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KULTURJAHR 2020

Graz Kulturjahr 2020, Foto: Sujet Kulturjahr 2020

Die Kunstuniversität Graz blickt gespannt auf das Kulturjahr 2020 und ist unter anderem mit einem interaktiven digitalen Projekt des IEM vertreten. 2020 beschäftigt sich die Grazer Kunst- und Wissenschaftsszene in 94 Projekten ganzjährig und spartenübergreifend mit den virulenten Fragen der Zeit – von Klima und Umwelt, über Digitalisierung bis zur Arbeitswelt von morgen.

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Auf Grund der aktuellen Lage wird das Kulturjahresprogramm unterbrochen! Ein ReOpening des Kulturjahres ist nach der allgemeinen Sommerpause geplant. Das Kulturjahresprogramm wird jedenfalls bis ins Jahr 2021 hinein ausgeweitet. Näheres dazu wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, sobald die Projekte wieder Planungssicherheit haben.

Mit dem Projekt Graz Kulturjahr 2020 startet die Stadt Graz eine einzigartige Initiative, die ganz im Zeichen der urbanen Zukunft steht. Damit wird Graz zum Zentrum einer umfassenden Beschäftigung mit den virulenten Fragestellungen unserer Zeit und zur Zukunft unserer Städte.

Ganzjährig und spartenübergreifend werden 94 Projekte aus Kunst und Wissenschaft zu den Themen Umwelt und Klima, Digitale Lebenswelten, Urbanismus und Stadtplanung, Soziales Miteinander und Arbeit von morgen realisiert.

Die Veranstaltungen, Installationen, künstlerischen Interventionen, Ausstellungen, Performances, Symposien und Events werden in allen 17 Stadtbezirken stattfinden.

Der offizielle Auftakt des Kulturjahres geht am 23. Jänner 2020 mit dem Symposium „ZEIT für GRAZ“ in Kooperation mit dem ZEIT-Verlag im Stefaniensaal über die Bühne. Mehr dazu siehe hier

MUMUTH in orange

Zur Eröffnung werden darüber hinaus auch verschiedene Orte und Gebäude in Graz in die Kulturjahrfarbe Orange getaucht – so wird auch das MUMUTH am 23. Jänner als sichtbares Zeichen in orange erstrahlen!

Die Kunstuniversität Graz freut sich, als wichtiger Motor der kreativen und wissenschaftlichen Grazer Szene auch im Rahmen dieses Großprojekts beteiligt zu sein. Einerseits durch ihr Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) und ihr Zentrum für Genderforschung (ZfG), andererseits über Projekte von KUG-Lehrenden, -Absolvent_innen und -Studierenden wie dem „Humming Room“ Elisabeth Harniks, dem „Grazer Slamsommer“ – organisiert von Christoph Steiner “ – oder dem Performanceformat „present.in.difference“ der Komponistin Antonia Manhartsberger. Auch das Klangforum Wien steuert zusammen mit seinem an der KUG angesiedelten Studiengang „Performance Practice in Contemporary Music“ ein Musikprojekt bei, das sich mit digitalen und neuen Formen des Konzerterlebnisses befasst. Und gemeinsam mit ihren Kolleg_innen der Neuen Hofkapelle Graz widmen sich zahlreiche KUG-Lehrende und -Studierende aus dem Bereich Alte Musik einem Musiktheaterprojekt zum Thema Migration.

Das IEM taucht in digitale Lebenswelten

Das IEM will im Rahmen des Projektes „Algorithmische Segmente“ eine „Klangkarte“ erstellen, die internationale Positionen des Digitalen in der bildenden Kunst, Musik und Klangkunst aufzeigen und zusammenführen soll.
An der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft sollen im Rahmen des Projektes auch ein Symposium und die international renommierte Konferenz xCoAx stattfinden. Die Ausstellungseröffnung und Präsentation der App für die „Klangkarte“ ist für Mai 2020 im esc medien kunst labor vorgesehen. Im Forum Stadtpark sind von Mai bis Juli 2020 Interventionen geplant. Ende Mai sollen die Klanginstallation im Foyer des Kunsthauses und die Ausstellung im Projektraum Reagenz eröffnet werden. Die xCoAx-Konferenz findet vom 08. bis zum 10. Juli 2020 statt.

Das ZfG und Partner_innen machen Graz zur inklusiven Kulturstadt

Ziel des Kooperationsprojektes von Akademie Graz, Kunstuniversität Graz und dem Verein IKS ist es, beispielgebend inklusive Maßnahmen für das Kulturprogramm der Stadt zu etablieren. Es geht um Inklusion von Publikum mit Beeinträchtigung. „Kultur inklusiv – kooperative Strategieentwicklung für best practice: inklusive Kultur Graz“, so der volle Projekttitel, will inklusive Vernetzung, inklusive Zugänglichkeit, inklusive Kulturvermittlung, Bewusstseinsbildung und inklusives Handeln im Kulturbereich fördern. Der 3. Zukunftstag „Inklusion: Kultur“ (5. Mai 2020) sowie der Thementag „Inklusion in der Musik“ (6. Mai 2020) richten sich an eine breite Öffentlichkeit. Darüber hinaus soll ein programmbegleitendes Projekt im Kunsthaus Graz mit inklusiver Kulturvermittlung umgesetzt werden. Inklusive Kunstguides, ein Lifestyle-Magazin und ein Grazer Leitfaden für inklusive Kultur sind als Publikationen geplant, in denen das Projekt dokumentiert wird. Die darin enthaltenen Themen sollen auch über 2020 hinaus weitergeführt werden.

Detaillierte Infos zum gesamten Jahresprogramm im Kulturjahr sind über die Website www.kulturjahr2020.at (Vollversion ab 13.1.) abrufbar!