Electric Dreams

Electric Dreams, Szenenausschnitt; Foto: Johannes GellnerdownloadFoto: Johannes Gellner
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Electric Dreams

erstellt am 02. Oktober 2017

Eine Zeitreise in alle Richtungen: Die Kunstuniversität Graz träumt sich mit Matthew Shlomowitz‘ Oper „Electric Dreams“ in eine besondere Variante der Eighties. Zur Uraufführung kommt das Preisträgerwerk des 6. Johann-Joseph-Fux-Opernkompositonswettbewerbs des Landes Steiermark am Sonntag, 8. Oktober, im MUMUTH unter der Regie von Philipp M. Krenn, die Ausstattung stammt von der Studierenden Katharina Wraubek, die Musikalische Leitung hat Wolfgang Hattinger über.

Uraufführung:
SO 08.10.2017, 19.30 Uhr: UA im Rahmen von steirischer herbst / ORF musikprotokoll

Weitere Vorstellungen:
MO 09.10.2017 & MI 11.10.2017, jeweils 19.30 Uhr
(18.45 Uhr: MUMUTH-Lounge: „TAKE A SEAT“)
MUMUTH, GYÖRGY-LIGETI-SAAL


Ein Hotelzimmer. Eine unbekannte Person kann nicht schlafen und schaltet den Fernseher ein. Sie wechselt zwischen Dokumentarfilmen, Verbraucher- TV, Sportberichten und Quizsendungen – ein ferngesteuertes Nebeneinander von Arien, Rezitativgesang und Background-Sängerchören. Fragen kommen auf: Befinden wir uns in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts oder in einem postmodernen Traum über eine postmoderne Zeit? Oder handelt es sich gar um einen Angehörigen der Generation X, der in einem OPERA-80s-TV-Konzepthotel urlaubt? Eine Zeitreise ist „Electric Dreams“ des australischen Komponisten Matthew Shlomowitz allemal. Aber führt sie in die Zukunft oder in die Vergangenheit?

Der Regisseur Philipp M. Krenn inszeniert die Uraufführung mit Studierenden der Kunstuniversität Graz in Kooperation mit dem musikprotokoll und unter Wolfgang Hattingers musikalischer Leitung. Die Achtziger, das bedeutet hier Frisuren mit viel Haar und Schulterpolstern, Yachten und Einkaufsmeilen, zuckersüße Synthesizer, makellose Powerchords und hallende Schlagzeugrhythmen, aber auch aufgemotzte Autos, Flanellhemden und Siebziger-Rockmusik. Und dann gibt es noch die Achtziger der selbstreflexiven, aber anspruchslosen Kunst, die, mal als geschichts- und politikbewusst gefeiert, mal als falsch und leer abgetan wird. „Electric Dreams“ vereint all diese Varianten der guten alten Zeit zu einem traumhaft zeitgemäßen Opernereignis.

ELECTRIC DREAMS von Matthew Shlomowitz
Preisträgerwerk des 6. Johann-Joseph-Fux-Opernkompositonswettbewerbs

SängerInnen: Misaki MORINO – Sopran 1, Klaudia TANDL – Sopran 2, Katia LEDOUX – Mezzo, Camilo DELGADO – Tenor, Christian WESTER – Bass
Schauspiel: Lukas SCHMIDT
InstrumentalistInnen: PPCM-Studierende
Inszenierung: Philipp M. KRENN
Musikalische Leitung: Wolfgang HATTINGER
Ausstattung: Katharina WRAUBEK (Studierende Bühnengestaltung)

Radiotipp:

Am 9. November 2017, 23:03 Uhr, in Ö1 gibt es die Sendung "Zeitton" zum Thema ELECTRIC DREAMS von Matthew Shlomowitz.






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