und Ausland  fand mit der Einladung zur musikalischen Umrahmung der Papstmesse im Juni 1988 in Trausdorf zweifellos einen Höhepunkt.

Unzählige Auftritte im In- und Ausland als Solotrompeter und Mitglied des Österreichischen Barocktrios mit Josef Hofer und Johannes Auersperg waren Zeichen seines solistischen und kammermusikalischen Erfolges. 

Die Kunstuniversität Graz und das Institut Oberschützen werden ihm stets ein ehrendes Angedenken bewahren.

Autor: Unger




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