Symposium "Bodily Expression in Electronic Music" an der KUG
Symposium "Bodily Expression in Electronic Music" an der KUG
Internationale KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen diskutieren
Musizieren ist seit Menschengedenken eine Sache des Musik-Machens: Mit unseren Körpern bringen wir Klänge, Töne, Rhythmen, Melodien hervor. Aber was hören wir in Musik, die nicht auf diese Art gemacht ist? Dies wird vom 5. bis 7. November 2009 auf dem Grazer Symposium „Bodily Expression in Electronic Music“ diskutiert.
Elektronische Musik ist eine Musik, in der die interpretierende Person und ihr Körper zu verschwinden scheinen. Wo ein Gerät oder Algorithmus spielt, spielt eben nicht – so meint man zumindest – der Mensch. Ist demzufolge Elektronische Musik kalt, metallisch, robotisch, gefühllos? Oder wohnt auch ihr körperlicher Ausdruck inne?
In dem von Deniz Peters, Gerhard Eckel und Andreas Dorschel organisierten Symposium kommen international herausragende KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zusammen – so die Philosophen Alva Noë (Berkeley) und Kendall Walton (Michigan), die KomponistInnen Simon Emmerson (Leicester) und Isabel Mundry (Freiburg), die Improvisationskünstlerin Pauline Oliveros (Troy), die Tanzforscherin Sondra Fraleigh (Utah), die interaktive Performancekünstlerin Susan Kozel (Boston) und die Musiksoziologin Georgina Born (Cambridge) – um aus vielfältigen Perspektiven einen ungewöhnlichen Blick auf diverse Formen Elektronischer Musik der vergangenen Jahrzehnte, ihre Herausforderungen, Errungenschaften und Potentiale zu werfen.
Das gänzlich in englischer Sprache gehaltene Symposium findet am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) und dem Institut für Musikästhetik sowie im MUMUTH der Grazer Kunstuniversität statt.
Zeit: 05. - 07.11.2009
Ort: CUBE, Florentinersaal, MUMUTH
Eröffnung: 5.11. um 13.00 Uhr im CUBE des IEM, Inffeldgasse 10/3
Freier Eintritt
Weitere Informationen: www.embodiedgenerativemusic.org/symposium
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