Die PreisträgerInnen des Jazz-Comp-Graz 2014

Michael Abene; Julia Maier, Elisabeth Freismuth (v. li.); Foto: KUG/WenzeldownloadFoto: KUG/Wenzel
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Die PreisträgerInnen des Jazz-Comp-Graz 2014

erstellt am 06. November 2014

Mehrfachpreisträgerin des letzten Wettbewerbs, Julia Maier, gewinnt 1. Preis

1. Preis (5.000,--) Julia Maier (Österreich) mit ROSE TREE
2. Preis  (3.000;-) Thea Soti (Ungarn) mit STANDING TOO CLOSE
3. Preis (2.000,--) Emiliano Cardoso Sampaio (Brasilien) mit PARIS

Spezialpreis für Komponistinnen (€ 2.000,--) Viola HAMMER (Österreich) mit THE SIGNPOST

Publikumspreis (€ 1.000,--) Viola HAMMER (Österreich) mit THE SIGNPOST

 

Die Preisverleihung erfolgte beim Schlusskonzert des von der Kunstuniversität Graz (KUG) ausgerichtenen und von der Stadt Graz geförderten Wettbewerbs "Jazz-Comp-Graz 2014", das am 5. November im György-Ligeti-Saal des Grazer MUMUTH über die Bühne ging. Zu hören waren die Kompositionen der 8 FinalistInnen des Wettbewerbs, interpretiert durch das KUG Jazz Orchester unter der Leitung von Ed Neumeister.

Die Jury bestand aus den Komponisten/Arrangeuren Michael Abene, John Hollenbeck und Bob Mintzer sowie dem künstlerischen Leiter und Institutsvorstand Ed Partyka und Projektleiter Sigi Feigl. Die Preise wurden von KUG-Rektorin Elisabeth Freismuth übergeben.

Die PreisträgerInnen Emiliano Cardoso Sampaio und Viola Hammer studieren Jazz an der Kunstuniversität Graz, ebenso wie die Gewinnerin des heurigen ersten Preises, Julia Maier, die bereits beim Jazz-Comp-Graz im Jahr 2011 drei Preise entgegennehmen durfte.




Julia Maier
geb. 1988 in Reutte (Österreich)
Komposition: „Rose Tree“

ist Komponistin und Arrangeurin, Pianistin und Sängerin. Nach einer klassischen Ausbildung am Klavier wechselte sie zum Jazz und studierte bei Olaf Polziehn Jazz-Klavier mit Bachelorabschluß 2012 an der KUG. Zurzeit befindet sie sich in den Masterstudien Jazz-Komposition bei Ed Partyka und Jazz-Ensembleleitung bei Michael Abene.

Beim Jazz comp Graz 2011 gewann sie drei Preise mit einer ihrer Kompositionen. Im selben Jahr veröffentlichte sie mit dem Julia M. Quartet ihr Debütalbum „I am ready“.

Neben Crossover-Projekten mit Chören und Orchestern wurde Julia Maier unter anderem auch mit der musikalischen Leitung der Komödie Floh im Ohr am Schauspielhaus Graz betraut (Spielzeit 2012).

Julia Maier komponiert und arrangiert für verschiedene Bigbands, Orchester, Chöre und andere Besetzungen, so auch für die Eröffnung des Internationale Wagnerforums 2014. Ebenso leitet sie mehrere Bands, u. a. auch ihre eigene moderne Bigband, das New Shore Orchestra, mit welcher sie die erste CD „New Times“ Anfang November 2014 veröffentlicht.



Thea Sóti
geb. 1985 in Subotica (Serbien)
Komposition: „Standing Too Close“

Nach ihrer klassischen Musikausbildung als Pianistin begann sie in Budapest, später in Berlin, sich mit Jazz und populären Musikstilen zu beschäftigen. Sie studierte Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Romy Camerun und Komposition bei Julia Hülsmann und Matthias Schubert. Sie absolvierte ein Auslandssemester an der Jazzschule Luzern bei Lauren Newton, Susanne Abbuehl und Gerry Hemingway. Zur Zeit lebt sie in Köln.

Mit ihrem eigenen Thea Sóti Quartet war sie bei internationalen Festivals in Deutschland, Österreich, der Slowakei, Tschechien, Spanien, Portugal, Serbien und Ungarn zu hören. Seit einigen Jahren ist sie die Stimme der Berliner Weltmusik-Gruppe Manivolanti, mit der sie vielerorts Auftritte bestreitet und eine CD mit dem Titel „Hang Caravan“ auf dem Label Morgenland der Berliner Jazzwerkstatt veröffentlicht hat.

Derzeit ist sie in dem Bigband-Projekt SUNG SOUND – Sieben Sänger-
innen komponieren für Jazzorchester – und im Trio des estländischen Pianisten Viktor Bürkland zu hören. Ihr Projekt NaNaya vereint Osteuropa, Orient und Jazz in modernem Raum, wo traditionelle Melodien aus Ungarn und Rhythmen des Nahen Ostens in Eigen-kompositionen zum Klingen gebracht werden. Darüber hinaus arbeitet sie in diversen experimentellen Projekten, wo Gesang, Freie Improvisation, Loops, Worte, Poesie und Percussion-Instrumente kombiniert werden.



Emiliano Cardoso Sampaio
geb. 1984 in Sao Paulo (Brasilien)
Komposition: „Paris“

Vor seinen Studien in Graz studierte er an der Universität von Campinas in Sao Paulo Popularmusik, wo er ein Bachelor- und Masterstudium für Gitarre absolvierte.

Seit 2012 lebt er in Graz und studiert in der Kompositionsklasse von Ed Partyka an der KUG, parallel dazu seit 2013 im Bachelorprogramm Posaune Jazz bei Ed Neumeister.

Bereits in Sao Paulo hat er die Band Meretrio gegründet, mit der er fünf CDs aufgenommen hat. Im Frühjahr 2013 hat er das erste Album in Europa veröffentlicht und dafür den „Downbeat Student Music Award 2014“ in der Kategorie Best Small Jazz Combo gewonnen.

Als Arrangeur und Komponist hat er schon mit der HR Frankfurt Radio Big Band, dem Regensburg Uni Jazz Orchestra, Badi Assad, Dominguinhos, dem Trombone Quartet of Campinas, Rebecca Sharp and Golden Ground u.v.a. gearbeitet.



Viola Hammer
geb. 1985 in Bad Radkersburg (Österreich) 
Komposition: „The Signpost“

Klassischer Klavierunterricht am J.J.Fux-Konservatorium bei Susanne Janes; 2007-2008 Studium bei Rob Bargad am Konservatorium in Klagenfurt, ab 2008 Studium Jazzklavier bei Polziehn an der KUG. 2012 absolvierte sie ihre Bachlorprüfung mit Auszeichnung und seit 2012 Studium im Masterprogramm Jazzkomposition und Arrangement in der Klasse von Ed Partyka. Viola Hammer kann bereits auf große Erfolge verweisen:

2012 Semifinalistin beim Internationalen Jazzklavier-Wettbewerb in Freiburg; 2013 3. Platz beim 14. Big Band Kompositionswettbewerb „Jazzverk“ in Schweden.

Im April 2014 erschien ihre CD „Close Up“ des Viola Hammer Trios unter dem Schweizer Label „UnitRecords“ mit ausschließlich Eigenkompositionen.

Im Juni 2014 Downbeat-Student-Award für ihre Big Band Komposition „Erinnerungen“ in der Kategorie Outstanding Performance. Als erfolg-reiche Studierenden-Repräsentantin wurde sie im Juli 2014 vom Institut Jazz zum International Meeting of School of Jazz nach Kapstadt entsandt; im Oktober 2014 Finalistin beim PSK BAWAG Next Generation Jazz Award.


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