Antrittsveranstaltung Susanne Scholz

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Antrittsveranstaltung Susanne Scholz

erstellt am 13. März 2018

Susanne Scholz, Professorin für Historische Violininstrumente an der Kunstuniversität Graz (Institut 15 Alte Musik und Aufführungspraxis) stellt sich am 21. März 2018 um 20.00 Uhr im Theater im Palais mit einem Lecture Recital samt CD-Präsentation vor.

Mittwoch, 21. März 2018, 20.00 Uhr,

Theater im Palais (Bühne), Leonhardstraße 19


Unter dem Titel „L’Immagine di Corelli“ präsentiert Susanne Scholz ein künstlerisches Forschungsprojekts um die berühmten Sonaten Opus V von Arcangelo Corelli. Mit diesem Abend, an dem neben Scholz auch Michael Hell – Professor für Cembalo an der Kunstuniversität Graz – zu erleben ist, wird auch Scholz‘ aktuelles CD-Projekt vorgestellt.

Susanne Scholz, Geigerin auf Instru­menten der Renaissance, des Barock und der Klassik und Leiterin von Ensembles vom Renaissanceconsort bis hin zum Opernensemble, wirkt in Konzerten, Meisterkursen und Vor­trägen in Europa und darüber hinaus. Neben ihren Studien in Graz, Wien und Den Haag, sammelte sie musikali­sche Erfahrungen in vielen Ländern Europas, besonders lange Zeit in Paris und Brüssel. Seit 1995 hat sie ihre Unterrichtstätig­keit zuerst nach Wien (MuK – Musik und Kunst Privatuniversität), dann, von 1999 – 2017 nach Leipzig und 2012 nach Graz (als Professorin für Barock­violine und Kammermusik/Barockorchester) geführt. Große Opernproduktionen leitete sie vor allem in Leipzig, viele davon als Erstaufführungen in heutiger Zeit, darunter Kompositionen von Sebastiani, Heinichen, Telemann, Bononcini, Förster, Blow, Hasse. Hinzu kommen wichtige Bühnenwerke von Vivaldi, Purcell, Campra, Stradella, Fux, Draghi und Lully. Bei all diesen von ihr konzi­pierten Produktionen leitet Susanne Scholz selbst die musikalische Seite der Produktionen vom Konzertmeisterpult aus.

 

Nach einem ersten „Opernkurzgenuss“, einem Kooperationsprojekt der Grazer Oper mit der Kunstuniversität Graz im Jahr 2017, wird sie 2018 in derselben Reihe die Kantate “Apollo & Daphne” von G. F. Händel aufführen. Zudem erforscht sie mit dem neu gegründeten Ensemble ”gamma.ut” gemeinsam mit hervorragenden jungen Musikerinnen und Musikern das Repertoire der Violinfamilie ab der Renaissance. Überdies hat sie das Glück mit ihrem Kollegen Michael Hell am Cembalo in Graz einen idealen Kammermusik­partner gefunden zu haben. Zahlreiche Einspielungen zeugen von Scholz‘ künstlerischer Tätigkeit, die Umsetzung ihrer künstlerischen Forschung hat zuletzt zu CD-Produk tionen mit ihrem auf Renaissanceinstrumenten spielenden Ensemble „chordae freybergenses“ und zu einer ganz besonderen Aufnahme der Sonaten aus Corellis Opus V mit dem Cembalisten Michael Hell geführt (produziert 2014/2015 und 2016 – 2018 bei „Querstand“).

 

Als Motto ihres künstlerischen Engage­ments können die folgenden Worte Francesco Geminanis (aus der Violin­schule, London 1752) gelten: „The Intention of Musick is not only to please the Ear, but to express Sentiments, strike the Imagination, affect the Mind, and command the Passions.“


 

 


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