Lebenslinien – Zum Antritt Elena Pankratova

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Lebenslinien – Zum Antritt Elena Pankratova

erstellt am 24. May 2019

Am 5. Juni gibt Elena Pankratova in der Grazer Oper unter dem Titel „Lebenslinien“ ein Konzert mit den Grazer Philharmonikern unter Oksana Lyniv. Der Abend ist zugleich das Antrittskonzert der Sopranistin als Professorin an der Kunstuniversität Graz.

MI, 5. Juni 2019, 19.30 Uhr
Oper Graz, Hauptbühne

 

Düster-exotische und hochromantisch-kraftvolle Klänge wechseln einander bei diesem Abend, der das menschliche Leben von der Geburt bis zum Tode musikalisch beleuchtet, ab. Im ersten Teil des Programmes besingen Richard Strauss in den Mutterliedern und Richard Wagner im Siegfried-Idyll das Wunder der Geburt, bevor Franz Liszt in seinem Spätwerk „Von der Wiege bis zum Grabe“ den Lebenszyklus des Menschen reflektiert. Der zweite Teil ist dann ganz dem Tod gewidmet. Neben Mussorgskys Liedern und Tänzen ist Rimski-Korsakows Osterouvertüre zu hören.

„Ein Programm voller Gefühl, Kraft und Poesie zu den großen Themen des Lebens!“, schreibt die Oper in ihrer Ankündigung.


Die Gage dieses Abends spendet Elena Pankratova zur Unterstützung von KUG-Studierenden!


Das Programm im Detail


Werke von Richard Wagner, Richard

Strauss, Franz Liszt, Modest Mussorgsky

und Nikolai Rimski-Korsakow

Musikalische Leitung: Oksana Lyniv

Gesang: Elena Pankratova

Grazer Philharmoniker


Elena Pankratova


Ihren ersten Graz-Auftritt hatte die im russischen Jekaterinburg am Uralgebirge geborene Sängerin bereits im Jahr 2003. Ihr internationaler Durchbruch gelang Elena Pankratova 2010 in der Rolle der Färberin (Die Frau ohne Schatten) beim Maggio Musicale Fiorentino – dieselbe Partie singt sie später mit überwältigendem Erfolg an der Mailänder Scala (2012), sowie am Teatro Colon in Buenos Aires (2013), gibt damit ihr fulminantes Debüt an der Bayerischen Staatsoper in München (2013), am Covent Garden in London (2014), an der Royal Danish Opera in Kopenhagen (2015) und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin (2018).

 

2016 gab sie als erste russische hochdramatische Sopranistin in der 140-jährigen Geschichte der Bayreuther Festspiele ihr sensationelles Debüt als Kundry (Parsifal) und wiederholte ihren Erfolg 2017 und 2018. Die Deutsche Grammophon, das Klassik-Label schlechthin, veröffentlichte diese Produktion auf DVD und Blu-ray. 2019 warten in Bayreuth gleich zwei Rollen auf sie: Kundry und Ortrud (Lohengrin). Aber Pankratova sang auch Odabella (Attila) an der Mailänder Scala und am Mariinksi Theater, Elektra an der Semperoper in Dresden, an der Wiener Staatsoper, im Concertgebouw, in Lyon, in Neapel, beim Enescu-Festival in Bukarest, und am Mariinsky Theater, Turandot in Bonn, Bologna, Florenz, Neapel, Zhuhai (China), Tel Aviv, am Mariinksi Theater, an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, Fidelio-Leonore in Genf, in Sevilla und in Bilbao, Forza-Leonora am Mariinksi Theater und in Mannheim und Bremen, Senta (Der fliegende Holländer) in Köln, Frankfurt, St. Petersburg, an der Semperoper Dresden und in Savonlinna (Finnland), Tosca an der Oper Frankfurt, in Stuttgart, in Oslo und in Savonlinna, Ortrud an der Deutsche Oper Berlin und am La Monnaie in Brüssel, Alice (Falstaff) in Basel, Karlsruhe und Buenos Aires, Elisabeth (Tannhäuser) in Basel und Bremen, Venus (Tannhäuser) in München und in der NHK-Hall Tokio, Abigaille in Holland, an der Bayerischen Staatsoper und in Mexico City, Sieglinde in Florenz, am Mariinksi Theater und an der Semperoper Dresden … und damit ist ihr Repertoire noch lange nicht erschöpft.
Genauso eindrucksvoll liest sich die Liste der Dirigenten, mit denen sie arbeitete und arbeitet: Da ist Zubin Mehta, da ist natürlich Valery Gergiev, da sind Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Kent Nagano und viele mehr.

 

Seit 2015 bekleidet Elena Pankratova eine Professur für Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.


Studierende der KUG können das Konzert „Lebenslinien“ in der Oper Graz zum Preis von EUR 8,-- besuchen.

Nähere Infos und Tickets unter www.oper-graz.com




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