EROICA mit Ralf Weikert

Ralf Weikert; Foto: Oli RustdownloadFoto: Oli Rust
Fotos | Videos | 1 von 1 |

EROICA mit Ralf Weikert

erstellt am 14. March 2018

Nach dem kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Ivor Bolton konnte kein geringerer als Ralf Weikert gewonnen werden, das Konzert „EROICA“ am 22. März im Grazer Stefaniensaal zu dirigieren. Mit dem Orchester der Kunstuniversität Graz wird er Werke dreier Großmeister der Wiener Klassik erarbeiten – Thematisch spannt der Abend einen Bogen vom Orpheus-Mythos bis hin zu Napoleon Bonaparte.

22. März 2018, 19.30 Uhr
Stefaniensaal, Grazer Congress
(18.45 Uhr Prolog im Saal – Wissenswertes zur Aufführung mit Harald Haslmayr)

Mit dem Orchester der Kunstuniversität Graz bringt Ralf Weikert Joseph Haydns Ouvertüre zur Oper „L‘Anima del Filosofo” zur Aufführung, außerdem stehen Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante für Violine und Viola sowie die titelgebende Symphonie Nr. 3 „Eroica“ von Ludwig van Beethoven am Programm des Konzerts.

Ralf Weikert
In St. Florian (Österreich) geboren, erhielt Weikert die erste musikalische Ausbildung am Linzer Bruckner-Konservatorium. An der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Hans Swarowsky beendete er sein Studium.

1965 wurde er mit dem ersten Preis beim "Nicolai-Malko-Wettbewerb" in Kopenhagen ausgezeichnet. Ein Jahr später verlieh ihm der österreichische Unterrichtsminister den Mozart-Interpretationspreis. Der "Dr.Karl-Böhm-Preis" wurde ihm 1975 durch den Dirigenten persönlich überreicht.

Bis 1977 war Ralf Weikert Chefdirigent und musikalischer Oberleiter am Theater der Stadt Bonn. Als stellvertretender Generalmusikdirektor wirkte er anschließend an der Frankfurter Oper und kam 1981 als Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters und Generalmusikdirektor des Landestheaters nach Salzburg. 1974 debütierte Ralf Weikert an der Wiener und 1975 an der Hamburgischen Staatsoper, 1979 an der Deutschen Oper Berlin, 1981 an der Bayerischen Staatsoper München und 1987 an der Metropolitan Opera New York und 1997 an der San Francisco Opera.

Seit 1971 war Ralf Weikert ständiger Dirigent der Salzburger Festspiele, der Festspiele in Aix-en-Provence, der Bregenzer Festspiele sowie 1987 auch der Arena von Verona.

Zahlreiche Schallplattenaufnahmen des Opern- und Konzertrepertoires sowie Radio- und Fernsehproduktionen in Europa und Amerika standen unter seiner Leitung. Einige seiner CD-Einspielungen wurden mit Schallplattenpreisen ausgezeichnet (u.a. Echo Classic 2005)

Von 1983 bis 1992 war Ralf Weikert Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter des Opernhauses Zürich.

Seither arbeitet Ralf Weikert als freier Dirigent und war häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, dem Opernhaus Zürich, der Hamburgischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden, der kgl. Oper Stockholm, der Oper Amsterdam, der Nationaloper Helsinki der New National Opera Tokyo und der Budapester Staatsoper. Außerdem war Ralf Weikert als Dirigent bei zahlreichen Spitzenorchestern in aller Welt zu Gast (u. a. Berliner Philharmonisches Orchester, Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, RSO Wien, Nouvel Orchestre Philharmonique Paris, Orchestra Giuseppe Verdi Milano, Orchestra Nazionale della RAI Torino, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Orchestre du Capitol Toulouse, Danmarks Radio-Philharmonie,Tschechische Philharmonie Prag, Zagreber Philharmonie, Slovakische Philharmonie Bratislava, Tokyo Philharmonic, Oslo Philharmonic Orchestra, NHK-Symphony-Orchestra Tokyo Symphony, English Chamber-Orchestra, Scottish Chamber-Orchestra, Academy of St.Martin’s in the Field, NDR-Rundfunksymphonie-Orchester Hamburg, Dresdner Philharmonie, Tonhalle-Orchester Zürich, Welsh National BBC Orchestra etc.) Die Saison 2014/15 brachte Weikert mit "Don Giovanni" an die New National Opera Tokyo, an das Wagner-Festival Wels mit "Tannhäuser" und "Tristan und Isolde" und an das Teatro Liceu in Barcelona mit "Arabella, gefolgt von Konzerten im Teatro di San Carlo Napoli, später im Jahr dirigiert Weikert eine Produktion von Mozarts "Nozze di Figaro" im Teatro San Carlo und "Lohengrin" am Royal Opera-House Oman, sowie Konzerte in Ljubljana, Bratislava, Tokyo (Rosenkavalier) 2018 Seoul Nationaloper Richard Wagner. "Ring des Nibelungen"

2017 erschien sein sehr erfolgreiches Buch: BERUF DIRIGENT beim Verlag Boehlau Wien


Das Programm im Detail

Joseph Haydn: Ouvertüre zur Oper „L‘Anima del Filosofo” Hob Ia:3
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine und Viola KV 364
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 „Eroica“

Soli: Elizaveta Goldort (Violine), Neza Papler (Viola)
Orchester der Kunstuniversität Graz
Dirigent: Ralf WEIKERT



Kommentare:

Kommentar verfassen:

* - required field

*

*
*

*