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Neuer KUG-Professor für Komposition: Franck Bedrossian

Franck Bedrossian; Foto: Philippe Gontier

Mit März 2020 wurde an der Kunstuniversität Graz eine Professur für Komposition und Musiktheorie neu besetzt: Auf Gerd Kühr folgt der französische Komponist Franck Bedrossian.

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Franck Bedrossian stellt sich im KUG-AirCampus-Beitrag vom 27. April 2020 selbst vor: www.aircampus-graz.at

Der 1971 in Paris geborene Franck Bedrossian wirkte zuletzt als Assistant Professor für Komposition an der University of California, Berkeley. Seine Werke werden von zahlreichen renommierten Orchestern oder Ensembles und auf den wesentlichen Festivals für Neue Musik in Europa, Russland, in den USA und Südamerika interpretiert.

Bedrossians musikalische Ausbildung begann am regionalen Konservatorium (CNR) in Paris. Nach ersten Studien in Harmonielehre, Kontrapunkt, Instrumentation und Analyse lernte er Komposition bei Allain Gaussin. In der Folge trat er in die Kompositionsklasse von Gerard Grisey und Marco Stroppa am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMPD) ein. Bei seinem Abschluss erhielt er einstimmig je den ersten Preis in Analyse und Komposition. Von 2002 bis 2003 studierte Bedrossian am IRCAM Computer-Musik und Komposition bei Philippe Leroux, Brian Ferneyhough, Tristan Murail und Philippe Manoury. Außerdem erhielt er Unterricht bei Helmut Lachenmann am Centre Acanthes 1999 und bei der Ensemble Modern Akademie 2004.

2001 erhielt Franck Bedrossian ein Stipendium der Meyer-Stiftung, der Fondation Bleustein-Blanchet für „Vocation“, im Jahr 2004 gewann er den Hervé-Dugardin-Preis der SACEM. 2005 verlieh ihm das Institut de France (Académie des Beaux-Arts) den „Prix Pierre Cardin“ für Komposition. Bedrossian gewann außerdem 2007 den Preis der SACEM für junge Komponisten. Von 2006 bis 2008 war er als Rom-Preisträger Fellow an der Villa Medici.

Vom französischen Kulturminister wurde Franck Bedrossian zum „Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres“ ernannt.