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Musikerinnen in der Region – Handlungsräume und ihre Akteurinnen in der Steiermark

Christa Brüstle, Zentrum für Genderforschung; Foto: Alexander Wenzel

Am 28. und 29. Oktober 2019 veranstaltet das Zentrum für Genderforschung (ZfG) der Kunstuniversität Graz ein Symposium, das sich umfassend der Geschichte und Bedeutung von Musikerinnen in Graz und der Steiermark widmet. In den Vorträgen werden wichtige Frauen-Persönlichkeiten des Grazer Kultur- und Geisteslebens aus zwei Jahrhunderten beleuchtet, darunter z. B. Marie Pachler, Auguste Streif oder Aloysia Hysel.

erstellt am:

28. – 29.10.2019
Symposium an der Kunstuniversität Graz
Palais Meran, Kleiner Saal


Programm

Das Symposium „Musikerinnen in der Region“ an der Kunstuniversität Graz beleuchtet in Vorträgen, einem Konzert und einer Abschlussdiskussion (mit Barbara Boisits, Volker Timmermann, Silke Wenzel und Harald Haslmayr) die Frage nach der Geschichte und Bedeutung von Musikerinnen in Graz und der Steiermark. Dabei wird die Region als sozio-kultureller Handlungsraum für Musikerinnen verstanden, in dem spezifische Möglichkeiten und Ressourcen für Künstlerinnen aus dem Musikbereich (Komponistinnen, Musikerinnen, Musiklehrerinnen, Musikstudentinnen etc.) bestehen.

Themen wie das Nutzen beruflicher oder künstlerischer Chancen, Mobilität sowie die Wahrnehmung der Steiermark als Kunstregion und Graz als kulturelles Zentrum spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Und natürlich ist auch die nationale und internationale Vernetzung von Musikerinnen (im 19. bis ins 21. Jahrhundert) ein essentieller Punkt.

Moderne Ansätze der Regionalismusforschung finden hier ebenso Eingang in die wissenschaftlichen Analysen des Symposiums, um die Geschichte und Bedeutung von Musikerinnen in der Steiermark in einem interdisziplinären Kontext herausarbeiten zu können.

Organisation: Prof.in Dr.in Christa Brüstle, Institut 14/ Zentrum für Genderforschung