Symposium: Musikalische Interpretation bei Herbert von Karajan

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Symposium: Musikalische Interpretation bei Herbert von Karajan

erstellt am 09. April 2019

An der Kunstuniversität Graz beschäftigen sich internationale MusikforscherInnen vom 29. April bis 1. Mai 2019 intensiv mit der musikalischen Interpretationsforschung am Beispiel eines der berühmtesten Dirigenten der Welt: Herbert von Karajan.

Musikalische Interpretation bei Herbert von Karajan - „Seine ganze Musikdeutung geht ja vom Klang aus“
(im Rahmen des FWF-Projekts "Towards Interdisciplinary, Computer-assisted Analysis of Musical Interpretation: Herbert von Karajan")
29. April – 1. Mai 2019
Internationales, interdisziplinäres Symposium an der Kunstuniversität Graz

Florentinersaal & Kleiner Saal, Palais Meran

Das Symposium „Musikalische Interpretation bei Herbert von Karajan“, das vom Institut für Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte und Dirigieren sowie dem Institut Oberschützen der KUG ausgerichtet wird, setzt sich fächerübergreifend mit dem Thema Interpretationsforschung auseinander. So treffen hier Musikwissenschaft, Musikästhetik, Computerwissenschaften, Performance Studies und Filmwissenschaften aufeinander.

Am Beispiel des bedeutenden österreichischen Dirigenten Herbert von Karajan werden innovative Betrachtungs- und Herangehensweisen auf Basis computergestützter, datenbasierter Methoden diskutiert bzw. präsentiert. Dahinter steht ein vom FWF gefördertes Forschungsprojekt der KUG, dessen Partnerliste sich wie das Who is Who der Wissenschaft liest: Massachusetts Institute of Technology (MIT), Stanford, Harvard University, University of Cambridge, Royal Academy of Music, Johannes Kepler Universität Linz, Eliette und Herbert von Karajan Institut, Mozarteum Salzburg und Anton Bruckner Privatuniversität u.a. Zum Symposium laden die verantwortlichen KUG-Professoren Peter Revers und Klaus Aringer internationale WissenschaftlerInnen wie Elaine Chew von der Queen Mary University London oder den deutschen Dirigenten und Musikwissenschaftler Peter Gülke nach Graz ein.

Der Austausch der unterschiedlichen Wissenschaftszweige wird durch die zusätzlichen Diskussionsformate gestärkt. Geleitet werden diese von Reinhard Kapp, Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sowie dem deutschen Musikpädagogen und früheren Rektor des Mozarteums in Salzburg, Reinhart von Gutzeit. Letzterer spricht mit ehemaligen Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und der Berliner Philharmoniker, mit dem Dirigenten Bruno Weil sowie dem Filmproduzenten Horant Hohlfeld über ihre Zusammenarbeit mit Karajan. Dieses Symposium forciert somit eine Verknüpfung von wissenschaftlicher Reflexion und praktischer Erfahrung.

Zum Abschluss am 1. Mai spielt die Capella Calliope, das Streichorchester der Kunstuniversität Graz, unter Leitung von Anke Schittenhelm ein Konzert mit Werken von Igor Strawinsky und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky im Florentinersaal des Palais Meran.

KEYNOTE SPEAKERS

Peter GÜLKE
Elaine CHEW (Queen Mary University of London)
Werner GOEBL (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

Programmauszug:

30.04., 16.45 Uhr
Interdisziplinäre Podiumsdiskussion
Impulsreferat: Karol Berger
(Leitung: Reinhard Kapp)

01.05., 14.30 Uhr
"Von innen betrachtet"
Gesprächsrunde mit ehemaligen Musikern der Berliner
Philharmoniker sowie der Wiener Philharmoniker
(Leitung: Reinhart von Gutzeit)

01.05., 17.00 Uhr
Konzert Capella Calliope mit Werken von Igor Strawinsky
und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
(Leitung: Anke Schittenhelm)

Nähere Infos und das vollständige Programm finden Sie unter karajan-research.org

Eintritt frei!


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