Frank Cramer erhält Professur für Musikdramatische Darstellung (musikalisch) an der KUG

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Frank Cramer erhält Professur für Musikdramatische Darstellung (musikalisch) an der KUG

erstellt am 12. Juni 2009

Nachfolge von Professor Wolfgang Schmid steht fest

Nach mehr als 20 Jahren wird Professor Wolfgang Schmid, der am Institut für Musiktheater der Grazer Kunstuniversität die musikalische Leitung von unzähligen Aufführungen innehatte, mit 30. September 2009 emeritieren. Sein Nachfolger für die Professur „Musikdramatische Darstellung (musikalische Interpretation und Ensembleunterricht)“ ab 1. Oktober 2009: Dirigent Frank Cramer, derzeit unter anderem Dozent an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Seit 1. Mai 1988 unterrichtete O.Univ.Prof. Wolfgang Schmid an der KUG. „Mit Ende des Studienjahres verabschieden wir den geschätzten Kollegen Schmid und danken ihm für sein Engagement zum Wohle der Studierenden. Er hat die musikdramatische Ausbildung an unserer Universität auf nachhaltige Weise geprägt“, so KUG-Rektor Georg Schulz. „Sein Nachfolger, Frank Cramer, verfügt über enorme Erfahrung in der musikalischen Leitung von Opernproduktionen – auch an künstlerisch besonders bedeutenden Häusern. Durch seine pädagogische Tätigkeit an der Musikhochschule Karlsruhe und andere Projekte mit Studierenden hat er auch große Erfahrung in der Vermittlung der für die Professur geforderten Inhalte. Aus der Sicht der Gesamtuniversität fügt sich sein großes Engagement für die Neue Musik auch bestens in die Profilierung der KUG“, so Schulz weiter.

Lebenslauf

Frank Cramer, geboren in Essen, studierte an der dortigen Folkwang Hochschule und an der Musikhochschule in Hamburg bei Horst Stein. Erste Engagements führten ihn an das Staatstheater Oldenburg und anschließend als stellvertretenden Generalmusikdirektor an das Mainfranken Theater Würzburg. Seit seinem viel beachteten Erfolg mit Verdis Aida in der Arena von Macerata 1989 ist Frank Cramer als Konzert- und Operndirigent in Europa, (u.a. Wien, Zürich, Basel, Bern, Budapest, Florenz, Turin, Genua, Sevilla, Berlin, Köln, Hamburg, Düsseldorf-Duisburg) den USA, Ostasien und Südafrika zu Gast. Sein Repertoire reicht dabei von Mozarts Le Nozze di Figaro über Wagners Tristan und Isolde und Strauss’ Salome bis zu Bergs Wozzeck.

Im Konzert engagiert sich Frank Cramer neben seiner besonderen Nähe zu Beethoven, Mozart, Mahler und insbesondere Bruckner immer wieder gerne auch für Komponisten abseits des gängigen Repertoires wie z.B. die Spätromantiker Zemlinsky, Korngold und Nielsen oder Komponisten wie Messiaen, Lutoslawski, Schönberg und Webern. Frank Cramer war Gast bei der Münchener Biennale, beim Budapester Frühlingsfestival (Ungarische Nationalphilharmonie) und beim Tongyeong International Music Festival in Süd-Korea. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen für den WDR, das ZDF, den BR, den MDR Leipzig, das Schweizer Radio DRS und Radiotelevisione Italiana (Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turin) dokumentieren seine künstlerische Arbeit. Für das Label Dacapo hat Frank Cramer alle Sinfonien des dänischen Spätromantikers Ludolf Nielsen mit den Bamberger Symphonikern und dem Danish Philharmonic Orchestra auf CD eingespielt. Frank Cramer lebt in München und ist Dozent für Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 2008 gab er u.a. mit Mozarts Zauberflöte sein Debüt an der Dresdener Semperoper und dirigierte Konzerte in Deutschland, Österreich, Italien und Süd-Korea.
2009 debütiert Frank Cramer u.a. beim Belgrade Philharmonic Orchestra und setzt in Verona am Teatro Filarmonico seine Zusammenarbeit mit dem Orchestra dell'Arena di Verona fort.




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