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Im Porträt: Peter Lackner

Peter Lackner; Foto: privat

Die KUG-Reihe IM PORTRÄT widmet sich am 20. Dezember in Wort und Ton dem Œuvre des Ende 2018 verstorbenen Grazer Komponisten Peter Lackner. Herbert Schranz spricht mit Florian Geßler, Gunde Jäch und Gerhard Zeller über dessen Lebenswerk. Eine Auswahl aus Lackners Werken interpretieren an diesem Abend Studierende der Performance Practice in Contemporary Music (PPCM) und Instrumentalstudierende der Kunstuniversität Graz.

aktualisiert am:

FR, 20.12.2019, 20.00 Uhr
MUMUTH, Proberaum

Eintritt frei!

PETER LACKNER (1966–2018)
Seine Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Graz begann der 1966 in Graz geborene Komponist im Jahr 1994, seitdem dozierte er hier durchgehend in den Fächern Tonsatz, Gehörschulung und Musiktheorie am Institut 1 - Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte und Dirigieren.

Peter Lackner legte den Fokus seines kompositorischen Œuvres auf Kanons. Seine Werke wurden bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, darunter die Internationalen Neuberger Kulturtage, das Osterfestival Innsbruck, das Austrian Contemporary Music Festival Iowa/USA, das Eleventh International Festival Riga/Lettland, Jeunesse Wien, steirischer herbst und musikprotokoll, aufgeführt.

Als Spezialist für die Musik Josef Matthias Hauers und als (Er-)Finder einer universellen lexikographischen Ordnung aller Zwölftonreihen war Peter Lackner neben seiner umfangreichen und exzeptionellen kompositorischen Tätigkeit auch forschend aktiv.

Mitwirkende
Studierende Performance Practice in Contemporary Music (PPCM) und Instrumentalstudierende

Programm
Kanon für Orchester. 27. Februar 1997, Das Buch der Wandlungen (16. April 1998), Ming I (September 1985/Juni 1998), Kanon. September 1925/November 2002

Moderation: Herbert SCHRANZ

Die Reihe „Im Porträt“

Beginnend mit dem Studienjahr 2016/2017 wird das Schaffen von an der Kunstuniversität Graz wirkenden Komponistinnen und Komponisten in Form einer jeweils individuell gestalteten Portrait-Veranstaltung mit Musik, Gesprächen und Diskussionen präsentiert. Die Veranstaltung ist Basis für eine multimediale Dokumentation und erfährt im Sinne eines Archivs der Gegenwart auf der Homepage des Universitätsarchivs eine entsprechende Präsentation. Im Rahmen der Performance Practice in Contemporary Music werden zudem Stücke dieser Komponistinnen und Komponisten einstudiert und bei den PPCM-Konzertabenden gespielt. Zu den Veranstaltungen erscheinen Dokumentationsbände, worin sowohl die Veranstaltungsbeiträge als auch ergänzende Materialien zum Wirken der Komponist_innen enthalten sind.

Eine Kooperation von Institut 1 – Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte und Dirigieren und dem Universitätsarchiv

archiv.kug.ac.at