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Im Porträt: Franck Bedrossian am 29.1.

Franck Bedrossian; Foto: Philippe Gontier

Zu einer Begegnung mit dem französischen Komponisten Franck Bedrossian in Wort und Ton kommt es am 29. Jänner an der KUG. PPCM-Studierende des Klangforum Wien bringen dabei fünf Werke Bedrossians – er lehrt seit 2020 auch als Professor für Komposition und Musiktheorie an der KUG – zur Aufführung.

aktualisiert am:

SA 29.01.2022, 20.00 Uhr
Theater im Palais, Bühne
Eintritt frei! (Bitte um Voranmeldung unter tickets(at)kug.ac.at)


Die Reihe „Im Porträt“ ist eine Kooperation des Instituts 1 – Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte, Dirigieren und des Universitätsarchivs der Kunstuniversität Graz.

Beginnend mit dem Studienjahr 2016/2017 wird darin das Schaffen von an der Kunstuniversität Graz wirkenden Komponistinnen und Komponisten in Form einer jeweils individuell gestalteten Portrait-Veranstaltung mit Musik, Gesprächen und Diskussionen präsentiert. Die Veranstaltung ist Basis für eine multimediale Dokumentation und erfährt im Sinne eines Archivs der Gegenwart auf der Homepage des Universitätsarchivs eine entsprechende Präsentation. Im Rahmen der Performance Practice in Contemporary Music werden zudem Stücke dieser Komponistinnen und Komponisten einstudiert und bei den PPCM Konzertabenden gespielt. Zu den Veranstaltungen erscheinen Dokumentationsbände, worin sowohl die Veranstaltungsbeiträge als auch ergänzende Materialien zum Wirken der Komponist*innen enthalten sind.

Das „Archiv der Gegenwart“ finden Sie hier!

Kurzbiographie Franck Bedrossian

Der 1971 in Paris geborene Franck Bedrossian ist seit März 2020 als Professor für Komposition und Musiktheorie an der Kunstuniversität Graz tätig. Seine Werke werden von zahlreichen renommierten Orchestern oder Ensembles und auf den wesentlichen Festivals für Neue Musik in Europa, Russland, in den USA und Südamerika interpretiert.
Bedrossians musikalische Ausbildung begann am regionalen Konservatorium (CNR) in Paris. Nach ersten Studien in Harmonielehre, Kontrapunkt, Instrumentation und Analyse lernte er Komposition bei Allain Gaussin. In der Folge trat er in die Kompositionsklasse von Gerard Grisey und Marco Stroppa am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMPD) ein. Bei seinem Abschluss erhielt er einstimmig je den ersten Preis in Analyse und Komposition. Von 2002 bis 2003 studierte Bedrossian am IRCAM Computer-Musik und Komposition bei Philippe Leroux, Brian Ferneyhough, Tristan Murail und Philippe Manoury. Außerdem erhielt er Unterricht bei Helmut Lachenmann am Centre Acanthes 1999 und bei der Ensemble Modern Akademie 2004.
2001 erhielt Franck Bedrossian ein Stipendium der Meyer-Stiftung, der Fondation Bleustein-Blanchet für „Vocation“, im Jahr 2004 gewann er den Hervé-Dugardin-Preis der SACEM. 2005 verlieh ihm das Institut de France (Académie des Beaux-Arts) den „Prix Pierre Cardin“ für Komposition. Bedrossian gewann außerdem 2007 den Preis der SACEM für junge Komponisten. Von 2006 bis 2008 war er als Rom-Preisträger Fellow an der Villa Medici. Vom französischen Kulturminister wurde Franck Bedrossian zum „Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres“ ernannt. Mehr

Die Werke vom 29.01.2022 im Überblick:
Pour les corps électriques (2018),
The Spider as an Artist (2014), Bossa Nova (2014),
It (2005/ rev. 2007), Propaganda (2008)

Die Mitwirkenden
PPCM-Studierende (Performance Practice in Contemporary Music)

Moderation: Maurizio Azzan