Hommage à Alfred Brendel

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Hommage à Alfred Brendel

erstellt am 06. November 2018

Mit einer dreitägigen Hommage feiert die Kunstuniversität Graz ihr Ehrenmitglied Alfred Brendel. Von 15. bis 17. November sind im stimmungsvollen Rahmen des Florentinersaals Vorträge, Diskussionen und ausgesuchte musikalische Programme zu erleben. Die Laudatio hält Cambridge Professor John Rink. Der Gefeierte selbst ist mit „Mozart spielen“, einem Vortrag mit anschließender Diskussion, einer öffentlichen Masterclass mit dem Hensel Quartett und Joseph Haydns „Quintenquartett“ sowie gemeinsam mit Harald Haslmayr im „Literarischen Duett“ zu erleben.

15. – 17. November 2018
Florentinersaal, Palais Meran

 

 

Alfred Brendel, 1931 in Wiesenberg/Nordmähren geboren, lebt heute in London. Er zählt zu den bedeutendsten MusikerInnen des 20sten und 21sten Jahrhunderts und ist seit 1981 Ehrenmitglied der Kunstuniversität Graz.

 

 

Nach ersten Jahren im heutigen Kroatien, wo Alfred Brendel bereits mit sechs Jahren bei Sofija Deželić Klavierunterricht erhielt,‎ kam er noch als Kind nach Graz. Hier studierte er am damaligen Konservatorium bei Ludovika von Kaan (die ihre Ausbildung wiederum bei dem Liszt-Schüler Bernhard Stavenhagen erhalten hatte) sowie bei dem Organisten und Komponisten Artur Michl. Mit 17 Jahren gab er in Graz sein erstes öffentliches Konzert. Mit Ausnahme einiger Meisterkure (hier sind Paul Baumgartner, Eduard Steuermann und insbesondere Edwin Fischer zu nennen) erhielt Alfred Brendel keine weitere musikalische Ausbildung im herkömmlichen Sinn.

Als Schriftsteller ist Alfred Brendel mit Essays und Gedichten hervorgetreten.

 

 

Mozart spielen – Vortrag von Alfred Brendel

 

Artur Schnabels bekannter Ausspruch, Mozart Sonaten seien zu leicht für Kinder, zu schwierig für Künstler, hat nichts von seiner Gültigkeit verloren. Worin liegen die Schwierigkeiten? Was unterscheidet das Spielen der Klavierkonzerte von jenem der Solowerke? Und welches sind die Probleme der Mozart-Interpretation, die über das Klavier hinausreichen?

 

 

 

 

Das Programm im Detail:

 

 

Donnerstag, 15. November

16 Uhr Beginn und Begrüßung

16:15 – 18:00 Uhr Alfred Brendel: „Mozart spielen“, Vortrag mit anschließender Diskussion

20 – 21:30 Uhr Konzert mit Überraschungsprogramm

 

 

 

Freitag, 16. November

10 – 12:00 Uhr „Literarisches Duett“, Harald Haslmayr im Gespräch mit Alfred Brendel

16 – 18:00 Uhr Öffentliche Masterclass von Alfred Brendel mit dem Hensel Quartett: Joseph Haydn op. 76/2 d-Moll, „Quintenquartett“ (Anna van der Merwe - 1. Violine, Franka Larichelière Banken - 2. Violine, Wiktoria Chorobik - Viola, Ciara Kushner – Violoncello)

20:00 Uhr Konzert: Teile aus Luciano Berios „Sequenze“ Präludium aus Bachs Suite für Violoncello solo Nr. 3 in C-Dur, BWV 1009 und Sonate für Violoncello solo von György Ligeti (Zan Trobas, Andrej Bielow, Nutt Kasemsant, Sophia Burgos und Daniel Gerzenberg, Dorottya Standi)

 

 

 

Samstag, 17. November

10 – 11:00 Uhr Laudatio und intern. Fachvortrag "Alfred´Brendel's Pianism [Alfred Brendels Pianistik]" Professor John Rink (Cambridge University) und Anschlussworte von Alfred Brendel

ca. 11:15 Uhr Konzert der diesjährigen zweiten Preisträger des KUG-Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“, Duo für Gesang und Klavier/Lied: Sophia Burgos - Sopran, Daniel Gerzenberg – Klavier

Daniil Charms: „Fälle“; Studierende Institut 9 (Sandra Katharina Eilks, Magdalena Kosch, Hanh Mai Thi Tran, Leontine Vaterodt, Mikhail Gusev, Thilo Langer, Lukas Schmidt, Viet Anh Alexander Tran

Musik: Paul Öllinger

Ausstattung: Faniz Sadeghi

Regie: Heiko Senst


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