Kunstuniversität Graz feiert Schuberts Geburtstag mit Vorschau auf Wettbewerb

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Kunstuniversität Graz feiert Schuberts Geburtstag mit Vorschau auf Wettbewerb

erstellt am 31. Januar 2018

Bereits zum 10. Mal ist die Kunstuniversität Graz Schauplatz des triennial ausgetragenen internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“. Das Jubiläum feierte man heute, am 31. Jänner 2018, gemeinsam mit dem Geburtstag des Namenspatrons.

Nicht immer wird bei Medienterminen eine Torte serviert. Heute jedoch, an Schuberts 221 Geburtstag, richtete man an der Kunstuniversität Graz kurzerhand die Pressekonferenz zum Internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne als Geburtstagsfeier aus. Und das Trio SoloWay, das am Abend beim Kammermusikkonzert ZUSAMMENSPIEL_PLUS Schubert interpretieren und auch am Wettbewerb teilnehmen wird, gab mit einem Schubert-Ständchen eine musikalische Kostprobe auf den insgesamt 10. Wettbewerb. 

Von 19. bis 28. Februar 2018 werden dort 341 junge Musikerinnen und Musiker aus 56 Nationen zu erleben sind: 92 Duos für Gesang und Klavier, 35 Trios für Klavier, Violine und Violoncello und 13 Streichquartette. Dem Publikum wird so ein mehrtägiges Fest der Kammermusik geboten – bei freiem Eintritt.

Der Künstler Franz Schubert ist auch mit Graz verbunden – vor allem durch seine Freundschaft mit Anselm Hüttenbrenner, der durch das 200-Jahr-Jubiläum unseres Hauses wieder in den Fokus gerückt wurde. Schubert bildet durch seine historische Rolle für die Musik auch eine der beiden Säulen, die diesen Wettbewerb tragen: Romantische Kammermusik, die auch das Duo Gesang und Klavier miteinbezieht, wird moderner, ja neuer und neuester Musik, gegenübergestellt.
Elisabeth Freismuth, Rektorin

 

„Als Kunstuniversität betrachten wir es als eine große Chance und Herausforderung, jungen MusikerInnen in ihren Startlöchern in den Beruf einen solchen Wettbewerb anbieten zu können. Wie wir uns dieser Herausforderung stellen, kann man an den vielen kleinen und großen Neuerungen sehen, die diese 10. Auflage des Wettbewerbes prägt und die unseren Teilnehmenden essentielle Impulse auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft geben sollen - abgesehen von der unmittelbaren Erfahrung im Umgang mit einer kompetitiven Situation als MusikerInnen.“
Elisabeth von Magnus, Vizerektorin für Kunst, Vorsitzende des Präsidiums

 

„Als einer der wenigen Klaviertrio-Wettbewerbe mit Repertoireanforderungen, die jedem Ensemble viel eigene Gestaltungsfreiheit bieten, sind wir ein ideales Präsentationsmedium für junge Klaviertrios.“
Chia Chou, Mitglied des Präsidiums Sparte Klaviertrio

 

Vor allem aber verlangt der Wettbewerb eines von den TeilnehmerInnen: sich seiner Wurzeln bewusst zu sein und Traditionen zu pflegen, gleichzeitig aber offen und neugierig zu sein für Neues, Unbekanntes und "Unerhörtes". Eine sehr aktuelle Herausforderung, nicht nur in musikalischer Hinsicht!
Joseph Breinl, Vorsitzender der Jury Sparte Lied und Mitglied des Präsidiums


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