Vom Staub zu den Sternen

Marc Piollet; Foto: Johannes GellnerdownloadFoto: Johannes Gellner
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Vom Staub zu den Sternen

erstellt am 18. October 2016

Die Kunstuniversität Graz eröffnet ihr Hauptabonnement am 27. Oktober mit großem Orchester im Stefaniensaal. Am Programm stehen Beethoven, Bruch und Schostakowitsch. „Per aspera ad astra“ – vom Staub zu den Sternen – dient als geheimes Motto aller drei Komponisten, mit deren Interpretation sich der französische Dirigent Marc Piollet als neuer Professor vorstellt.

DO 27.10.2016, 19.30 Uhr
Grazer Congress, Stefaniensaal
18.45 Uhr, Prolog im Saal – Wissenswertes zur Aufführung (Harald Haslmayr im Gespräch mit Dirigent Marc Piollet)

Ludwig van Beethoven ringt sich eine große Ouvertüre für seine einzige Oper ab, Max Bruch gelingt mit dem ersten Violinkonzert der größte Erfolg seines Lebens und Dmitri Schostakowitsch führt seine fünfte Symphonie durch die Nacht zum Licht des finalen Triumphmarsches. Ob der vielleicht doch ein Todesmarsch ist, ist eine andere Geschichte ...

Mit diesem eindrucksvollen Programm stellt sich der französische Dirigent Marc Piollet als neuer Professor für Orchesterdirigieren an der Kunstuniversität Graz vor. Der 1962 in Paris geborene Künstler kann bereits auf eine erstaunliche Karriere zurückblicken. Nach dem Studium an der Hochschule der Künste in Berlin und Meisterkursen bei John Eliot Gardiner, Michael Gielen und Kurt Masur führte ihn sein Weg über Halle und Kassel zur Volksoper Wien, wo er Musikdirektor war. Von 2004 bis 2012 wirkte Piollet als Generalmusikdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Gastengagements führen ihn inzwischen an die bedeutendsten Opernhäusern der Welt, darunter die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper und das Teatro Real in Madrid. Dort bat ihn Gérard Mortier unter anderem das Dirigat in Peter Sellars spektakulärer Inszenierung von „Tristan und Isolde“ zu übernehmen. Mortier und Sellars sind nicht die einzigen Weltstars, mit denen Marc Piollet künstlerisch verbunden ist. Er arbeitete auch mit Anna Netrebko, Rolando Villazón, Piotr Beczała oder Annette Dasch, mit dieser und der Akademie für Alte Musik Berlin spielte er für Sony Mozart-Arien ein.

Unter Marc Piollet erwarten die Dirigierstudierenden zahlreiche vielversprechende Neuerungen. So wird durch einen umfassenden Ausbau der Mittel deutlich mehr Zeit mit professionellen Übungsorchestern zur Verfügung stehen. Dadurch kann in Graz eine Situation geschaffen werden, die europaweit nahezu einzigartig positive Bedingungen für Dirigierstudierende bietet.

 

Das Programm im Detail

Ludwig van Beethoven: Leonore Ouvertüre Nr. 2 op. 72a
Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 op. 26 g-Moll
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 op. 47 d-Moll

Violine: Yevgeny Chepovetsky
Orchester der Kunstuniversität Graz
Dirigent: Marc PÌOLLET



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