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Hochschulkooperation für Bildnerische Erziehung: KUG schafft Professur für bildende Kunst

Ausstellungsansicht "Das Gewissen der Menschheit" (KUG 2017), Sujet: Lupi Spuma; Foto: Anna Kleindinst

Die Kunstuniversität Graz installiert eine neue Stiftungsprofessur, die mit einem_einer bildenden Künstler_in besetzt werden wird. Gemeinsam mit der PH Steiermark, der Uni Graz und der KPH Graz ermöglicht die KUG so eine voll akademische Ausbildung im Fach Bildnerische Erziehung für die Bundesländer Steiermark, Kärnten und Burgenland. Zugleich wird damit das hier seit Jahrzehnten von der Szene geforderte Angebot einer universitären Ausbildung für bildende Künstlerinnen und Künstler geschaffen.

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Die Lehrveranstaltungen für das Fach Bildnerische Erziehung werden von der Pädagogischen Hochschule Steiermark, der Kunstuniversität Graz, der Universität Graz und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz in Graz angeboten. Wie jene aller anderen Sekundarstufenfächer besteht auch die BE-Ausbildung aus einem achtsemestrigen Bachelor- und einem anschließenden Masterstudium.

Das Studium umfasst u. a. Module aus künstlerischer Praxis, Kunst- und Kulturtheorie, Didaktik und Vermittlung, Recherche, Reflexion und Präsentation sowie Schulpraxis. Wie in allen Lehramtsstudien sind die Kernelemente der Profession – adressatengerechte Unterrichtssprache, inklusive Grundhaltung und Kompetenz im Umgang mit Diversität, Medienkompetenz, Global Citizenship Education – in allen Modulen integriert.

Die einzelnen Institutionen bringen ihre jeweiligen Stärken in die Kooperation ein: Die Kunstuniversität Graz übernimmt den künstlerischen, die Universität Graz den kunsthistorischen Anteil, die PH Steiermark zeichnet für den fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen sowie den schul-praktischen Part verantwortlich, fachdidaktische Lehrveranstaltungen werden auch von der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Graz abgehalten.

An der Kunstuniversität Graz wird dazu in Kürze eine vom Land Steiermark in Aussicht gestellte Stiftungsprofessur installiert, die mit einem/einer einschlägig ausgewiesenen Künstler/in besetzt werden soll.

Weitere Infos zu Studium und Anmeldung siehe Presseaussendung