Die Italienische

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Die Italienische

erstellt am 18. April 2018

Die Kunstuniversität Graz widmet sich in ihrem letzten großen Orchesterkonzert dieser Saison Felix Mendelssohn Bartholdy und Lars-Erik Larsson. Es dirigiert Gérard Korsten.

25. Abril 2018, 19.30 Uhr
Stefaniensaal, Grazer Congress
(18.45 Uhr, Prolog im Saal: Bettina Johne, Studentin der Musikologie, im Gespräch mit Gerard Korsten)


Auf Goethes Spuren war Felix Mendelssohn Bartholdy nach Italien gereist – er nennt es „das Land der Kunst“, das ihn zu einer Symphonie inspiriert, die uns all das Glück und die Freude hören lässt, die er dort erleben durfte. Diese und zwei Werke von Lars-Erik Larsson sind am 25. April im Stefaniensaal zu erleben. Gerard Korsten dirigiert das Orchester der Kunstuniversität Graz und ein Programm mit ebenso großer geografischer wie musikalischer Spannweite.


Das Programm im Detail:

Lars-Erik Larsson: Pastoral Suite für Orchester op. 19
Lars-Erik Larsson: Konzert für Altosaxofon und Orchester op. 14
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

Nina KLINAR – Saxofon
Orchester der Kunstuniversität Graz
Dirigent: Gérard KORSTEN
Eintrittskarten: Konzert-/Abendkassa; Zentralkartenbüro Graz (0316 / 830255)

 


Zu Gérard Korsten

Der 1960 in Pretoria geborene Gérard Korsten wächst als Sohn eines Tenors in einem Umfeld auf, in dem es eine Selbstverständlichkeit ist, ein Instrument zu lernen. Schon früh entscheidet er sich für die Geige, träumt aber auch davon zu dirigieren wie Herbert von Karajan, den er sonntags im Fernsehen bewundert.

Nach der Matura in Johannesburg verlässt er mit 17 seine Heimat, um das Violinstudium zu vervollkommnen, zuerst Richtung USA, dann nach Österreich. Am Salzburger Mozarteum studiert er bei Sándor Végh, die Begegnung mit ihm prägt seine ganze spätere Entwicklung: Végh macht ihn bald zu seinem Assistenten und zum Konzertmeister der Camerata Salzburg und bringt ihm bei, dass die Dirigenten die Sklaven der Komponisten sind und nicht umgekehrt.

Nach neun Jahren am Konzertmeisterpult des Chamber Orchestra of Europe beschließt Korsten 1996, sich ganz dem Dirigieren zu widmen. Es gilt als einer seiner größten Vorzüge, dass er das Orchester „von innen“ kennt. Er wird Musikdirektor des Teatro Lirico di Cagliari auf Sardinien sowie der London Mozart Players, Chefdirigent des Uppsala Chamber Orchestra und des Opernhauses seiner Geburtsstadt Pretoria.

2005 findet er schließlich seine künstlerische Heimat am Pult des Symphonieorchesters Vorarlberg, die langjährige Zusammenarbeit mit diesem Klangkörper vergleicht er einerseits mit einer Familie, andererseits mit einem guten Wein, der mit der Zeit immer besser wird. Zusätzlich ist Korsten Gast am Pult zahlreicher Orchester und Opernhäuser von Hongkong Philharmonic bis zur Mailänder Scala. Die von ihm hier dirigierte DVD von Le nozze di Figaro mit Diana Damrau und Ildebrando D´Arcangelo gewinnt den renommierten „Diapason d´Or“.




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