Quality Assurance at KUG

Qualitätsstrategie der Kunstuniversität Graz

Die Kunstuniversität Graz ist als autonome Universität verantwortlich für die Qualität ihrer Leistungen in allen Bereichen: Lehre, Entwicklung und Erschließung der Künste (EEK), Forschung sowie im Management und in der Verwaltung.

Kennzeichnend für die Kunstuniversität Graz ist die systematische Verbindung der Qualitätsfrage mit den strategischen Zielen ("mission driven"). Im aktuellen Entwicklungsplan 2016 - 2021 auf S. 24 ist festgelegt:

„Das Qualitätsmanagementsystem (QMS) ist durch die stetige und systematische Verbindung der Qualitätsfrage mit den Zielen der Universität gekennzeichnet und vom Verständnis getragen, dass Qualität mit der Erreichung der selbst gesetzten Ziele entsteht und daran gemessen wird. Dadurch kann die Basis dafür gelegt werden, dass das QMS auf die Spezifika einer Universität für Musik und darstellende Kunst eingeht. Die Ziele der KUG mit ihren spezifischen Konkretisierungen und deren Umsetzung in der Praxis bilden daher die Grundlage für das Qualitätsmanagement.“

Sechs generelle, für die ganze Kunstuniversität Graz geltende Ziele leiten die Entwicklung der Universität und beschreiben den Kern der Qualität. Diese Ziele wurden durch die drei obersten Organe (Universitätsrat, Rektorat, Senat) im Rahmen der Erstellung des Entwicklungsplans 2016 – 2021 strategisch festgelegt und auf S. 10f konkretisiert.

Die sechs Ziele der Kunstuniversität Graz sind im Überblick:

  1. International konkurrenzfähiger künstlerischer Nachwuchs als selbstständige KünstlerInnen-Persönlichkeiten

  2. International sichtbare EEK

  3. International sichtbare wissenschaftliche Forschung

  4. International konkurrenzfähiger wissenschaftlicher Nachwuchs

  5. Nutzung von Kreativität und Potenzial aller MitarbeiterInnen

  6. Effizienter, qualitätsorientierter Einsatz der Ressourcen

Diese sechs grundlegenden Ziele bilden den Ausgangspunkt der Qualitätsstrategie sowohl in den akademischen Kernbereichen (Lehre, Entwicklung und Erschließung der Künste, Forschung) wie auch im administrativen Bereich. Diese findet sich im Entwicklungsplan, der Satzung sowie in der Leistungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und ist in den Zielvereinbarungen auf allen Ebenen (zwischen Universitätsrat und Rektorat sowie zwischen Rektorat und allen Organisationseinheiten) manifestiert.

Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung an der Kunstuniversität Graz

Die Qualitätsstrategie, konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie bzw. zur Erreichung der Ziele wie auch Prozesse und Instrumente der Qualitätssicherung werden in regelmäßigen Qualitätskonferenzen diskutiert, überprüft und weiterentwickelt.  Daraus werden weitere resultierende Handlungsfelder zur Qualitätsverbesserung festgelegt. Die Qualitätskonferenzen sorgen dabei für eine Reflexion des eigenen Tuns und für die Kommunikation der Aktivitäten des QMS in die Universität hinein. Damit wird erreicht, dass der immanente Qualitätsbegriff der KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen in einer an den Zielen der Universität orientierten Qualitätskultur mündet.

Die so gemeinschaftlich festgelegten Maßnahmen und Prozesse werden mittels implementierter Instrumente der Qualitätssicherung evaluiert, analysiert und dokumentiert. Das darauf aufbauende universitäre Berichtswesen intendiert,

  • die Kunstuniversität Graz mit ihren Leistungen gegenüber allen Anspruchsgruppen transparent darzustellen und

  • die Kommunikation anzuregen,

  • Veränderungspotenzial aufzuzeigen und

  • Entscheidungsgrundlagen für fortwährende Weiterentwicklung der Qualität zu liefern.

 

Mehr dazu finden Sie auf der Seite Berichte, Zahlen Fakten