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Spannende Preise für KUG-Studierende

Artemi-Maria Gioti; Foto: Lucija Novak

Das Trio Tempestoso gewinnt den Boris-Pergamenschikow-Preis für zeitgenössische Kammermusik 2019, die Komponistin und Machine-Learning-Expertin Artemi-Maria Gioti erhält am ZKM Karlsruhe den Giga-Hertz-Preis 2019.

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Der Boris-Pergamenschikow-Preis für zeitgenössische Kammermusik 2019 geht an das Trio Tempestoso. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, zudem darf das Preisträgerensemble selbst einen mit 3.000 Euro dotierten Kompositionsauftrag vergeben. Es ist der einzige Preis für Zeitgenössische Kammermusik, bei dem nicht nur die Interpretation für die Jury zählt, sondern auch der damit verbundene Vortrag.

Das Trio Tempestoso wurde von Andraž Golob (Klarinette), Urban Megušar (Violoncello) und Sanja Mlinarić (Akkordeon) im September 2017 in Graz gegründet und studiert dort an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei dem Akkordeonisten Prof. Janne Rättyä.

Das IEM gratuliert seiner Doktorandin Artemi-Maria Gioti recht herzlich zum Erhalt des Giga-Hertz-Preises 2019. Die Überreichung der Aufzeichnung findet am ZKM in Karlsruhe statt. Aus über 100 internationalen Einreichungen nominierte die Jury zwei herausragende Werke: Einen der jeweils mit 5.000 € dotierten Produktionspreise erhält die Komponistin und Machine-Learning-Expertin Artemi-Maria Gioti  für ihre Komposition »Imitation Game«. Artemi-Maria Gioti beschreibt ihr Stück als: »Mensch und Maschine sind gleichwertige Partner, die sich gegenseitig beeinflussen und sich gegenseitig an die Handlungen des anderen anpassen«. Die Komponistin bringt laut Jury KI, Maschinelles Lernen und Robotik auf demütige, berührende und sehr menschliche Weise in das Musizieren ein.