Interpretation und Analyse: György Kurtágs Kafka-Fragmente für Sopran und Violine op. 24

Thomas Glaser, Christian Utz, Laurence Willis; Foto: Alexander WenzeldownloadFoto: Alexander Wenzel
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Interpretation und Analyse: György Kurtágs Kafka-Fragmente für Sopran und Violine op. 24

erstellt am 06. Mai 2019

Ein Workshop im Rahmen des Forschungsprojekts Performing, Experiencing and Theorizing Augmented Listening (PETAL)

07.-09. Mai 2019
Brandhofgasse 21 | Palais Meran | Kulturzentrum bei den Minoriten

Im Rahmen eines dreitägigen Workshops nähert sich das Projekt PETAL mit Vorträgen, Lecture Recitals und Diskussionen György Kurtágs Kafka-Fragmenten für Sopran und Violine. Neben dem PETAL-Team (Christian UTZ, Thomas GLASER, Majid MOTAVASSELI) sind die ExpertInnen Caroline MELZER/Nurit STARK, William KINDERMAN (Illinois), Péter HALÁSZ (Budapest), Simone HOHMAIER (Berlin), Martin ZENCK (Würzburg), Holger FALK (KUG), Kilian SPRAU (Augsburg) und Cecilia OINAS (Helsinki) beteiligt.

Das vollständige Programm gibt es hier.

Information: +43 316 389-3551

Zum Projekt PETAL

Das FWF-geförderte Projekt „Augmented Listening: Aufführung, Hörerfahrung und Theoriebildung“ widmet sich unter der Leitung von KUG-Forscher Christian Utz dem noch wenig erschlossenen Feld der aufführungsbezogenen Analyse musikalischer Form. Strategien ausführender Musiker bei der Interpretation großer zyklischer Werke werden systematisch untersucht und kategorisiert. Es wird eine dreiteilige Forschungsstrategie verfolgt: Forschungen zu historischen Quellen zielen darauf, das Verhältnis zwischen musikalischer Form und Aufführungspraxis aufzuschlüsseln, wobei historische und zeitgenössische Dimensionen von musikalischem Hören und musikpraktischer Interpretation im Fokus stehen. In einem zweiten Schritt werden Aufführungs- und Tonträgergeschichte des gewählten Repertoires durch computergestützte Analysen berücksichtigt.

Dabei werden musikalische Aufführungen und Aufnahmen als „Analysen“ verstanden, insofern sie immer andere Sicht- und Hörweisen auf die Form des untersuchten Repertoires erlauben. In Workshops werden Interpreten mit den Studienergebnissen aus den ersten beiden Projektbereichen konfrontiert. Die so entstehenden Diskussionen werden in die Gesamtanalyse mit einbezogen und wirken zurück auf die Deutung Quellenbefunde. In dieser Interaktion von Forschungs- und Deutungsebenen liegt das innovative Potenzial des Projekts. Es baut dabei auf interdisziplinäre Forschungsmethoden.


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