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KUG-Orchesterkonzert: Bruckner 4

Dirigent Martin Haselböck; Foto: Andrej Grilc

Im KUG-Hauptabo lotet das Universitätsorchester Oberschützen beim großen Orchesterkonzert am 28. Jänner 2020 klassisch-romantische Gegensätze aus: Unter dem Dirigat Martin Haselböcks erklingen Bruckners „Romantische“ und Haydns Sinfonie Nr. 103 („mit dem Paukenwirbel“) sowie Wolfgang Amadeus Mozarts Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“ im Grazer Stefaniensaal.

erstellt am:

DI 28.01.2020, 19.30 UHR
Stefaniensaal, Congress Graz
18.45 UHR: PROLOG IM SAAL


Das Universitätsorchester Oberschützen wird erstmals von dem Organisten und Dirigenten Martin Haselböck dirigiert! Zwei große Sinfonien stehen im Mittelpunkt dieses Konzerts im Grazer Stefaniensaal: Haydns vorletzte Sinfonie Nr. 103 „mit dem Paukenwirbel“, 1795 in London entstanden, beeindruckt noch heute durch ungewöhnliche klangliche Effekte und ihren harmonisch melodischen Reichtum.
„Kunstwerk in Bewegung“ nannte Umberto Eco Kunst, die streng genommen niemals fertig wird. In diesem Sinn gilt Anton Bruckner wohl als einer der beweglichsten Komponisten, da er seine Sinfonien in unzähligen Überarbeitungen immer wieder neu erfinden wollte. So auch seine Vierte, von ihm selbst die „Romantische“ genannt, die er dreimal überarbeitet hat.
Zum Auftakt dieses Abends der klassisch-romantischen Gegensätze erklingt Mozarts mitreißende Opern-Ouvertüre zur Opera buffa „Le nozze di Figaro“ von 1785/86.

Biographie Martin Haselböck

Aus einer Wiener Musikerfamilie stammend, studierte Martin Haselböck in Wien und Paris. Mit internationalen Wettbewerbspreisen ausgezeichnet, erwarb er sich früh große Reputation als Organist und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Lorin Maazel, Wolfgang Sawallisch, Riccardo Muti und vielen anderen. Mehrere bedeutende zeitgenössische Komponisten wie Ernst Krenek, Alfred Schnittke, Cristobal Halffter oder Gilbert Amy haben für Martin Haselböck Kompositionen geschrieben und ihm diese gewidmet. Seine aus über 50 Aufnahmen bestehende Diskographie als Organist wurde u.a. mit dem Deutschen Schallplattenpreis, dem Diapason d'Or und dem Ungarischen Liszt-Preis gewürdigt und beinhaltet auch die vielbeachtete jüngste Aufnahme des Gesamtwerkes für Orgel von Franz Liszt.

1985 gründete er das Orchester Wiener Akademie, das auf historischen Instrumenten spielt und als eines der bedeutendsten dieser Art betrachtet wird. Zudem ist er seit 2004 Chefdirigent des Musica Angelica Baroque Orchestra Los Angeles. Weiters ist Haselböck ein gefragter Gastdirigent weltweit führender Orchester und leitete in dieser Funktion bisher unter anderem die Wiener Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Deutsche Symphonie-Orchester und Konzerthausorchester Berlin oder das Orchestra Giuseppe Verdi Milano. Engagements führten Martin Haselböck außerdem nach Nordamerika, Asien und Australien, wo er u.a. die Los Angeles Philharmonic, das Malaysian Philharmonic Orchestra oder das Sydney Symphony Orchestra dirigierte.

Programm
W.A. Mozart: Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“
J. Haydn: Sinfonie Es-Dur Hob. I:103 „mit dem Paukenwirbel“
A. Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur

Mitwirkende
Universitätsorchester Oberschützen
Dirigent: Martin HASELBÖCK

Eintrittskarten: Zentralkartenbüro Graz (0316 830255), Konzert-/Abendkassa