KUG-Student Fedor Rudin wird neuer Konzertmeister der Wiener Philharmoniker!

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KUG-Student Fedor Rudin wird neuer Konzertmeister der Wiener Philharmoniker!

erstellt am 11. Februar 2019

Der französisch-russische Geiger Fedor Rudin, Postgraduate-Student bei Boris Kuschnir an der Kunstuniversität Graz, konnte sich am 8. Februar 2019 beim Probespiel um die weltweit wahrscheinlich begehrteste Orchesterstelle durchsetzen. Er ist ab 1. September 2019 Konzertmeister des Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker.

Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen (darunter erste Preise beim Henri Marteau-, Rodolfo Lipizer- und Aram Khachaturian-Wettbewerb oder erst kürzlich der zweite Preis sowie der Publikumspreis beim Premio Paganini Violinwettbewerb in Genua) stand Fedor Rudin bereits für Solo-Auftritte in der New Yorker Carnegie Hall, der Londoner Cadogan Hall, der Pariser Philharmonie oder dem Wiener Musikverein auf der Bühne. Darüber hinaus arbeitete er mit zahlreichen renommierten Orchestern zusammen.

In dieser Saison gab er unter anderem sein erstes Rezital im Berliner Konzerthaus sowie sein Debüt als Dirigent mit dem Petrobras Sinfonieorchester von Rio de Janeiro. Seine aktuellste CD, eine Zusammenarbeit mit dem Pianisten Florian Noack, wurde für die International Classical Music Awards nominiert.

Der 1992 in Moskau geborene und in Paris aufgewachsene Geiger absolvierte bei Zakhar Bron an der Kölner Musikhochschule und Pierre Amoyal an der Universität Mozarteum Salzburg sein Studium. Aktuell studiert er an der Kunstuniversität Graz in der Klasse von Boris Kuschnir sowie in der Dirigierklasse von Simeon Pironkoff an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

fedorrudin.com

 

Große Preise (Auswahl)

Auf dem Weg zu begehrten Engagements reüssieren die jungen MusikerInnen laufend bei internationalen Wettbewerben. Zahlreiche andere Studierende von Professor Boris Kuschnir machten und machen so bereits auf sich aufmerksam: etwa Diana Tishchenko, ebenfalls Postgraduate-Studentin, die den 1. Preis beim Concours international Long-Thibaud in Paris, einem der wichtigsten Violinwettbewerbe der Welt, erhielt. Kurz davor hatte sie schon beim weltweit höchstdotierten Violinwettbewerb – der Shanghai Isaac Stern International Violin Competition – den 3. Preis erspielt.

Und auch unter den PianistInnen ist ein besonderer Erfolg zu nennen: Dmytro Choni Studierender von Milana Chernyavska, hat beim Internationalen Santander Klavierwettbewerb in Spanien, einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe der Welt, die Goldmedaille erhalten. Damit verbundenen ist eine große internationale Konzerttournee. Auch in Graz wird er zu hören sein.

Weitere aktuelle Engagements (Auswahl)

Laufend gibt es an der KUG Erfolge von Studierenden zu kommunizieren, unter anderem informiert darüber das Career Service Center der KUG, eine richtungsweisende Einrichtung, die 2019 bereits ihren 10. Geburtstag feiert (siehe: www.csc-kug.at).

So konnte unlängst eine weitere KUG-Studierende ein wichtiges Probespiel für sich entscheiden: Die Kontrabassistin Sarah Bruderhofer, Studierende von Ernst Weissensteiner wird Stimmführerin im Bruckner Orchester Linz.

Jooan Mun (Absolvent von Wolfgang Wengenroth) wurde ab der Spielzeit 2018/19 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung ans Theater Osnabrück engagiert.

Und Yoshinao Kihara (Studium Chordirigieren bei Johannes Prinz) wird ab April 2019 Principal Conductor des Philharmonic Chorus of Tokyo.

Jüngste Forschungspreise: Award of Excellence und Erzherzog-Johann-Forschungspreis

Für ihre herausragende Dissertation „Der Diskurs um den Klang der Flöte im 19. Jahrhundert“ wurde an Dorothea Seel, ehemalige Doktorandin von Klaus Aringer, der „Award of Excellence 2018“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung verliehen. Mit diesem Preis werden die 40 besten Dissertationen des Studienjahres in Österreich ausgezeichnet.

An insgesamt drei PreisträgerInnen wurde der Erzherzog-Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark vergeben. Einer davon Michael Kahr. Der Absolvent und Jazzforscher an der KUG erhielt die Auszeichnung für seine Publikation „Jazz& the City: Jazz in Graz von 1965 bis 2015“ (Leykam 2016). Das Buch ist eben in zweiter Auflage erschienen.

www.michaelkahr.com

 

 


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