1. Internationales Symposium zur Ethnoästhetik

Sina Shaari & Masoud Shaari; Foto: Julia Dax-SinkovitsdownloadFoto: Julia Dax-Sinkovits
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1. Internationales Symposium zur Ethnoästhetik

erstellt am 18. April 2019

Die Institute Ethnomusikologie und Musikästhetik der Kunstuniversität Graz veranstalten von 2. bis 4. Mai 2019 die erste internationale Tagung zum Thema „Ethnoästhetik der Musik“. Internationale ForscherInnen hinterfragen Ästhetik als eurozentrischen Begriff und beschäftigen sich mit ästhetischen Praktiken aus aller Welt – eine musikästhetische Reise von den Anden bis auf die Insel Java.

Internationales Symposium
Ethnoaesthetics of Music – Concepts, Criteria, Case Studies
02.05. – 04.05.2019
an der Kunstuniversität Graz, Palais Meran (Florentinersaal)


Der Begriff „Ästhetik“ ist eine Erfindung des europäischen 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1750 erschien zum ersten Mal ein Buch unter dem Titel „Aesthetica“, verfasst von Alexander Gottlieb Baumgarten. Bis heute ist der Diskurs der Ästhetik sehr europäisch – eurozentrisch – geblieben. Dabei existieren in den verschiedensten Kulturen rund um die Welt ästhetische Praktiken, die jeweils eine Bewertung und Einordnung z.B. musikalischer Performances möglich machen. Was in nicht europäisch geprägten Kulturen als ästhetisch gelungen erachtet wird, ist allerdings noch weitgehend unerforscht.
Welche Praktiken gibt es überhaupt, und lässt sich aus ihrem Vergleich etwas lernen? Und kann die Ästhetik den Eurozentrismus überwinden? Das sind nur zwei der Fragen, die in diesem Symposium diskutiert werden. Zum Auftakt am 2. Mai führen Andreas Dorschelund Gerd Grupe, die den KUG-Instituten Musikästhetik und Ethnomusikologie vorstehen, in das Thema ein.

Neben Musik aus aller Welt wird auch die Ästhetik der westlichen Pop- und Rock-Musik thematisiert – der deutsche Musikwissenschaftler Ralf von Appen (Universität Gießen) spricht dazu in seinem Vortrag.

Und es wird nicht nur über Musik diskutiert: Sina SHAARI & Masoud SHAARI werden live auf Setar und Oud persische Musik erklingen lassen.

Das vollständige Programm siehe musikaesthetik.kug.ac.at

Das Exposé zum Symposium gibt es hier

Eintritt frei!



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