Zurück zur Übersicht

Eine Lange Nacht voller Leben – die KUG-Redoute 2019

Redoute 2018; Foto: Johannes Gellner

Die 17. Lange Nacht der Kunstuniversität Graz am 28. Juni 2019 verspricht ein musikalisches Fest im Zeichen des Zusammenspiels – und eine Reihe beglückender Überraschungsmomente.

aktualisiert am:

KUG Redoute 2019
28. Juni 2019
Einlass ist ab 19.30 Uhr
Eröffnung um 20.30 Uhr
Eintritt: freie Spende


Das traditionelle Sommerfest der KUG ist längst Legende: Studierende aus aller Welt verwandeln den zentralen Campus mit MUMUTH, T.i.P und Palais Meran auf zahlreichen parallel bespielten Musikbühnen in ein vielfarbig tönendes Festgelände. Und nein, das wird auch heuer nicht anders sein. Und doch lädt die diesjährige Redoute dazu ein, die KUG und den sommerlich-festlichen Ausklang ihres Studienjahres neu zu erleben.
Als Ergebnis intensiver und vor allem kreativer Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden, Veranstaltungszentrum und Bühnentechnik wurde ein weitläufiger Parcours programmiert, der Bewährtes, ja lieb Gewonnenes vereint aber auch mit ganz neuen Tönen aufhorchen lässt: Es darf ein außergewöhnlicher, ein unvergesslicher Abend erwartet werden!

Am Platz und im Zelt: von Brass bis Gamelan
Rund um das festliche Pagodenzelt werden Besucherinnen und Besucher durch die Austrian Brass Band unter Stefan Karner begrüßt. Aber auch das  JugendJazzOrchesterSteiermark und das Trompetenensemble Oberschützen sind am Platz nicht zu überhören, ebenso dasVokalensemble 4ME. Und mitten hinein mischen sich die exotischen Klänge des traditionell balinesischen Gamelan Beleganjur.

Das MUMUTH: vom Foyer bis zum Ligeti-Saal eine große Bühne
Natürlich gibt es eine feierliche Eröffnung und natürlich dürfen hier die traditionelle Philharmoniker-Fanfare von Richard Strauss und der Eröffnungswalzer nicht fehlen. Wie es diesmal dazu kommt? Lassen Sie sich überraschen! Ebenso überraschungsreich gestaltet sich dann das Programm des Oberton String Octet, das im György-Ligeti-Saal nicht nur Tango spielt. Aber eben auch … Es folgt das bewährte KUG JazzOrchester, das unter der Leitung von Ed Partyka mit einer gehörigen Portion Jazz, Groove und Swing zeigt, was es so von Dr. Phil Collins lernen konnte – alternierend mit dem KammerorchesterCapella Calliope, das unter Anke Schittenhelm zum Tanz aufspielt. Spätestens um Mitternacht sollte man sich hier auf jeden Fall im Saal einfinden. Dann wird eine von Claudia Eichler angeleitete Quadrille das Publikum zusammenführen, bevor schließlich die Redoute-Stargäste Eddie Luis & DIE GNADENLOSEN XL weitere swingende Höhepunkte garantieren.

Palais Meran: nicht nur ein Ruhepol
Die neue, architektonisch aufwändige akustische Trennung von Florentiner Saal und Kleinem Saal ermöglicht auch eine neue Dramaturgie des Palais Meran: Während im Florentinersaal „einfach klassisch“ an die Kammermusik-Programmierung der letzten Jahre angeknüpft wird, soll der benachbarte Kleine Saal ein Ruhepol sein – bespielt nur durch zwei kammermusikalische Auftritte von KUG-Harfenistinnen.
Und es gibt im Palais Meran ein völlig neues künstlerisches Element: Im Eingangsbereich werden die KUG-Besucherinnen und Besucher von den Ungrateful Ambassadors mit „A Strange Photo-Sound-Booth“ erwartet. Was das nun genau sein soll und wie das dann klingt, ist – erraten – eine der vielen Überraschungen dieser Langen Nacht!

Theater im Palais: Überraschung und Partizipation
Ja, wenn wir schon beim Thema Überraschung sind: Wer sich auf das Programm im T.i.P einlässt, hat bereits gewonnen! Eddie Luis führt bis 23.00 Uhr durch ein von ihm zusammengestelltes „Überraschungsprogramm“, in dem Platz für Klezmer- und Tangoklänge aber auch für Bach und vor allem noch viel mehr ist.
WährendEddie Luis zu später Stunde zu seinen GNADENLOSEN in den György-Ligeti-Saal wechselt, kommen von dort Jevgēnijs Čepoveckis samt Oberton+ sowie Capella Calliope für ein konzertantes Kurzprogramm ins T.i.P.
Ab Mitternacht wird die T.i.P-Bühne dann zum Dancefloor – dafür garantiert die bewährte Latin-Formation des Günther Brück.

Und dann gibt es da noch die Probebühne. Hier darf sich – nomen est omen – das Publikum selbst ausprobieren. Beim Drum Circle, der Chorwerkstatt und bei einem Theaterworkshop spielen die Redoute-Gäste selbst die Hauptrolle.