Heute vor ... Jahren

02. 12. 2016 - 15. 01. 2017

70. Geburtstag von Marjana Lipovšek

Am 3. Dezember 1946 wurde in Ljubljana die Mezzosopranistin Marjana Lipovšek geboren. Ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Herma Handl, Gottfried Hornik und Ira Malaniuk schloss sie 1977 mit dem Diplom ab. Während ihrer Studienzeit in Graz wirkte sie bei zahlreichen Konzerten der Grazer Hochschule mit, wie unter anderem aus der Plakat- und Programmsammlung des Universitätsarchivs hervorgeht.

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


04. 05. 2016 - 01. 06. 2016

110. Geburtstag von Waldemar Bloch

Vor 110 Jahren, am 5. Mai 1906, wurde Waldemar Bloch in Wien geboren. Nach dem Kompositionsstudium bei Roderich von Mojsisovics am Konservatorium des Steiermärkischen Musikvereins unterrichtete er ab Oktober 1945 Theorie am Steiermärkischen Landeskonservatorium. Ab Juni 1963 bis zu seiner Emeritierung 1975 war er ordentlicher Hochschulprofessor für Komposition und Musiktheorie an der Akademie bzw. Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Bloch komponierte u.a. Symphonien, Konzerte, Oratorien und Opern. Für seine szenische Kantate „Orpheus“ wurde er 1958 mit dem Kunst- und Förderpreis der Republik Österreich ausgezeichnet. Seine musiktheoretischen Schriften finden bis heute im Unterricht Verwendung und seine zahlreichen Volksliedbearbeitungen nehmen eine wichtige Stellung in der Chorliteratur ein. 1947 und 1950 erhielt er den Joseph-Marx-Preis, 1957 den Österreichischen Staatspreis für Musik. Am 19. Februar 1984 verstarb Waldemar Bloch im Alter von 77 Jahren in Graz.

© Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


24. 02. 2016 - 23. 03. 2016

90. Geburtstag Friedrich Korčak

Vor 90 Jahren, am 21. Februar 1926, wurde der ehemalige Rektor der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz und ordentliche Hochschulprofessor für allgemeine Musikerziehung und Musikgeschichte Friedrich Korčak in Wien geboren. Von 1960 bis 1989 leitete er die Abteilung für Musikpädagogik am Steiermärkischen Landeskonservatorium, der Akademie und schließlich der Hochschule, zu deren erstem Rektor er 1971 gewählt wurde. Das Amt hatte er bis 1979 inne. Im März 1974 fand zum ersten Mal die von ihm initiierte „Woche der Begegnung“ (International Week) statt. Korčak war Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs (AGMÖ) und des Kunsthochschul-Ausschusses der Österreichischen Rektorenkonferenz (ÖRK) sowie Mitglied der Bundeskonferenz der Universitäts- und Hochschulprofessoren und der Fulbright Commission. Besondere Verdienste erwarb er sich um Ausbau und Etablierung der musikpädagogischen Ausbildung an den österreichischen Musikhochschulen. 1976 wurde ihm das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik verliehen. Am 1. Mai 2015 verstarb Friedrich Korčak im 90. Lebensjahr.

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


29. 01. 2016 - 23. 02. 2016

85. Geburtstag von em. O.Univ.Prof. Christos Polyzoides

Heute vor 85 Jahren, am 30. Jänner 1931, wurde Christos Polyzoides in Drama (Griechenland) geboren. Nach Studien der Violine in Thessaloniki bei Athanasios Theophanous und Alexandros Kazantzis und an der Musikuniversität Wien bei Ernst Morawec war Polyzoides Konzertmeister des Wiener Kammerorchesters, des Grazer Philharmonischen Orchesters an den Vereinigten Bühnen Graz und des Collegium Musicum Instrumentale. 1961 erhielt er am Steiermärkischen Landeskonservatorium einen Lehrauftrag für Violine, ab 1963 unterrichtete er an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz. Im März 1968 erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen Professor, im Februar 1974 wurde er zum ordentlichen Hochschulprofessor ernannt. 1979 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Katherina die Camerata Polyzoides. Seit 1998 veranstaltet das Ensemble unter der Leitung des Ehepaars Polyzoides bei den Internationalen Musiktagen Bad Leonfelden in Oberösterreich jeden Sommer Meisterkurse für Violine, Viola, Violoncello, Klavier und Kammermusik. Christos Polyzoides ist Träger des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark. 2011 wurde er für seine besonderen künstlerischen und pädagogischen Verdienste von der Kunstuniversität Graz geehrt. Nach einer fast 40-jährigen Lehrtätigkeit an der KUG erfolgte im September 1999 seine Emeritierung.

Wir gratulieren Herrn Professor Polyzoides sehr herzlich zum Geburtstag!

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


07. 12. 2015 - 15. 01. 2016

Jubiläum der EPTA Österreich

Heute vor 30 Jahren gründete Sebastian Benda gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft der Pädagogen für Tasteninstrumente die EPTA (European Piano Teachers Association) Sektion Österreich an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz. Der Gründungskongress, der von 7. bis 10. Dezember 1985 stattfand, war ein bedeutender Auftakt für die Zusammenarbeit zwischen österreichischen und ausländischen Pädagogen, Künstlern und Studenten. Zum 30-jährigen Jubiläum der EPTA Österreich kehrte der jährliche Kongress an die Gründungsstätte der Organisation zurück. Im Universitätsarchiv findet sich das Vereins-Archiv der EPTA Österreich als Depositum zur dauerhaften Aufbewahrung.

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Julia Fuchs


27. 07. 2015 - 15. 08. 2015

90. Geburtstag von Margit Jautz

Heute vor 90 Jahren, am 28. Juli 1925, wurde Margit Jautz in Gablonz (Tschechien) geboren. Nach der Erwerbung des Schauspieldiploms und ersten darstellerischen Erfahrungen in Böhmen, kam sie 1946 nach Österreich. Engagements führten sie nach Linz, Innsbruck und Graz, wo sie ab 1969 am Schauspielhaus und als Radiosprecherin beim ORF tätig war. Von 1965 bis 2002 unterrichtete sie an der Kunstuniversität Graz. Aus ihrer Klasse gingen zahlreiche international bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler hervor. Noch immer kann man Margit Jautz bei Lesungen, im Film und in Gastrollen am Theater erleben.

Wir gratulieren Frau Jautz ganz herzlich zum Geburtstag.

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


27. 05. 2015 - 30. 06. 2015

Erstes österreichisches Bach-Fest in Oberschützen

Heute vor 50 Jahren, von 27. – 30. Mai 1965, fand als erste Veranstaltung der Expositur der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz das erste österreichische Bach-Fest im burgenländischen Oberschützen statt. Das Programm der Veranstaltung, die u.a. in Kooperation mit der deutschen Bach-Gesellschaft durchgeführt wurde, beinhaltete wissenschaftliche und künstlerische Beiträge.

Lesen Sie mehr über die Gründung der Expositur und die ersten Veranstaltungen auf der Homepage des Universitätsarchivs: archiv.kug.ac.at/index.php?id=16082

Universitätsarchiv, Susanne Kogler


17. 05. 2015 - 26. 05. 2015

Das Jazz-Institut der Akademie stellt sich vor

Heute vor 50 Jahren, am 18.05.1965, wurde ein Fernsehfilm über das im selben Jahr gegründete Jazz-Institut der Grazer Akademie ausgestrahlt. Neben Institutsleiter Fritz Körner mit seiner Trompetenklasse wirkten Edith Gruber, Heinz Hönig, Erich Kleinschuster, Harald Neuwirth, Manfred Straka und Friedrich Waidacher im Film mit. Akademiepräsident Erich Marckhl nahm in einem kurzen Interview zur Gründung des Instituts Stellung. Ein Tonband, das die Sendung dokumentiert, findet sich in der audiovisuellen Sammlung des Universitätsarchivs. Es kann unter folgendem Link nachgehört werden: archiv.kug.ac.at/index.php?id=16903

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler


18. 03. 2015 - 20. 04. 2015

75. Geburtstag von Frau Professor Heidrun Johnston

Heute vor 75 Jahren, am 19. März 1940 wurde Heidrun Johnston in Graz geboren. Sie besuchte die Handelsschule, welche sie mit der Beamtenprüfung abschloss. Gleichzeitig erhielt sie bei Professor Stepnicka am Landeskonservatorium Cellounterricht. Von 1959 bis 1962 absolvierte sie an der Gymnastikschule Loheland bei Fulda eine Ausbildung zur Gymnastiklehrerin, die sie mit dem staatlichen Examen beendete. Am Orff-Institut des Salzburger Mozarteum belegte sie bei Carl Orff ein Studium im Fach Elementare Musik- und Bewegungserziehung, das sie mit dem Lehrbefähigungsdiplom im Jahr 1964 abschloss. Im Studienjahr 1964/65 erhielt Frau Professor Johnston an der Abteilung für Chorwesen der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz einen Lehrauftrag im Fach Rhythmische Gymnastik und Elementarlehre. Ab dem Studienjahr 1971/72 unterrichtete sie an der Abteilung für Musikpädagogik musikalische Grund- und Bewegungserziehung und leitete die Orff-Kinderkurse. Bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im September 2000 gab sie mit großem Engagement ihre reiches Wissen über elementare Musikausbildung an zukünftige Musikpädagoginnen und -pädagogen der Grazer Kunstuniversität weiter. Zudem war Frau Professor Johnston regelmäßig als Dozentin bei zahlreichen Orff-Schulwerk-Kursen im In- und Ausland tätig.

Wir gratulieren Frau Professor Heidrun Johnston sehr herzlich zu ihrem Geburtstag!

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


17. 02. 2015 - 28. 02. 2015

75. Geburtstag von em. O.Univ.Prof. Dr.theol. Johann Trummer

Heute vor 75 Jahren, am 18. Februar 1940, wurde in Bruck an der Mur Johann Trummer geboren. Nach der Matura am Humanistischen Gymnasium in Graz studierte er an der Karl-Franzens-Universität in Graz Theologie und zugleich am Konservatorium beziehungsweise an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz Orgel bei Professor Illenberger. Nach der Promotion zum Doktor der Theologie wurde er am 7. Mai 1964 im Dom zu Graz zum Priester geweiht. Ehe er 1966 die Stelle des Sekretärs beim damaligen Bischof der Diözese Graz-Seckau, Josef Schoiswohl, antrat, war Johann Trummer Kaplan in Niklasdorf. Seit 1969 ist er in verschiedenen Verantwortungsbereichen in der Diözese Graz-Seckau und im Priesterseminar in Graz tätig. Seit 1966 lehrte er an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, 1979 erfolgte seine Ernennung zum ordentlichen Hochschulprofessor für Liturgik, liturgische Praxis und deutschen Kirchengesang. 1973 bis 1991 leitete er die Abteilung für Kirchenmusik, von 1981 bis 2000 auch das Institut für Aufführungspraxis. Im Studienjahr 2000/2001 wurde er neuerlich zum Vorstand des Institutes für Kirchenmusik und Orgel gewählt. Diese Funktion übte er bis zu seiner Emeritierung im Herbst 2008 aus. Johann Trummer ist Vorstandsmitglied der Bach-Gesellschaft, sowie der Johann-Joseph-Fux- Gesellschaft, Obmann des Katholischen Medien Vereins und Aufsichtsratsvorsitzender der Styria Medien AG. Für besondere Verdienste um den Bau der neuen Grazer Domorgel, wurde ihm 1979 das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen.

Wir gratulieren Herrn Professor Trummer sehr herzlich!

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


06. 11. 2014 - 01. 12. 2014

Konferenz der Präsidenten der österreichischen Akademien für Musik und der Direktoren der Konservatorien der Länder und Städte Österreichs"

Von 5. bis 7. November 1964, also genau vor 50 Jahren, fand die "sechste Konferenz der Präsidenten der österreichischen Akademien für Musik und der Direktoren der Konservatorien der Länder und der Konservatorien der Städte Österreichs" an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz statt. Bei der feierlichen Eröffnung im Saal der Akademie in der Nikolaigasse gaben Studierende ein Kammerkonzert mit Werken von Frank Martin, Benjamin Britten und Paul Hindemith. Auf der Tagesordnung der Konferenz standen unter anderem die Ausbildungsdauer des Hauptfachstudiums, gemeinsame Richtlinien hinsichtlich Lehrerberufungen und die Beziehung der Akademien zu den örtlichen Theatern in Hinblick auf Nachwuchsförderung und Ausbildung. EIn weiterer Punkt war die Neuorganisation der AGMÖ (Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs).

Quelle: UAKUG/AK/Box 30 H 61; Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler


12. 10. 2014 - 05. 11. 2014

90. Geburtstag von em. O.HProf. Walter Klasinc

Heute vor 90 Jahren, am 13. Oktober 1924, wurde der ehemalige ordentliche Hochschulprofessor für Violine Walter Klasinc in Graz geboren. Seine erste Violinausbildung erhielt er bei Privatlehrern sowie nach Kriegsende am Grazer Landeskonservatorium, wo er ab 1949 als Violinlehrer tätig war. 1951 legte er an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien die Staatsprüfung für das Fach Violine mit Auszeichnung ab. Im November 1963 erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen Hochschulprofessor an der nunmehrigen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz (am 1. Juni 1963 war das Konservatorium des Landes Steiermark zur „Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz“ geworden), im Februar 1973 wurde er an der inzwischen in eine Hochschule umgewandelten Akademie zum ordentlichen Professor ernannt. Walter Klasinc gründete und leitete das Akademie-Kammerorchester und den Kammermusikkreis. Viele Jahre war er als freier Mitarbeiter im Grazer Philharmonischen Orchester tätig. 1954 rief er gemeinsam mit seiner späteren Frau, der Gitarristin Marga Bäuml, das Grazer „Kammerduo“ ins Leben, welches u.a. in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten und KUG-Ehrenmitglied Jenö Takács zahlreiche Konzerte in ganz Europa bestritt. Im Studienjahr 1979/80 wurde erstmals das Fach „Kammermusik“ als eigene Lehrveranstaltung von Walter Klasinc abgehalten. Für seine zahlreichen Aufführungen zeitgenössischer österreichischer Musik wurde er 1978 mit dem Dirigentenpreis des Österreichischen Komponistenbundes und 1982 mit dem Theodor Kery Preis ausgezeichnet. Im Jahr 1985 erhielt er das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz. Nach einer 42-jährigen Lehrtätigkeit an der KUG erfolgte im September 1991 seine Emeritierung. Wir wünschen Herrn Professor Klasinc alles Gute zum Geburtstag und gratulieren ihm sehr herzlich!

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff


28. 03. 2014 - 30. 04. 2014

Konstituierende Generalversammlung der "Gesellschaft der Freunde der Akademie für Musik und darstellende Kunst"

Am 10. April 1964, also vor 50 Jahren, fand die konstituierende Generalversammlung der "Gesellschaft der Freunde der Akademie für Musik und darstellende Kunst" im Saal der Akademie in der Nikolaigasse statt. Landeshauptmannstellvertreter a. D. Tobias Udier, der sich um die Erhebung des Landeskonservatoriums zur Akademie sehr verdient gemacht hat, wurde zum ersten Präsidenten der Gesellschaft ernannt. In den Vorstand gewählt wurden Universitätsprofessor Dr. Hanns Koren und Hofrat Dr. Bruno Binder-Krieglstein. In der Satzung ist der Zweck des Vereins festgehalten( § 2): Die „Gesellschaft der Freunde“ ist ein unabhängiger, unpolitischer Verein, zu dessen Aufgaben die moralische und sachliche Förderung des weiteren Ausbaues der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz zählen, die materielle Hilfe, wo andere Mittel nicht zur Verfügung stehen, die Förderung der Studierenden sowie die Beschaffung von Instrumenten, Büchern, Tonbändern und Schallplatten. Zu Beginn zählte die Gesellschaft etwa hundert Mitglieder. In seiner Rede bei der Gründungsversammlung äußerte sich der Akademiepräsident zu ihrer Bedeutung wie folgt: „Der Verein stellt durch die Mitgliedsanmeldungen schon heute eine gesellschaftliche und damit auch eine moralische Repräsentantengruppe dar. Man wird an seiner Vertretung der Interessen der Akademie nirgends vorbeigehen können. Hier erwächst dem Verein eine überaus wertvolle Funktion. Er wird in vielen Fällen eine echte und aktive Hilfestellung den Bundesministerien, der Bundesregierung und sonstigen Gremien des öffentlichen Lebens gegenüber einnehmen können. Der Verein wird von sich aus keines der grundsätzlichen Probleme der Akademie lösen können und soll das auch nicht. Aber er wird ihr in vielen Einzelheiten wirksam helfen können, die das Gegenständliche und Menschliche betreffen.“

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Ursula Ruff

Quellen: UAKUG/Akademiebestand; „Freunde der Grazer Musikakademie zur Gesellschaft zusammengeschlossen“, Kleine Zeitung, 11. April 1964; Erich Marckhl, „Rede des Präsidenten der Akademie anlässlich der gründenden Generalsversammlung des Vereins der Freunde der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz,“ (UAKUG/Teilnachlass Erich Marckhl, Zitat: S. 8f);


03. 06. 2013 - 31. 07. 2013

Erhebungsfeierlichkeiten 6. und 7. Juni 1963

Mit 1. Juni 1963 trat das 190. Bundesgesetz vom 5. Juli 1962 in Kraft, mit dem das Kunstakademiegesetz neuerlich abgeändert wurde. Diese Kunstakademiegesetz-Novelle fügte zu den drei bestehenden staatlichen Kunstakademien – der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, der Akademie für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg und der Akademie für angewandte Kunst in Wien - die Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz (bisher Steiermärkisches Landeskonservatorium) hinzu.
Die Rangerhöhung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums wurde am 6. und 7. Juni 1963 mit einem Festprogramm gefeiert, bei dem Studierende und Lehrende der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz Joseph Haydns komische Oper „List und Liebe“ sowie Orchester-, Orgelwerke und Kammermusik zur Aufführung brachten. Bei den Konzerten waren das Orchester der Akademie, das Grazer Philharmonische Orchester sowie Kammerchor und Kammerorchester der Akademie zu hören. Es wurden unter anderem Werke von Max Reger, Franz Liszt, Zoltan Kodaly, Benjamin Britten, Max Haager, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Torelli, Georg Friedrich Händel, Rupert Doppelbauer und Günther Eisel (UA) gespielt.
Das Universitätsarchiv lädt aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Kunstuniversität Graz am 6. und 7. Juni 2013 zu Rundgängen durch die Räumlichkeiten ein. Dabei werden Einblicke in Vorbereitung und Ablauf der offiziellen Erhebungsfeierlichkeiten am 6. und 7. Juni 1963 sowie Informationen zum aktuellen Leistungsangebot des Universitätsarchivs geboten.


04. 02. 2013 - 28. 02. 2013

Vorgenehmigung des Vertrags zwischen der Republik Österreich und dem Bundesland Steiermark, betreffend die „Verbundlichung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums in Graz“ durch die Steiermärkische Landesregierung

In einem Schreiben vom 5. 2. 1963 berichtete der Landesamtsdirektor dem Landesmusikdirektor Prof. Dr. Erich Marckhl, dass die Steiermärkische Landesregierung in ihrer Sitzung am 4. 2. 1963, also heute vor 50 Jahren, „beschlossen hat, dem vorliegenden Entwurf die Vorgenehmigung mit der Wirkung zu erteilen, daß der Vertrag in dieser Form von den Vertretern des Landes im Sinne der Landesverfassung unterfertig werden kann, wenn nicht seitens der Dienststellen des Bundes weitere wesentliche Änderungen verlangt werden.“

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler

Quelle: UAKUG/AK/K 28 H 55


29. 01. 2013 - 03. 02. 2013

Vertrag zwischen der Republik Österreich und dem Bundesland Steiermark, betreffend die „Verbundlichung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums in Graz“

Am 29. 1. 1963, also heute vor 50 Jahren, fand im Bundesministerium eine Besprechung statt, auf deren Basis ein Vertrag zwischen der Republik Österreich und dem Bundesland Steiermark über die „Verbundlichung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums in Graz“ erstellt wurde. Der Vertrag regelte unter anderem den Modus der Aufteilung anfallender Kosten zwischen Bund und Land in den Bereichen Sach- und Personalaufwand sowie Fragen der Raumnutzung, wobei auch die „Erfordernisse der Volksmusikschule in Graz“ berücksichtigt wurden. § 9 des Vertrags lautete: „(1) Das Bundesland Steiermark wird bestrebt sein, der Akademie ein eigenes für ihre Zwecke geeignetes Gebäude zur Verfügung zu stellen […]. (2) Im Besonderen kommen die Vertragspartner überein, daß die Akademie im Palais Meran untergebracht wird.“

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler

Quelle: UAKUG/AK/K 28 H 55


20. 12. 2012 - 20. 01. 2013

Vorbereitungen zur „Akademie-Eröffnung“

Im Herbst 1962 musste im Zuge der Erhebung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums zur Akademie für Musik und darstellende Kunst nicht nur der Vertrag zwischen Bund und Land vorbereitet, sondern auch eine Abmachung betreffend die Übersiedelung der Akademie in die Räumlichkeiten des Palais Meran getroffen werden. Auch der Festakt am 6. und 7. Juni 1963 in Graz erforderte umfangreiche organisatorische und künstlerische Vorbereitungen. Am 20. Dezember 1962, also heute vor 50 Jahren, schrieb Erich Marckhl in seiner Funktion als Landesmusikdirektor von Steiermark diesbezüglich an die Abteilung 6 des Amtes der Stmk. Landesregierung in Graz unter dem Betreff „Akademie-Eröffnung“: „Am Vorabend des für die erste Hälfte Juni 1963 in Aussicht genommenen Eröffnungstages der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, ist ein Orchesterkonzert geplant […]. Nun veranlasst die ganz ausgezeichnete und außergewöhnliche Leistung eines 16-Jährigen Studierenden am Stmk. Landeskonservatorium, in das Programm dieses Konzertes das Klavierkonzert in Es-Dur von Franz Liszt aufzunehmen. Die Vorstudierung des im Orchesterpart anspruchsvollen Konzertes übersteigt die zeitlichen Möglichkeiten, die dem Schulorchester mit seinen mannigfaltigen Aufgaben gegeben sind. Es wäre daher für diesen Teil des Konzertes das Grazer Philharmonische Orchester heranzuziehen, wobei eine Besetzung des Orchesters vereinbart werden könnte, welche alle die Mitglieder enthält, die auch Lehrkräfte am Stmk. Landeskonservatorium oder der Volks-Musikschule Graz sind. Zur Einstudierung des Werkes würden 2 Proben genügen.“

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler

Quellen: UAKUG/AK/K.28 H.55,2; UAKUG/AK/K.10 H.21


20. 09. 2012 - 01. 10. 2012

"Die Sache Palais Meran"

Im Vorfeld der Überleitung des Landeskonservatoriums in die Akademie waren neben Personalfragen vor allem Raumfragen zu klären. Heute vor 50 Jahren, am 20. September 1962, schrieb Erich Marckhl diesbezüglich an Landeshauptmann Josef Krainer: „Von einer 4. steirischen Musikhochschule wird man erst sprechen können, wenn auch rein äusserlich (Gebäude, Unterbringung) der Eindruck einer Hohen Schule entsteht. Solange die Akademie im derzeitigen Konservatorium, noch dazu zusammen mit der Volks-Musikschule Graz, untergebracht ist, bleibt die Gründung eine halbe Sache. Deshalb wird man, wenn man die Musikakademie wirklich will, die Sache Palais Meran sehr forcieren müssen.“

Universitätsarchiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler

Quelle: UAKUG/AK/K.37 H.70


10. 07. 2012 - 15. 07. 2012

Positive Reaktionen auf die Rangerhöhung des Landeskonservatoriums

Wie aus einem Brief des Bürgermeisters der Stadt Weiz an den Landesmusikdirektor hervorgeht, wurde die Rangerhöhung des Landeskonservatoriums steiermarkweit als positiv für die Entwicklung der steirischen Musikausbildung angesehen. Oskar Zahn schrieb am 10. Juli 1962, heute vor 50 Jahren: „Dem Landeskonservatorium in Graz, welches als Zentrum künstlerischer Ausbildung und künstlerischen Schaffens weit über die Grenzen der Steiermark bekannt ist, wird Hochschulcharakter verliehen und damit die diesem Institut gebührende Stellung eingeräumt werden. Diese Kunsthochschule wird als musikalische Berufs- und Ausbildungsstätte, welche auf eine Tradition von 150 Jahren zurückblicken kann, sicherlich vielen Leitern, Lehrern und Schülern der zahlreichen Volksmusikschulen Steiermarks ein erstrebenswertes Ziel sein. Die bei den Volksmusikschulen in die Breite wirkende musikalische Erziehung wird sicherlich ihre Krönung darin finden, dass die Auslese die Möglichkeit haben wird, an der Musikhochschule in Graz ihre Studien fortzusetzen.“

Archiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler

Archiv der Kunstuniversität Graz/Akademiebestand/K 28 H 55


09. 07. 2012 - 09. 07. 2012

Dreistufiger Plan zur Weiterentwicklung der höheren Kunstausbildung

Heute vor 50 Jahren, am 9. Juli 1962, vier Tage nach dem Beschluss der Novelle zum Kunstakademie-Gesetz durch den Nationalrat am 5. Juli 1962, adressierte Erich Marckhl in seiner Funktion als Landesmusikdirektor einen Brief an Gustav Scherbaum, den Bürgermeister der Stadt Graz, in dem er ihn über Details der mit der „Rangerhöhung“ des Landeskonservatoriums verbundenen Pläne und Entwicklungen informiert. Darin spricht er von einem dreistufigen Plan zur Weiterentwicklung der höheren Kunstausbildung in der Steiermark: „Der Beschluß des Nationalrates ermöglicht die Realisierung der zweiten Stufe eines Planes, den ich der Steiermärkischen Landesregierung vor zwei Jahren vorgelegt habe und dessen erste Stufe durch die Errichtung eines Voll-Lehrganges für Schulmusik und Einsetzung einer eigenen Prüfungskommission für dieses Fach am Steiermärkischen Landeskonservatorium bereits verwirklicht ist. Die Errichtung einer Abteilung für Schauspiel und für Kirchenmusik, eventuell auch für Tanz und Rhythmik, bildet die dritte Stufe des Planes, die in einigen Jahren nach Lösung der Raumfragen erledigt werden kann.“ In dem Brief betont Marckhl den kulturellen Rang des Landes Steiermark, der durch die Errichtung der vierten Hochschule „eindrucksvoll dokumentiert“ sei. Weiters betont er die Bedeutung des Kulturlebens der Landeshauptstadt und die produktive Wechselwirkung zwischen Stadt und Institution Kunsthochschule: „Die Errichtung der Musikhochschule in Graz entspricht nicht nur dem heute erlangten sachlichen Niveau der Ausbildungsklassen des Steiermärkischen Landeskonservatoriums, sie ist vor allem eine schon seit langem fällige und nun endlich gezogene Konsequenz aus der Bedeutung, die Graz mit seinem hochorganisierten Musiktheater, seinem hochqualitativen und voll leistungsfähigen Symphonieorchester und seinem traditionellem Konzertleben als Musikstadt genießt.“

Archiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler

Archiv der Kunstuniversität Graz/Akademiebestand/K 28 H 55


03. 07. 2012 - 08. 07. 2012

Novelle zum Kunstakademie-Gesetz

Heute vor 50 Jahren, am 5. Juli 1962, wurde im Nationalrat die Novelle zum Kunstakademie-Gesetz beschlossen, die mit 1. Juni 1963 in Kraft trat. Durch diese Gesetzesänderung wurde das Steiermärkische Landeskonservatorium in den Rang einer staatlichen Kunstakademie erhoben. Neben der bereits seit 1909 verstaatlichten Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, der seit 1953 verbundlichten Akademie für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg und der Akademie für angewandte Kunst in Wien (de facto Universitätsrang seit 1941), zählte die Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz nun zu den vier höchstrangigen staatlichen Kunstausbildungsstätten Österreichs. Der Erhebung des Landeskonservatoriums zur Akademie waren umfangreiche Vorbereitungen vorausgegangen. Bereits am 30. 9. 1960 stellte der damalige Landesmusikdirektor und Direktor des Landeskonservatoriums Erich Marckhl, 1963-1971 Präsident der Grazer Akademie, einen Antrag an die Steiermärkische Landesregierung über die Errichtung einer Österreichischen Südost-Akademie. Diese Bezeichnung bringe, so Marckhl in seinem Antrag, die „besonderen Aufgaben“ einer solchen Institution in Hinblick auf die „geographisch-musikalisch kulturelle Mission und Repräsentativverpflichtung Österreichs“ zum Ausdruck. Der Benennungsvorschlag wurde allerdings nicht umgesetzt.

Archiv der Kunstuniversität Graz, Susanne Kogler

Archiv der Kunstuniversität Graz/Akademiebestand/K 28 H 55


16. 04. 2012 - 21. 04. 2012

Palais Meranpark 1982-2012

Vor 30 Jahren - am Beginn des Erzherzog Johann-Gedenkjahres 1982 (200. Geburtstag) - wurde der Park um das ehemalige Wohnhaus Erzherzog Johanns in Graz, das er für sich und seine Nachkommen, die Grafen Meran erbauen ließ - heute Palais Meran und seit 1970 Hauptadresse der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - durch einen Bescheid des Landeshauptmannes der Steiermark gemäß § 11 Abs. 1 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976 "...in seiner gesamten Ausdehnung in Form eines Naturdenkmals geschützt...". Die Widmung des Meranparkes zu Verbauungszwecken, erlassen 1968, wurde 1980 aufgehoben, und der Meranpark zur Freifläche erklärt. Die jahrzehnte langen Bemühungen zur Instandsetzung und Instandhaltung des Meranparkes fanden schließlich einen ersten Abschluß unter dem Rektorat Otto Kolleritsch: Am 21.10.1982 wurde der nach Originalplänen durch die Stadt Graz revitalisierte Meranpark für die Bevölkerung geöffnet und ein Ausbau des Wegenetzes geplant.

KUG-Archiv

Siehe dazu: KUG-Archiv, Akademie- und Hochschulbestand, Bauangelegenheiten ab 1963 (Ak I/d,7; Hs/Re 24); Ninela Holtin, Der Park des Palais Meran in Graz, in: Zeitschrift der Gesellschaft für historische Gärten, 17/2, 2011, S. 16ff.


23. 03. 2012 - 30. 03. 2012

KUG: Österreichweit erste Habilitation für ein künstlerisches Fach

Vor zehn Jahren, am 23. März 2002, fand an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) das österreichweit erste Habilitationsverfahren für die "Lehrbefugnis als Universitätsdozent für ein künstlerisches Fach" seinen Abschluß. Die Umwandlung der österreichischen Kunsthochschulen in Kunstuniversitäten durch das Kunstuniversitäts-Organisationsgesetz 1998 (KUOG' 98) räumte nunmehr auch den Kunstuniversitäten das Recht der Verleihung einer "Venia docendi" für künstlerische Fächer ein: An der KUG beschloß die Habilitationskommission gemäß § 29 KUOG eine Lehrbefugnis für Akkordeon.

KUG-Archiv


05. 03. 2012 - 21. 03. 2012

Südost-Akademie in Graz, 1962-2012

Am 5. März 1962 - heute vor 50 Jahren - fand im Unterrichtsministerium in Wien die erste Verhandlung zur "Erhebung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums in den Rang der Südost-Akademie für Musik und darstellende Kunst Graz" (heute Kunstuniversität Graz) statt. Erich Marckhl präsentierte als Direktor des Landeskonservatoriums und Landesmusikdirektor einen Dreistufenplan zur Überleitung, mit dessen Ausarbeitung er schon mehrere Jahre zuvor begonnen hatte. Die "Errichtung eines möglichst starken kulturellen Zentrums in Graz" sah Erich Marckhl als "eine österreichische Aufgabe", einerseits für den österreichischen Nachwuchs, andererseits für die Pflege des kulturellen Kontaktes über die Grenzen Österreichs hinaus. Die Überleitungskommission, der auch der steirische Landeshauptmann Josef Krainer sen. angehörte, schlug den 1. Juni 1963 für die Wirksamkeit durch ein Bundesgetz vor, und der vorgeschlagene Name: "Südost-Akademie für Musik und darstellende Kunst Graz" wurde einstimmig akzeptiert. Am 21. März 1962 traf man sich zu weiteren Gesprächen in der Grazer Burg.

KUG-Archiv, Helga Kaudel

KUG-Archiv, Akademiebestand, STLA K 28, H, 55, I/d-1, Aufbau der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz 1960-1963; Erich Marckhl, Werden und Leistung der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, Graz 1972, S. 63f.


03. 02. 2012 - 10. 02. 2012

110. Geburtstag Erich Marckhl

Am 3. Februar 1902 wurde der Gründer der heutigen Kunstuniversität Graz, em.OHProf. Dr. Erich Marckhl in Cilli geboren. Der Komponist, Germanist, Musikwissenschafter und Pädagoge Erich Marckhl nahm in vielen Bereichen wesentlich Einfluss auf den Auf- und Ausbau des steirischen Musikschulwesens: Ausgehend von der Leitung der Musikschule in Kapfenberg (1948) hin bis zur Leitung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums (1958), dessen Umwandlung in eine staatliche Ausbildungsstätte - in die Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG) - ihm im Jahre 1963 gelang. Als Landesmusikdirektor (seit 1952) und Präsident der Akademie (seit 1963) war ihm der Kontakt aller steirischen Musikausbildungsstätten ein besonderes Anliegen. Erich Marckhl arbeitete konsequent an den Vorbereitungen zur Umwandlung der österreichischen Kunstakademien in Hochschulen mit (1970) und seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass aus dem ehemaligen privaten Palais des Habsburgers Erzherzog Johann, dem Palais Meran in Graz, Leonhardstrasse 15, die Hauptadresse einer öffentlichen Ausbildungsstätte wurde - der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG). Erich Marckhl emeritierte 1972; er starb am 8. Juli 1980 in Graz.

An den Akademiegründer Erich Marckhl erinnert eine Bronzebüste im Foyer des Palais Meran (angefetigt von Alexander Silveri) und eine kleine Dauerausstellung in der KUG-Bibliothek.

KUG-Archiv, Helga Kaudel


17. 12. 2011 - 30. 12. 2011

Am 18. Dezember 1986 - vor 25 Jahren - war es nach langen aufwändigen Bemühungen des damals amtierenden Rektors der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG) Otto Kolleritsch endlich so weit: Das ehemalige Nebengebäude des Palais Meran in der Leonhardstrasse in Graz - lange Zeit Zweck entfremdet benutzt als Remise und Werkstätte diverser Behörden - wurde mit der sehr bezeichnenden Barockoper von Heinrich Ignaz Franz Biber: "Arminius" oder "Wer sich geduldet, wird endlich gewinnen" - als Ausbildungsstätte inoffiziell eröffnet.

Fünf Jahre zuvor - im Mai 1981 - gab das Finanzministerium grünes Licht zur Adaptierung für Zwecke der Hochschule. Nach einer eingehenden Raumbedarfsstudie (1980) des Grazer Architekten Ignaz F. Holub entstand ein Ausbildungshaus mit einer modernen Studiobühne: Das "Theater im Palais", das "T.i.P." wurde zu einem allseits bekannten und beliebten Aufführungsort.

KUG-Archiv

Siehe dazu die Dokumentation "Musiktheater im T.i.P. 10 Jahre musikdramatische Ausbildung", hrsg. von Otto Kolleritsch und Christian Pöppelreiter, Graz 1998.


09. 12. 2011 - 16. 12. 2011

Vor 25 Jahren fand in der 4. Gesamtkollegiums-Sitzung des Studienjahres 1986/87 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG) die Wahl des dritten Rektors seit dem Inkrafttreten des Kunsthochschul-Organisationsgesetzes (KHOG'70) statt: Am 9. Dezember 1986 wurde der Pianist, O.HProf. Sebastian Benda, Leiter einer künstlerischen Ausbildungsklasse für Klavier, mit absoluter Mehrheit für die Funktionsperiode 1987/88 bis 1990/91 zum Rektor gewählt. Die Amtsübergabe erfolgte am 19. November 1987 im Minoritensaal: Rektor Otto Kolleritsch übergab seinem Amtsnachfolger symbolisch die Rektorskette.

Sebastian Benda dokumentierte seine Amtszeit in einem Bericht, um "...der Öffentlichkeit Einblick und Rechenschaft zu geben...". Im Kleinen Saal des Palais Meran in Graz ist ein Portrait des Rektors Sebastian Benda zu sehen, angefertigt vom Schweizer Künstler Charles Vogt (Bleistiftzeichnung, 1999/2000). .

KUG-Archiv


30. 11. 2011 - 09. 12. 2011

Vor 35 Jahren - Ende November 1976 - kam der Kaufvertrag zustande, durch den die - dem Palais Meran angrenzende - Liegenschaft in der Brandhofgasse für Erweiterungsbauten der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz erworben werden konnte. Auf dem Gelände stand zuvor die Badeanstalt der Familie Förster (errichtet 1857, erweitert 1873), die ab 1901 als Kur- und Badeanstalt "Jungborn" - im Besitz der Familie Dr. Just - stadtbekannt geworden ist.

Nach Plänen des Wiener Architekten Klaus Musil entstand ab 1988 in zwei Bauetappen der so genannte "Neubau" am Campus der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz / KUG (1992/93 Neubau I, 2000 Neubau II, Bibliothek).

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22. 11. 2011 - 29. 11. 2011

Vor 45 Jahren - am 22. November 1966 - fand in der Österreichischen Botschaft in Budapest die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute Kunstuniversität Graz, KUG) an den "Nestor der ungarischen Musik" Zoltan Kodaly statt. Die Annahme der Ehrenmitgliedschaft durch große Persönlichkeiten des künstlerischen und politischen Lebens war für die "junge" Akademie ein sichtbares Zeichen von Anerkennung und Förderung. An erster Stelle der Ehrenmitglieder steht Josef Krainer sen., der als Landeshauptmann der Steiermark die Akademiewerdung (1963) und den Aufbau in besonderem Maße unterstützte; Josef Krainer sen. starb vor 40 Jahren - am 28. November 1971.

Eine Ehrentafel, angebracht im Fojer des Palais Meran, der KUG-Hauptadresse in der Leonhardstrasse 15, Graz, weist hin auf die Namen der bisher verliehenen 31 Ehrenmitgliedschaften.

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06. 10. 2011 - 13. 10. 2011

Am 5. Oktober 2011 jährte sich zum fünften Mal der Todestag von Rudolf Schwenzer, em. O.HProf. für Klavier an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Über vier Jahrzehnte erstreckte sich sein Wirken an der heutigen KUG: vom Steiermärkischen Landeskonservatorium über die Akademie bis an die Hochschule (1947-1991). Als Künstler und Pädagoge äußerst engagiert und erfolgreich übernahm er zudem auch akademische Funktionen: Rudolf Schwenzer stand u.a.fast zwei Jahrzehnte der ehemaligen Abteilung für Tasteninstrumente (heute KUG-Institut 02) als innovativer Leiter vor (1973-1991). In dieser Funktion vertrat Rudolf Schwenzer auch den Rektor sowie dessen Stellvertreter. Anlässlich seines 90. Geburtstages im November 2010 veranstaltete das KUG-Institut 02 zu seinen Ehren ein Gedenkkonzert.

KUG-Archiv


20. 09. 2011 - 30. 09. 2011

Vor 40 Jahren, am 20. September 1971, begann an der heutigen Universität - damals Hochschule (zuvor Akademie) - für Musik und darstellende Kunst in Graz ein internationaler Liedwettbewerb, der ausschließlich dem Liedschaffen des Komponisten Hugo Wolf gewidmet war: der "I. Internationale Hugo Wolf-Wettbewerb für Liedersänger" in Österreich. Nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit durch den Akademie- und Wettbewerbspräsidenten Erich Marckhl stellten sich 26 Sängerinnen und Sänger aus 8 Nationen - im Alter zwischen 18 und 35 Jahren - einer 8-köpfigen Jury, die im Vorfeld ein detailliertes Pflichtprogramm ausgearbeitet hatte.

Beim Preisträgerkonzert am 30. September 1971 im Kammermusiksaal des Grazer Congress war unter den 6 Preisträgern aus 5 Nationen auch ein Studierender der heutigen KUG zu hören.

Nach Meinung des Wettbewerbspräsidenten machte die Präzisierung der Themenstellung den Erfolg eines internationalen Wettbewerbes aus; dies galt auch für die seit 1964 in einem 2-Jahresrhythmus an der Akademie durchgeführten internationalen Wettbewerbe für Orgelimprovisation.

KUG-Archiv: Akademiebestand IV a/1, Wettbewerbe; siehe auch: Erich Marckhl, Werden und Leistung der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, S. 96f.


30. 06. 2011 - 05. 07. 2011

Vor exakt 40 Jahren - am 30. Juni 1971 - fand an der neu ernannten Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz - zuvor Akademie, heute Universität - die Inauguration des ersten gewählten Rektors statt. Rektor Friedrich Korcak, Vorstand der damaligen Abteilung für Musikerziehung, löste als Leiter den Gründer der Akademie, Präsident Erich Marckhl ab. Symbolisch wurde diese Gleichstellung mit den so genannten wissenschaftlichen Hochschulen bereits vier Jahre zuvor eingeleitet: Am 17. Oktober 1967 verlieh Unterrichtsminister Theodor Piffl-Percevic auch den Präsidenten der österreichischen Kunstakademien Ketten: Rektorsketten, die in der Öffentlichkeit den "universitären Charakter" der Kunstakademien aufzeigen sollten.

KUG-Archiv

Zum Prozeß der Hochschulwerdung siehe: Erich Marckhl, Werden und Leistung der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, Graz, ADEVA 1972, S. 113ff.


21. 06. 2011 - 28. 06. 2011

Vor zwei Jahrzehnten - am 21. Juni 1991 - fand an der heutigen Kunstuniversität Graz (KUG) die erste Promotion statt. Das interuniversitäre Studium zur Erwerbung des Dr.phil. bzw. Dr.rer.nat. wurde am 17. April 1984 eingerichtet: in Graz an der damaligen Universität Graz und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz für AbsolventInnen des Lehramtsstudiums an Allgemein bildenden Höheren Schulen (Studium nach AHStG). Der von einer interuniversitären Studienkommission erarbeitete Studienplan trat am 15. Jänner 1986 in Kraft.

Mit Beginn des WS 2009/2010 wurde das interuniversitäre Doktoratsstudium abgelöst durch die nunmehr an der KUG eingerichtete Doktoratsschule für ein wissenschaftliches Doktoratsstudium (Ph.D.-wertig); zugleich wurde auch ein künstlerisches Doktoratsstudium "Dr. artium" eingeführt.

Die Rede zur ersten Promotion, gehalten vom damals amtierenden Rektor Otto Kolleritsch, ist abgedruckt in der Festschrift zum 60. Geburtstag von Wolfgang Suppan, 1993, S. 107ff [Wolfgang Suppan, damals Vorstand des Instituts für Musikethnologie, war der erste Promotor].

KUG-Archiv


15. 06. 2011 - 20. 06. 2011

Vor 30 Jahren - am 15. Juni 1981 - machte die damalige Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG) abermals Gebrauch von ihrem Recht, an ausgewählte Persönlichkeiten den akademischen Titel eines "Ehrenmitgliedes" zu verleihen: Am 15. Juni 1981 würdigte sie damit - wie es in der Begründung lautete - den "denkenden Musiker und Pianisten" Alfred Brendel als "Vorbild für die musikalische Jugend durch sein kritisches Nachdenken über die eigentliche und wahre Aufgabe der Interpretation als künstlerische Leistung, in der sich persönlicher Gestaltungswille und Werkverantwortung zu ergänzen haben." Alfred Brendel, ausgebildet auch am Rechtsvorgänger der KUG, dem Steiermärkischen Landeskonservatorium, interpretierte beim Festakt im Stephaniensaal mit dem Großen Orchester der Hochschule Mozarts Klavierkonzert in Es-Dur.

Die vom damaligen Rektor Otto Kolleritsch gehaltene Laudatio für Alfred Brendel ist im Bericht des Rektors über die Studienjahre 1980/81 und 1981/82 abgedruckt.

KUG-Archiv


10. 06. 2011 - 14. 06. 2011

Am 12. Juni 2011 jährt sich zum fünften Mal der Todestag des bedeutenden Komponisten György Ligeti, KUG-Ehrenmitglied seit 1989. Mit der Benennung des großen Saales im MUMUTH in "György-Ligeti-Saal" am 12. März 2009 - im Rahmen des Abschlußkonzertes der International Week 2009 - ehrte die KUG den für Graz so bedeutenden Pionier der zeitgenössischen Musik, dessen Schaffen "gleichsam für den großen künstlerischen Anspruch und die Ausrichtung des neuen Hauses" steht, wie Rektor Georg Schulz in der Programmeinführung festhielt. Das Haus für Musik und Musiktheater (MUMUTH) wurde am 1. März 2009 eröffnet. KUG-Archiv


01. 06. 2011 - 07. 06. 2011

Vor 35 Jahren - am 1. Juni 1976 - wurde mit der Ernennung des Musikwissenschaftlers und Ethnologen Dr. Alfons Michael Dauer zum o.HProfessor für Afro-Amerikanistik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG) erstmalig an einer europäischen Hochschule eine Lehrkanzel für Afro-Amerikanistik eingerichtet. Die Lehrkanzel, die Alfons Dauer 15 Jahre inne hatte, war der damaligen Abteilung 8, Jazz, angeschlossen; sie wurde nach seiner Emeritierung 1991 nicht wieder besetzt. Alfons Dauer, geboren 1921 in Bamberg, starb im Oktober 2010 in Graz; seinen wissenschaftlichen Nachlass übergab er dem Archiv der Akademie der Künste Berlin. KUG-Archiv


23. 05. 2011 - 30. 05. 2011

Der 21. Mai des Jahres 1981 war ein "Schicksalstag" in Sachen "Raumfrage" der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG): Finanzminister Salcher kam - auf Einladung des damals amtierenden Rektors Otto Kolleritsch - nach Graz, um sich vor Ort ein Bild der angespannten Raumsituation zu machen und gab daraufhin grünes Licht zur Räumung der so genannten "Remise" (die ehemaligen Stallungen des Palais Meran wurden als Garage und Werkstätte der Finanzlandesdirektion genutzt) und zur Adaptierung für Ausbildungszwecke der Hochschule. Nach Plänen des Grazer Architekten Ignaz F. Holub entstand für die damalige Abteilung 7 (Gesang, Chorleitung und darstellende Kunst mit den Studienzweigen Musikdramatische Darstellung, Schauspiel und Regie) eine Ausbildungsstätte mit einer modernen Studiobühne. Seit 1986 ist das "Theater im Palais" als "T.i.P." bestens bekannt. KUG-Archiv


11. 03. 2011 - 16. 03. 2011

10 Jahre musikbezogene Frauen- und Geschlechterforschung an der KUG: Am 12. März 2001 begann eine institutsübergreifende Lehrveranstaltung mit dem Ziel, an der KUG "das allgemeine Bewußtsein für Bedeutung und Inhalt der Frauen- und Geschlechterforschung zu wecken". Ausgehend von ihren wissenschaftlichen Fachbereichen konzentrierten sich Ingeborg Harer, Institut 15, Aufführungspraxis, und Karin Marsoner, Institut 14, Wertungsforschung, auf geschlechterspezifische Erscheinungsformen in der Musikkultur. Die Lehrveranstaltung sollte auch Grundlagen für frauenspezifische Diplomarbeiten oder Dissertationen an der KUG vermitteln. KUG-Archiv


09. 03. 2011 - 10. 03. 2011

Vor fünf Jahren - am 7. März 2006 - erfolgte der Spatenstich für das Haus für Musik und Musiktheater, kurz: MUMUTH. Das vom holländischen Architekten Ben van Berkel geplante Gebäude wurde nach fast exakt drei Jahren - am 1. März 2009 - mit einem "Fest für Otto Kolleritsch" eröffnet: Seinem unermüdlichen Einsatz als Rektor ist das Zustandekommen dieses lang umkämpften Ausbildungshauses für die heutige Kunstuniversität Graz zu verdanken. KUG-Archiv


14. 02. 2011 - 19. 02. 2011

Am 16. Februar 1981 - vor 30 Jahren - konnte sich das Wiener Opernpublikum ein Bild von der hohen Qualität der Bläserausbildung an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute Kunstuniversität Graz - KUG) machen: Auf Vermittlung des legendären Marcel Prawy (er war auf Besuch im Palais Meran!) trat ein 12-köpfiges Bläserensemble bei der österreichischen Erstaufführung der Leonard Bernstein-Oper "MASS" auf der Bühne der Wiener Staatsoper auf. Möglich wurde dieser Erfolg durch die konsequente Aufbauarbeit des vor kurzem verstorbenen Wegbereiters des Bläserwesens auf höchstem Niveau - Herrn em.O.HProfessor Hans Meister. KUG-Archiv


07. 12. 2010 - 10. 12. 2010

Vom 7. bis 10. Dezember 1985 - vor 25 Jahren – fand im Europäischen Jahr der Musik an der heutigen Kunstuniversität Graz (KUG) der Gründungskongress der EPTA (European Piano Teachers Association) – Sektion Österreich statt. Auf Initiative des Pianisten und Musikpädagogen O.HProf. Sebastian Benda entstand - unterstützt vom damaligen Rektor Otto Kolleritsch, der die Ehrenpräsidentschaft übernahm - die EPTA-Austria in Zusammenarbeit mit der heutigen KUG. Die Dokumentationen der Jahreskongresse, veranstaltet an der KUG, dem Sitz der EPTA-Austria bis 2006 (danach Anton Bruckner Privatuniversität Linz), machen die angestrebte „Pflege neuer Kontakte zwischen österreichischen und ausländischen PädagogInnen, KünstlerInnen und Studierenden“ nachvollziehbar. Der Nachfolger des Gründungspräsidenten Sebastian Benda, em. O.Univ.Prof. für Klavier Walter Groppenberger, übergab das Vereinsarchiv dem Archiv der Kunstuniversität Graz zur dauernden Aufbewahrung als Depositum. KUG-Archiv


03. 12. 2010 - 06. 12. 2010

1965-2010: 45 Jahre Tradition in den Studienrichtungen für Katholische & Evangelische Kirchenmusik an der Kunstuni Graz (KUG). Am 5. Dezember 1965 wurde an der - im Oktober zuvor eingerichteten - Expositur Oberschützen der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG-Institut 12) die Eröffnung der ersten selbständigen Abteilung für Evangelische Kirchenmusik an einer tertiären Ausbildungsstätte feierlich begangen: Die Leitung der Abteilung übernahm der aus Freiburg im Breisgau stammende evangelische Pfarrer Heinrich Riehm. Zu Beginn des Jahres 1965 – am 19. Jänner 1965 – wurde durch die Übergabe von Ausbildungsräumen in der Bürgergasse 3 die Errichtung der seit der Akademiegründung im Aufbau befindlichen Abteilung für katholische Kirchenmusik am Standort Graz vollzogen. Heute ist die Ausbildung katholischer und evangelischer KirchenmusikerInnen am international renommierten KUG-Institut 06, Kirchenmusik und Orgel, in Graz angesiedelt. KUG-Archiv


19. 11. 2010 - 26. 11. 2010

Am 21. November 2000 – vor zehn Jahren - starb der bekannte Schauspieler und Regisseur Robert Casapiccola, ordentlicher Hochschulprofessor für Dramatischen Unterricht und Phonetik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Als die österreichische „Sprech-Kapazität“ kämpfte er unerbittlich um mehr Aufmerksamkeit für das Sprechen und die Stimme. Seit 1964/65 am damals so genannten Schauspielseminar der Abteilung darstellende Kunst der Akademie (heute KUG-Institut 09) tätig, führte er 1967 das Fach „Phonetik“ ein: Richtiges Atmen und der richtige Sitz der Stimme waren für ihn die Voraussetzung für das „Sprechenlernen“. Als Leiter des Schauspielseminars ab 1970/71, an dem er 1975 zum O.HProf. ernannt wurde, trug er - bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1980 - wesentlich bei zur erfolgreichen Entwicklung des heute international beachteten KUG-Instituts 09, Schauspiel. Auch sein „Sprungbrett“ war Graz: 1943 hatte er hier sein erstes Engagement. KUG-Archiv


04. 11. 2010 - 18. 11. 2010

Vor 90 Jahren... Am 4. November 2010 wäre Rudolf Schwenzer, em. O.HProf. für Klavier an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, 90 Jahre alt geworden. Der aus Nordmähren stammende und in Leipzig ausgebildete Pianist begann seine pädagogische Karriere am Steiermärkischen Landeskonservatorium in Graz im Jahre 1947 und beendete seine erfolgreiche Lehrtätigkeit an der Hochschule - heute Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) - im Jahre 1991. Neben seiner umfangreichen künstlerischen Tätigkeit im In- und Ausland, insbesondere auch als Kammermusiker und Interpret österreichischer Gegenwartskomponisten, gelangen ihm Bahn brechende Leistungen im Aufbau der Klavierausbildung am Landeskonservatorium und an der 1963 daraus hervorgegangenen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz (heute KUG). In seiner fast 20 Jahre währenden Funktion als Leiter der Abteilung für Tasteninstrumente an der Hochschule (1973-1991) war er maßgeblich beteiligt am Zustandekommen der Studienpläne für das Kunsthochschulstudiengesetz von 1983; als Abteilungsleiter vertrat er den Rektor und dessen Stellvertreter und als jahrelanger Vorsitzender der Studienbeihilfenbehörde war ihm das Stipendienwesen ein besonderes Anliegen. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler Rudolf Schwenzer starb am 5. Oktober 2006 in Graz. In einem Gedenkkonzert am 30. November 2010 ehrt das nunmehrige KUG-Institut 2, Klavier, seinen überaus verdienten ehemaligen Ausbildungslehrer und Leiter. KUG-Archiv


06. 08. 2010 - 20. 08. 2010

Vor 20 Jahren - am 8. August 1990 - starb der aus Lemberg stammende Komponist und Hochschullehrer Andrzej Dobrowolski. Vor 35 Jahren, im Studienjahr 1975/76 begann seine Tätigkeit an der damaligen Hochschule, heute Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) als Leiter einer künstlerischen Ausbildungsklasse für Komposition und Musiktheorie, seit 1979 prägte er auch als Leiter der damaligen Abteilung 1 - Komposition, Musiktheorie und Dirgentenausbildung die Entwicklung der Abteilung, der gesamten Hochschule. Er setzte Maßstäbe in der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit - insbesondere in der künstlerischen Erschließung der Computermusik am Institut für elektronische Musik: Seine anerkannte Fachkompetenz war Garant für exzellente Ergebnisse in der Lehre sowie in der Entwicklung und Erschließung der Künste. Ebenso förderte er das öffentliche Auftreten junger KomponistInnen und Kompositionsstudierenden: Die prämierten Werke eines von ihm im Jahre 1987 organisierten Internationalen Kompositionswettbewerbs für junge KomponistInnen wurden im "Musikprotokoll" des Steirischen Herbst erstmals aufgeführt. KUG-Archiv, siehe auch: Otto Kolleritsch, Andrzej Dobrowolski: Bericht über einen Menschen, in: Rektorsbericht Sebastian Benda, 1991, S. 25f.


06. 07. 2010 - 12. 07. 2010

Vor 30 Jahren - am 8. Juli 1980 - starb Erich Marckhl, der Gründungspräsident der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG). Ihm gelang 1963 das "Kunststück" der Umwandlung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums in eine tertiäre Ausbildungsstätte des Bundes ("Verbundlichung") - in die Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, Rechtsvorgänger der heutigen KUG. Als Direktor des Landeskonservatoriums (ab 1958) und als Landesmusikdirektor (ab 1952) arbeitete er an seinem Fernziel, die Kunstausbildung der Ausbildung an den wissenschaftlichen Universitäten gleichzusetzen, die Gleichwertigkeit von Kunst und Wissenschaft durchzusetzen. Eine Büste im Fojer des Palais Meran in der Leonhardstrasse, der Hauptadresse der heutigen KUG, erinnert an den "Kämpfer" Erich Marckhl, der 1967 - gemeinsam mit dem ersten Landes-Konservatoriumsdirektor Günther Eisel - zum Ehrenmitglied der damaligen Akademie ernannt wurde. Eine kleine Dauerausstellung in der Universitätsbibliothek - mit Exponaten aus dem Teil-Nachlass des Akademiegründers - dokumentiert den Lebensweg des ersten ordentlichen Hochschulprofessors an der heutigen KUG, Dr. Erich Marckhl.


28. 06. 2010 - 02. 07. 2010

Vor 35 Jahren - am 29. Juni 1975 - starb der Grazer Komponist, Instrumentalist und Dirigent Günther Eisel im Alter von 74 Jahren. Ausgebildet am ehemaligen Konservatorium des Steiermärkischen Musikvereins kehrte er nach einem mehrjährigen Auftritts- und Berufsverbot 1945 an seine ehemalige Ausbildungs - und Wirkungsstätte zurück: an das nunmehrige "Steiermärkische Landeskonservatorium". Als dessen erster Direktor (1945-1952) gelang dem Organisator Eisel - neben dem Wiederaufbau der Grazer Oper - der Wiederaufbau des ehemaligen Vereinskonservatoriums und er schaffte so die Voraussetzungen für die Gründung der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, KUG (1963: Umwandlung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums in die Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz - somit Rechtsvorgänger der heutigen KUG). Als tit. ao.HProfessor unterrichtete er an der Akademie und späteren Hochschule bis 1973. 1967 wurde ihm für seine Verdienste die Ehrenmitgliedschaft der Hochschule - heute Universität für Musik und darstellende Kunst Graz verliehen. KUG-Archiv


03. 05. 2010 - 28. 05. 2010

1965-2010: Vor 45 Jahren - offiziell ab 1.1.1965 - nahm an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz das so genannte "Insitut für Jazz" seine Lehrtätigkeit auf. Die Idee, Jazzausbildung auf akademischen Boden zu etablieren - initiiert und vorbereitet durch den späteren Institusvorstand Friedrich Körner, fand sehr rasch internationale Zustimmung: Bereits am 26. März 1965 konnten anerkannte Dozenten für das erste Internationale Jazzseminar an der Akademie gewonnen werden, darunter auch Friedrich Gulda. Das Jazz-Ensemble trat öffentlich auf, die Arbeit des Instituts wurde in den Medien wirksam vorgestellt: Eine im April 1965 gedrehte ORF-Dokumentation wurde am 18.05.1965 als Schulfunk-Fernsehfilm ausgestrahlt. Die fallweise noch zu hörende Bezeichnung "Die Jazzuni" für die gesamte Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - bestätigt die Aufmerksamkeit: damals wie heute. KUG-Archiv, siehe auch: Elisabeth Kolleritsch, Die Gründung des Instituts für Jazz, in: Jazz in Graz, Beiträge zur Jazzforschung 10, ADEVA 1995, S. 199ff.


26. 04. 2010 - 30. 04. 2010

Vor 40 Jahren - am 28.04.1970 - fand aus Anlaß der Gründung des Gundula-Janowitz-Künstlerförderungsfonds an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz ein Galakonzert im Stefaniensaal statt - unter solistischer Mitwirkung der "Mäzenin", Frau KS Gundula Janowitz. Die Presse lobte das "zeitgemäße Mäzenatentum": Begabten AbsolventInnen der damaligen Akademie sollte mit diesem Fonds der Einstieg in den künstlerischen Beruf erleichtert werden. Gundula Janowitz studierte Gesang am ehemaligen Steiermärkischen Landeskonservatorium in Graz; 1959 debütierte sie an der Wiener Staatsoper. Seit der Auflösung des Vereins am 20.06.1992 verwaltet die Gesellschaft der Freunde der Hochschule bzw. Universität (KUG) das Vermögen. KUG-Archiv


12. 04. 2010 - 18. 04. 2010

Vor 10 Jahren - am 13. April 2000 - fand die feierliche Eröffnung der Universitätsbibliothek der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz statt. Der 2. Bauabschnitt des so genannten "Neubaues" in der Brandhofgasse, entworfen vom Wiener Architekten Klaus Musil, konnte im September 1998 begonnen werden, nachdem die letzte Bewohnerin des Vorgängerbaues, Frau Etelka Prosche, auf ihr lebenslanges Wohnrecht verzichtet hatte (Frau Prosche wohnte schließlich von 1997 bis zu ihrem Tod am 03.02.2003, kurz nach ihrem 100. Geburtstag, im KUG-Neubau in der Hauslabgasse). KUG-Archiv


25. 02. 2010 - 26. 02. 2010

Am 25. Februar 2010 jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Frau Kammersängerin Ira Malaniuk. Vor 40 Jahren - am 1. Februar 1970 - begann sie ihre Lehrtätigkeit an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz und beendete diese nach 21 Jahren erfolgreichen Wirkens als Hochschulprofessorin für Liedinterpretation. Vor 20 Jahren, im Jahr 1990, setzte die international gefeierte Altistin ein "bedeutendes Zeichen privaten Mäzenatentums" (so der damalige Rektor Sebastian Benda) durch die Stiftung eines Förderungspreises für ausgezeichnete AbsolventInnen unserer Universität (Gesang, Musikdramatische Darstellung): Mit der Ira Malaniuk-Stiftung unterstrich sie ihre enge Verbundenheit mit der Stadt Graz, in der sie vor 65 Jahren ihre große Karriere als Sängerin begann. KUG-Archiv


25. 01. 2010 - 15. 02. 2010

Vor 30 Jahren - am 28. Jänner 1980 - trug sich der weltberühmte Grazer Dirigent Karl Böhm (1894-1981) als Erster in das neu aufgelegte Ehrenbuch der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz ein. Anläßlich eines Festaktes an der Grazer Karl-Franzens-Universität (60-jähriges Doktorjubiläum) dirigierte Karl Böhm, Ehrenmitglied der Hochschule seit 1964, das Hochschulorchester. Diese Zusammenarbeit war ausschlaggebend für die Idee eines regelmäßig wiederkehrenden "Karl-Böhm-Konzertes" in dem vom damals amtierenden Rektor Otto Kolleritsch geplanten Hochschulabonnement: Berühmte Dirigenten arbeiten mit den Studierenden und schließen diese Arbeit ab mit einem öffentlichen Konzert. Das erste "Karl-Böhm-Konzert", zugleich auch das erste Abonnementkonzert, fand am 12. Dezember 1982 statt: Milan Horvat dirigierte das "Karl-Böhm-Gedächtniskonzert".


30. 11. 2009 - 10. 12. 2009

Vor 40 Jahren folgte der Hauptausschuss der ÖH an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz - heute KUG - dem Beispiel anderer Hochschulen und rief die Aktion "Vorlesungskritik" ins Leben. Am 6. Dezember 1969 wurde im Gesamtkollegiumg eine mehrjährige Befragungsaktion festgelegt, deren Ergebnisse veröffentlicht werden sollten. Die Fragebogen von 1969 und 2009 unterscheiden sich in der äußeren Form, vom Inhalt her nur unwesentlich: GENAU, GRÜNDLICH UND RASCH - lautete die Bitte an die Studierenden - Evaluierung einst und jetzt!!!!


20. 11. 2009 - 24. 11. 2009

Vor 30 Jahren - am 22. November 1979 - fand an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz die zweite feierliche Rektorsinauguration statt. Im Minoritensaal übergab der erste gewählte Rektor, Friedrich Korcak, nach einer 2x-vierjährigen Amtsperiode (1971-1979) die Rektorskette an Otto Kolleritsch, der sie - unterbrochen durch die vierjährige Amtsperiode von Rektor Sebastian Benda (1987-1991) - bis 2007 tragen sollte. Friedrich Korcaks Inaugurationsrede "Aufgaben und Probleme der Kunsthochschule" am 30. Juni 1971 im Minoritensaal befaßte sich mit dem aktuellen Bildungsproblem an Hochschulen, Otto Kolleritsch betonte in seiner Rede "Musik und Öffentlichkeit" u.a., daß Kunsthochschulen immerhin die Chance hätten, "Kunstforschung nicht ohne Kunst betreiben zu müssen."


10. 11. 2009 - 13. 11. 2009

Am 10. November 1979 - exakt vor 30 Jahren also - nahm Frau Bundesminister Dr. Hertha Firnberg den ersten Spatenstich für den ersten Neubau der damaligen Grazer Hochschule für Musik und darstellende Kunst vor: In Oberschützen, Burgenland, entstand nach jahrelangen Verhandlungen ein Kulturzentrum, in dem ein Teil ausschließlich der 1965 gegründeten Expositur der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz zur Verfügung gestellt wurde. Expositurleiter O.HProf. Gerhard Schönfeldinger machte sich in dieser ersten Neubaufrage sehr verdient. Am 25.06.1982 wurde das von Architekt Herwig Udo Graf geplante Zentrum eröffnet.


30. 09. 2009 - 01. 10. 2009

Vor 30 Jahren - am 30. September 1979 - endete die zweimal vierjährige Funktionsperiode (1971-1979) des ersten Rektors der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Friedrich Korcak. Durch die legistische Gleichstellung der österreichischen Kunstakademien mit den wissenschaftlichen Hochschulen im Jahre 1970 wurden damals Organisation und innere Struktur der im Jahre 1963 gegründeten Akademie entscheidend verändert. Vor 30 Jahren - am 1. Oktober 1979 - begann die erste Funktionsperiode des heutigen Rector emeritus Otto Kolleritsch.


16. 07. 2009 - 31. 07. 2009

Vor 45 Jahren - am Ende des Sommersemesters 1964 - erhielten die ersten AbsolventInnen der im Jahr zuvor gegründeten Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz - nach Ablegung der abschließenden Prüfungen ihre Diplome überreicht. 2 Kandidatinnen und 5 Kandidaten beendeten mit der "Reifeprüfung" ihre künstlerischen Studien, 2 Kandidaten legten die Lehramtsprüfung ab. Ein akademischer Titel wurde damals noch nicht verliehen. Am Ende des Studienjahres 2009 ist die Zahl der Absolventinnen und Absolventen der nunmehrigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz um mehr als das 30-fache angestiegen, der Frauenanteil beträgt nun fast 50%.


20. 06. 2009 - 26. 06. 2009

1869 - 2009: Vor 140 Jahren fand die Überführung des am 11.Mai 1859 in seinem Grazer Stadtpalais - dem heutigen Palais Meran - verstorbenen und im Mausoleum in Graz vorübergehend beigesetzten Erzherzog Johann statt. Mit kaiserlicher Genehmigung erfolgte die feierliche Aussegnung in Graz am 21. Juni 1869, die Beisetzung im neu errichteten Grabmal in Schenna, Südtirol, am 24. Juni 1869. Peter Rosegger schrieb dem Erzherzog zum Abschied aus der Steiermark "A Bhüatigott" : "Schau da s noh amol on, Du steirische Mon, Dei Landl, däs kloan, Eh s dih aussitrogn toan...."


30. 05. 2009 - 05. 06. 2009

Am 31. Mai 1974 - vor 35 Jahren also - trat das Orchester der Hochschule für Musik und darstellende Kunst erstmals im Grazer Stephaniensaal auf: Für die Solisten war der Auftritt Teil ihrer öffentlichen Diplomprüfung, das Dirigat teilten sich Studierende der Kapellmeisterausbildung, Klasse Max Heider. Dreimal pro Jahr stand damals - nach erfolgreichen Verhandlungen des Rektors Friedrich Korcak im Herbst 1973 - der Stephaniensaal kostenlos für Hochschulveranstaltungen zur Verfügung.


11. 05. 2009 - 15. 05. 2009

Vor 150 Jahren - am 11. Mai 1859 - verstarb in seinem Grazer Palais, dem heutigen Palais Meran in der Leonhardstrasse - benannt nach den Nachfahren, der gräflichen Familie Meran - Erzherzog Johann Baptist aus dem Hause Habsburg. Überall sind die Spuren des großen Wegbereiters in der Steiermark zu erkennen, in dessen Palais heute die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz untergebracht ist. Das zwischen 1841 und 1844 fertiggestellte Palais-Ensemble war bis zum Jahresende 1938 im Besitz der gräflichen Familie Meran.


08. 04. 2009 - 16. 04. 2009

Vor 45 Jahren - am 10. April 1964 - fand die konstituierende Generalversammlung der "Gesellschaft der Freunde der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz" (heute Kunstuniversität Graz / KUG) statt. Die "moralische und sachliche Förderung" des Ausbaues der 1963 gegründeten Akademie, die Förderung der Studierenden und materielle Hilfe dort, wo andere Mittel nicht zur Verfügung standen - das waren die Aufgaben der etwa 100 Gründungsmitglieder unter dem Gründungspräsidenten LHStv.a.D.DI Tobias Udier und dem aus 13 Vertretern und 1 Vertreterin bestehenden Vorstand.


08. 03. 2009 - 15. 03. 2009

Vom 11. bis zum 15. März 1974 fand an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz die erste "Woche der Begegnung" statt - auf Initiative des damaligen Rektors Friedrich Korcak. Die nun schon seit 35 Jahren bestehende "International Week" findet alljährlich im März statt, um die internationalen Kontakte zu intensivieren und die Studentenmobilität zu aktivieren. Als Gäste musizierten vor 35 Jahren Ensembles der Musikhochschulen Helsinki, Katowice, Salzburg, Stockholm und Zagreb.


06. 03. 2009 - 07. 03. 2009

An einem 7. März - des Jahres 2006 - fand der Spatenstich für das lange umkämpfte Haus für Musik und Musiktheater - kurz: MUMUTH - statt. Drei Jahre später fast auf den Tag genau - am 1. März des Jahres 2009 - wurde das vom holländischen Architekten Ben van Berkel geplante Gebäude für die Ausbildung der Studierenden an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz eröffnet und Rector emeritus Otto Kolleritsch für sein ganz besonderes Engagement bis zur Verwirklichung geehrt.


05. 03. 2009 - 05. 03. 2009

An einem 5. März - im Jahre 1962 - begannen im Bundesministerium für Unterricht die ersten offiziellen Verhandlungen über die Errichtung einer "Südost-Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz" - auf der Basis des bestehenden Steiermärkischen Landeskonservatoriums. Landesmusik- und Konservatoriumsdirektor Erich Marckhl legte seine Umwandlungs- und Ausbaupläne vor, und am 1. Juni 1963 konnte die "Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz (ohne den Titel "Südost") - heute KUG - eröffnet werden.


01. 02. 2009 - 02. 02. 2009

Vor 30 Jahren - am 1. Februar 1979 - wurde an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz die Personalabteilung als Personal- und Rechtsabteilung mit einer voll beschäftigten Leiterin neu eingerichtet. Als Stellvertreterin des Rektoratsdirektors fielen alle Personalrechtsangelegenheiten der Hochschullehrer, alle Studienrechtsangelegenheiten und die Erledigung konkreter Einzelrechtsprobleme in den Aufgabenbereich der neuen Abteilung.


12. 12. 2008

Heute vor 45 Jahren - am 12. Dezember 1963 - nahm die neu gegründete Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, Rechtsvorgängerin der heutigen KUG, im Palais Meran den ersten Studienbetrieb auf. Das Erdgeschoss des Nordflügels stand zur Verfügung für einzelne Ausbildungsklassen der Abteilungen Darstellende Kunst ("Kleine Bühne"), Sologesang, Tasteninstrumente und das Institut für Musikfolklore. Der am Gründungstag der Akademie, am 1. Juni 1963, von Bund und Land unterzeichnete "Akademievertrag" stellte der Akademie das Palais Meran als Hauptsitz in Aussicht.


09. 12. 2008 - 11. 12. 2008

Am 9. Dezember 2008 jährte sich zum fünften Mal der Tod des Grazer Architekten DI Ignaz Holub. Ignaz Holub plante seit 1975 die erste Generalsanierung des Palais Meran. Seine Handschrift trägt auch die 1980 erstellte Raumbedarfsstudie: Unterbringung der gesamten Hochschule für Musik und darstellenden Kunst im Gelände des Palais Meran (das ehemalige Stallgebäude wird zum Theater), der angrenzenden angekauften Liegenschaft (Neubau) sowie der Alten Universität (Aula als Konzertsaal). Das Projekt "Alte Universität für die Musikhochschule" scheiterte; im Raumordnugsplan von 1989 griff Ignaz Holub für den Bau eines Konzertsaalgebäudes wiederum auf jenes Gelände zurück, das seit Bestehen der Akademie (1963) als dafür am besten geeignet befunden wurde, und auf dem am 1. März 2009 das Haus für Musik und Musiktheater - kurz MUMUTH - eröffnet werden wird.


28. 11. 2008

Am 28.11.1978 - heute vor 30 Jahren - wählte das Gesamtkollegium, das oberste Vollzugs- und Entscheidungsorgan der damaligen Hochschule für Musik und darstellenden Kunst in Graz, den Leiter des Instituts für Wertungsforschung, Otto Kolleritsch, zum Rektor. Otto Kolleritsch war der zweite gewählte Rektor nach Friedrich Korcak. Seine Amtszeit begann im Studienjahr 1979/80 und endete - mit einer vierjährigen Unterbrechung als Rektorstellvertreter - am Ende des Studienjahres 2007.


16. 11. 2008 - 18. 11. 2008

Am 16. November 1988 - heute vor 20 Jahren - beurkundeten Vertreter von Bund und Land und der damalige Rektor der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz Sebastian Benda die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Hochschule - den "Neubau" in der Brandhofgasse. Der Bund erwarb das Grundstück, das nach dem Vorbesitzer so genannte "Just Areal" im Jahr 1976, den 1983 ausgeschriebenen Architektenwettbewerb gewann der Wiener Architekt Klaus Musil.


06. 11. 2008

Am 6. November 2007 - heute vor einem Jahr - fand die feierliche Inauguration des neuen Rektorates der KUG statt. Das neu gewählte Rektorat, bestehend aus Rektor Georg Schulz, der Vizerektorin für Qualitätsmanagement, Personalentwicklung und Gender Mainstreaming Doris Carstensen und dem Vizerektor für Lehre Eike Straub sowie dem Vizerektor für Kunst und Wissenschaft Robert Höldrich stellte sich vor: als Wissenschafterin und als ausübende Künstler. Rector emeritus Otto Kolleritsch überreichte nach einer fast drei Jahrzehnte währenden Amtsführung die Rektorskette an seinen Nachfolger Georg Schulz.


16. 10. 2008 - 16. 10. 2008

Am 16.10.1978 - also heute vor 30 Jahren - war die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz als Kunsthochschule erstmals Gastgeberin der Arbeitsgemeinschaft der Universitäts- und Rektoratsdirektoren. Seit dem Kunsthochschulorganisationsgesetz 1970 gehören die Rektoratsdirektoren der Kunsthochschulen dieser universitären Gemeinschaft an; Rektoratsdirektor damals (seit 1971) wie heute (heute mit der Bezeichnung: Direktor der Universitätsverwaltung) - Hermann Becke.