Die Kunstuniversität Graz trauert um Ernst Triebel

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Die Kunstuniversität Graz trauert um Ernst Triebel

erstellt am 19. Juni 2017

Ernst Triebel wurde 1932 in Graz geboren, seine Matura machte er an der Lehrerbildungsanstalt in Graz, noch während seines Orgelstudiums am Grazer Landeskonservatorium bei Franz Illenberger war er als Volksschullehrer tätig.

Im Jahre 1957 legte er in Wien seine Staatsprüfung für Orgel ab, 1962 die künstlerische Reifeprüfung für Orgel in Graz. Bereits zwei Jahre später, 1964, wurde er zum Lehrbeauftragten an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz, der heutigen Kunstuniversität bestellt. 1975 folgte die Ernennung zum Außerordentlichen Hochschulprofessor für Orgel, 1981 jene zum Ordentlichen Hochschulprofessor. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2001 wirkte Ernst Triebel prägend für eine Reihe junger Musikerinnen und Musiker. Sein künstlerisches Wirken entfaltete er ab 1983 auch als Organist und Chorleiter in der Stadtpfarrkirche Graz. 1998 wurde ihm für seine umfassenden Verdienste das „Ehrenzeichen der Landeshauptstadt Graz in Gold“ verliehen. In der diesbezüglichen Meldung des Magistrats hieß es: „Ernst Triebel […] hat mit den wöchentlichen Orgelkonzerten im Juli und August einen Fixpunkt des Grazer Kulturlebens initiiert. Große Konzertaufführungen haben seinen Ruf als Musiker weit über die Grenzen seiner Heimat hinausgetragen. Prof. Triebel formte den Chor der Stadtpfarrkirche zu einem harmonischen Klangkörper, der unter seiner künstlerischen Leitung vielbeachtete kirchenmusikalische Interpretationen darbot.“

Ernst Triebel ist am 11. Juni 2017 nach schwerer Krankheit verstorben. Requiem und Begräbnis finden am Donnerstag, 22. Juni 2017 um 14 Uhr unter Beteiligung ehemaliger Studierender in Mariatrost statt.




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