1816 * 2016 Kunstuniversität Graz

downloadFoto: Silvio Rether
Fotos | Videos | 1 von 1 |

1816 * 2016 Kunstuniversität Graz

erstellt am 19. Oktober 2016

200 Jahre Gegenwart der Kunst

Was wir feiern

1816 wurde mit der Errichtung einer Singschule durch den im Jahr zuvor gegründeten Steiermärkischen Musikverein eine institutionalisierte Form der Musikausbildung initiiert, von der ausgehend sich die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz entwickelt hat – wie auch das Johann-Joseph-Fux-Konservatorium. 1939 koppelte man das aus dem Singverein hervorgegangene Konservatorium vom Musikverein ab und unterwarf es nationalsozialistischen Ideen von Musik(ausbildung). 1945 wurde die Institution als "Steiermärkisches Landeskonservatorium" mit Landesmitteln fortgeführt, 1963 folgte ihre Zweiteilung: auf der einen Seite die "Landesmusikschule", das heutige "Johann-Joseph-Fux-Konservatorium";  auf der andern die verstaatlichte "Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz". 1970 folgte die Umwandlung in "Hochschule", 1998 in "Universität für Musik und darstellende Kunst. Auf Grund dieser Genese feiern nun Schritt für Schritt zahlreiche Institute ihr 50jähriges Jubiläum: 2017 das Institut für Musikästhetik und jenes für Alte Musik und Aufführungspraxis. Der Startschuss dafür folgt am 17.11.2017.

 

Warum wir feiern

2013 feierte die Kunstuniversität Graz das 50-Jahre-Jubiläum ihrer „Verbundlichung“ und damit einen Meilenstein in der institutionellen Geschichte des Hauses. Bei dem aktuellen Jubiläum fokussieren wir auf die unserem Haus zugrundeliegende Idee an sich. Es geht um  200 Jahre Gegenwart der Kunst. Verbunden damit, wollen wir darauf aufmerksam machen, dass wir uns angesichts des Gründungszeitraumes als älteste Musikuniversität des Musiklandes Österreich bezeichnen können.

Die Idee, das Gründerjahr 1816 zu feiern, wurde in unsere 17 Institute, zwei Doktoratsschulen und das Zentrum für Genderforschung getragen, verbunden mit der Einladung, Ideen für die Zukunft zu sammeln. Auch das Studienjahr 2016/17 soll damit zu einem Gründerjahr werden. 

 

Wie wir feiern
Ein Überblick zu den bereits fixierten Veranstaltungsterminen
(Stand 19. Oktober 2016)

 

16. November 2016 200 Jahre bewegte Luft. Ein Festkonzert von 18.16 bis 20.16 Uhr Konzept und Komposition Klaus Lang (Bild – auf der Probe). Veranstaltung für geladene Gäste. >> Programm (pdf)

Mit der Uraufführung von „200 Jahre bewegte Luft“ am 16.11.2016 wird auch die Online-Ausstellung 1816-2016. Von der Vereinsmusikschule zur Kunstuniversität eröffnet. Zu sehen ist die Schau unter www.ausstellung-kug.at/200-jahre oder am Campus der Kunstuniversität Graz, wo QR-Codes zu den weiterführenden Online-Informationen führen.

meet4music (Inst. 5 Musikpädagogik) – offenes Ensemble für alle (auch ohne Vorbildung) mit fixen Terminen immer Montags und Dienstags, wo jeder/jede einfach kommen kann.

Montags, 17.00-18.30 Uhr, Raum 12; Dienstags, 17.00-18.30 Uhr, Raum 141
Reiterkaserne, Leonhardstraße 82-84, 8010 Graz
igp@kug.ac.at oder 0316/389 3281, www.facebook.com/Meet4MusicKUG


Ab Dezember 2016 werden Info-Tafeln zur Geschichte der Universität an ausgesuchten  (Original-)Schauplätzen in den Gebäuden der Universität angebracht. Die analoge Betrachtung vor Ort an authentisch-historischer Stelle verbindet sich mit den Möglichkeiten digitaler Nutzung der Ausstellung: Über einen QR-Code lassen sich Bilder und Tonbeispiele über Handy abspielen und so „belebt“ betrachten.

 

2. Dezember 2016: Beim Abo-Konzert „signale graz“ präsentiert sich diese gut etablierte Reihe zur elektronischen Musik dem Jubiläums-Anlass angemessen mit Curtis Roads, einem Pionier der elektronischen Musik.

 

7. Dezember 2016: Alfred Brendel zu Gast im Rahmen der Reihe „Begegnungen“. Er liest aus seiner Lyrik und Prosa, musikalisch wird der Abend Adrian Brendel und Andrej Bielow (Professor für Violine an der Kunstuniversität Graz) gestaltet.

 

10. Jänner 2017: Georg Friedrich Haas im Gespräch mit Händl Klaus (im Rahmen der Reihe „Begegnungen“).  Studierende interpretieren kammermusikalische Werke von Georg Friedrich Haas.

 

17. Jänner 2017: Antrittsvorlesung von André Doehring, dem neu berufenen Professor und Institutsvorstand für Jazz- und Popularmusikforschung. Ein Auftakt der inhaltlichen Schwerpunktsetzung zur Entgrenzung der klassischen Musiktradition. 

 

2. Februar 2017: Martin Kušej zu Gast. Der Regisseur besucht zum Auftakt einer aus Anlass des Jubiläums initiierten Reihe sein altes Institut. Ein künstlerisch umrahmtes Gespräch über Karrierewege vor dem Hintergrund zunehmend internationaler und multikultureller Biografien zeitgenössischer Kunstschaffender.

 

2. März 2017: Aus Anlass des Jubiläumsjahres findet das erste SUPERAR-Chorkonzert an der Kunstuniversität Graz statt. Mit dem SUPERAR Kinderchor wird eine wichtige Caritas-Kooperation auf neuer Ebene fortgeführt.

16. März 2017: Präsentation der „Werkstücke“, der eine „Zukunftswerkstatt“ zum Thema Improvisation vorangeht (14.-16. März). Hier wird Kunst niederschwellig erfahrbar gemacht.

 

17. März 2017: „take five“. Gemeinsam mit den vier anderen Musikuniversitäten Österreichs bespielen wir Proberäume und Bühnen unseres Hauses mit einer fulminanten „Leistungsschau“.

 

20. März 2017:  Special Olympic Winter Game 2007
Workshops: Inklusiver Tanz, Musiktherapeutischer Workshop, Westafrikanische Trommelmusik, Fit 4 Drums bzw. Drumcircle / Klang-Installation (IEM)

März 2017: Start der Reihe  „Jazz and the city“ des Instituts für Jazzforschung

16. Mai 2017: Die Erweiterung des Instruments Orgel und seiner Literatur wird beim Konzert „An Offer you can`t refuse“ im Austausch mit Brass-Klängen hörbar gemacht.

 

6. Juni 2017: Sven Helbig zu Gast: Musikproduzent Sven Helbig (u. a. für die Pet Shop Boys, Rammstein, Snoop Dogg, Polarkreis 18 und das Fauré Quartett) und Wissenschaftler Lorenz Sorgner diskutieren, dazu kommen beispielhaft Popsongs aus dem einschlägigen von Helbig produzierten Album des Fauré-Quartetts („Popsongs“, 2009) zur Aufführung.

 

Juni 2017: Das Sommertheater des Instituts Schauspiel wird heuer erstmals im Park des Palais Meran stattfinden. Als Regisseur konnte der junge russische Ausnahmekünstler Maxim Didenko gewonnen werden. Zu erwarten ist eine Arbeit zum Andersen-Märchen „Das Feuerzeug“.

 

Infos zu den laufenden Veranstaltungen ab November 2016 auch auf 200jahre.kug.ac.at

 

>> Mehr Infos

 

 


Kommentare:

Kommentar verfassen:

* - Pflichtfeld

*

*
*

*