Internationaler Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne"

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Internationaler Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne"

erstellt am 12. Dezember 2017

Von 19. bis 28. Februar 2018 wird die Kunstuniversität Graz zum bereits 10. Mal Schauplatz des triennial ausgetragenen internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ sein. Seit er 1989 ins Leben gerufen wurde, bringt der Kammermusikwettbewerb junge Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt nach Graz. Dem Publikum bieten diese ein mehrtägiges Fest der Kammermusik – bei freiem Eintritt.

341 junge Musikerinnen und Musiker aus 56 Nationen haben sich für die Teilnahme 2018 akkreditiert. 92 Duos für Gesang und Klavier, 35 Trios für Klavier, Violine und Violoncello und 13 Streichquartette werden sich in jeweils drei bzw vier (bei Gesang und Klavier) öffentlichen Wertungsrunden der hochkarätig besetzten internationalen Jury stellen. Neben zahlreichen anderen Stars gehören dieser auch Kammersängerin Angelika Kirchschlager (Österreich), Vincent Coq vom Trio Wanderer (Frankreich), Thomas Selditz als ehemaliges Mitglied des Gaede Trio (Deutschland), Isabel Charisius als ehemals Mitglied des Alban Berg Quartetts (Schweiz) oder Vladimir Balshin vom Borodin Quartet (Russland) an. All das untermauert das Renommé eines der meistbeachteten österreichischen Musikwettbewerbe.


Rektorin Freismuth: „Die jungen MusikerInnen über den Wettbewerb hinaus begleiten“

Seit 1990 ist der Kammermusikwettbewerb, der mit rund 100.000 Euro Preisgeld zu den höchstdotierten zählt, Mitglied der „World Federation of International Music Competitions“. Neben den Preisgeldern erhalten die ausgezeichneten Ensembles in diesem Jahr Karriereberatung für sechs Monate. „Es geht uns darum, die jungen Musikerinnen und Musiker über den Wettbewerb hinaus ein Stück ihres Wegs zu begleiten“, betont Rektorin Elisabeth Freismuth. So sind die Gewinner in den Folgejahren auch beim Kammermusikkonzert „!Ausgezeichnet_PLUS!“ im Hauptabonnement der Kunstuniversität Graz zu erleben. Zudem wird eine CD produziert, die die musikalischen Höhepunkte des Wettbewerbs zum Nachhören versammelt.


Franz Schubert und ein Fokus auf die Musik der Gegenwart

„Franz Schubert und die Musik der Moderne“ ist kein Wettbewerb wie jeder andere. Von Anfang an ging es darum, Schuberts Kammermusik in Beziehung mit neuen und neusten Werken für entsprechende Besetzungen zu bringen. Mit Kompositionswettbewerben und Auftragswerken wird aktiv die Erweiterung des Kammermusik-Repertoires vorangetrieben. Im ersten Durchgang des Wettbewerbs ist in der Sparte Duo für Gesang und Klavier (Lied) das Siegerwerk aus dem dafür heuer erstmals ausgeschriebenen internationalen Kompositionswettbewerb zu interpretieren - Sehyung (Sergej) Kim: Den gelben Astern ein Lied.

Neu ist auch die spannende Aufgabe für die Duos Gesang& Klavier, im Finale ein Lied uraufzuführen: Eine eigens dafür in Auftrag gegebene Komposition von Isabel Mundry wird unmittelbar nach dem Halbfinale bekanntgemacht und den FinalistInnen zur Einstudierung anvertraut.

In der zweiten Runde der Wettbewerbssparte Klaviertrio steht als Uraufführung das Preisträgerwerk „Stück 2 (2017)“ des Komponisten Jungjik Kim (Südkorea) am Programm.

Website: schubert.kug.ac.at





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