Akademische Feier 2017

Sponsion 2017; Foto: Alexander WenzeldownloadFoto: Alexander Wenzel
Fotos | Videos | 1 von 1 |

Akademische Feier 2017

erstellt am 18. Juli 2017

Am Freitag, 7. Juli 2017, fand die große Akademische Feier statt, mit der die Kunstuniversität Graz ihre erfolgreichen AbsolventInnen des Studienjahres 2016/17 verabschiedete.

Neben Rektorin Elisabeth Freismuth und Studiendekan Bernhard Gritsch nahmen alle drei VizerektorInnen sowie Senatsvorsitzender Wolfgang Hattinger an der musikalisch opulent gestalteten Festveranstaltung teil.

Gefeiert wurden die erfolgreichen Studienabschlüsse mit der Fanfare von Bedřich Smetana (Bläserkreis der KUG), zwei Sätzen aus dem Sextett in Es-Dur op. 71 von Ludwig van Beethoven (Harmoniemusik des Instituts Alte Musik und Aufführungspaxis), Two palindromorphic pieces for piano von Victor Alcántara (dargeboten vom Komponisten selbst), dem Folk-Song Billy Boy (interpretiert durch Jazz-Studierende) und der Fanfare for Brass von John Williams (Bläserkreis der KUG).

„Mit dem Abschluss Ihres Studiums erhalten Sie nicht nur einen Titel“, betonte die Rekotrin in Ihrer Ansprache an die AbsolventInnen. „Es wird Ihnen Verantwortung übertragen. Die Kunst, die Forschung, die Zukunft wird in Ihre Hände gelegt. Jede und jeder von Ihnen wird sie an ihrem oder seinem Platz in dieser Welt ein Stück weiter tragen.“

Absolvent Malik Sharif brach in seiner Dankesrede eine Lanze für den Wert der Kultur:

"Meine Damen und Herren, wir müssen uns die Frage stellen: In was für einer Gesellschaft möchten wir leben? Möchten wir in einer Gesellschaft leben, in der die Künste bestenfalls noch als ein kreativwirtschaftliches Unterfangen eine Daseinsberechtigung haben, oder gar nur dann, wenn sie sich als zweckdienlich für die Heranbildung von markttauglichem Humankapital erweisen können?

Oder wollen wir in einer Gesellschaft leben, die die Künste in allen ihren Erscheinungsformen fördert, die versucht, möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit Kunst auseinanderzusetzen, und Wege zu öffnen, sich in je eigener Weise künstlerisch zu äußern? In einer Gesellschaft, die all dies zu ermöglichen versucht, weil man sich darüber im Klaren ist, dass ein Florieren der Künste zwar keine hinreichende Bedingung für eine lebenswerte, lebendige und aufgeklärte demokratische Gesellschaft ist, allerdings jedoch eine notwendige Bedingung? Eine Gesellschaft, die auch andere Werte kennt als nur finanziellen Profit und wirtschaftliches Wachstum?"

Die vollständige Rede finden Sie hier zum Download.



Kommentare:

Kommentar verfassen:

* - Pflichtfeld

*

*
*

*