Band 51 der "Studien zur Wertungsforschung" erschienen

Band 51 der "Studien zur Wertungsforschung" erschienen

erstellt am 13. Oktober 2010

Federico Celestini / Andreas Dorschel

ARBEIT AM KANON. Ästhetische Studien zur Musik von Haydn bis Webern

Das Institut für Musikästhetik der KUG konnte kürzlich den 51. Band der "Studien zur Wertungsforschung" präsentieren. Dieser trägt den Titel "Arbeit am Kanon. Ästhetische Studien zur Musik von Haydn bis Webern". Der Band wurde bei der Universal Edition Wien - London - New York 2010 verlegt.

"Im 19. Jahrhundert gewannen unter den Gelehrten historische Methoden im Zugang zur Musik den Vorrang vor ästhetischen Fragen. Dabei ist es geblieben. Doch ästhetische Fragen haben die Kraft, Wesentliches gerade an der Geschichte der Musik zu erschließen. Federico Celestini und Andreas Dorschel, beide am Institut für Musikästhetik der Kunstuniversität Graz tätig, treten den Nachweis dafür mit Blick auf Komponisten der ‚österreichischen‘ Tradition der Musik zwischen dem späten 18. und dem frühen 20. Jahrhundert an. An unterschiedlichen Gattungen wie Lied, Oratorium, Oper, Kammermusik, Orchesterstück und Symphonie erschließt die Verbindung von Analyse und Ästhetik eine Fülle von Aspekten. Untersucht werden Werke von Haydn, Schubert, Brahms, Bruckner, Wolf, Mahler, Schreker und Webern. Das einleitende ‚Totengespräch zwischen Franz Joseph Haydn aus Rohrau und Anton Friedrich Wilhelm von Webern aus Wien in der musikalischen Unterwelt‘ markiert zwei Pole der Musikgeschichte Österreichs zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert: eine Ästhetik des Spiels (Haydn) einerseits, eine Ästhetik des Gesetzes (Webern) andererseits."

Weitere Informationen: Institut für Musikästhetik, 0316/389-3140.

 


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