Opern Kurzgenuss

Birgit Stoeckler; Foto: Johannes GellnerdownloadFoto: Johannes Gellner
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Opern Kurzgenuss

erstellt am 03. März 2017

Als zweite Produktion der Reihe OpernKurzgenuss von Oper Graz und Kunstuniversität Graz ist Alte Musik in der Orangerie des Burggartens zu erleben. Im Zentrum des stimmungsvollen Abends steht Claudio Monteverdis „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“.

11. März 2017, 19.00 Uhr, Burggarten, Orangerie

Weitere Vorstellungen: 12., 14., 15. und 16. März, jeweils 19 Uhr


In der Orangerie im Pfauengarten kämpfen Tancredi und Clorinda um Leben und Liebe: Der christliche Kreuzfahrer Tancredi hält die sarazenische Kriegerin Clorinda, seine Geliebte aus dem feindlichen Lager, in ihrer Rüstung für einen Mann und fordert sie zum Kampf. Tancredi versetzt Clorinda einen tödlichen Schlag und erkennt sie erst, als er ihren Helm abnimmt. Im Sterben nimmt Clorinda den christlichen Glauben an …


“Il Combattimento di Tancredi e Clorinda” aus dem Jahre 1624 von Claudio Monteverdi steht im Mittelpunkt dieses OpernKurgenusses. Ihm vorangestellt sind zwei wesentlich früher entstandene Madrigale von Monteverdi und Instrumentalstücke von Salomone Rossi, die den Zuhörern durch ihren, noch der Renaissance verhafteten Stil, die barocke Modernität des “Combattimento” vor Augen und Ohren führt.


Die Darstellung der dramatischen Handlung übernehmen zwei Tänzer und vervollständigen gemeinsam mit den drei Sängern und fünf Instrumentalisten das Ensemble, welches gemeinsam auf jener Bühne agiert, auf der sich Clorinda und Tancredi am Schlachtfeld gegenseitig unerkannt begegnen und bekämpfen und auf der Clorinda ihr Leben lassen wird.


Dabei dient die Orangerie als origineller Aufführungsort, der die direkte Begegnung von Publikum und Darstellern ideal ermöglicht.


Konzeption und musikalische Leitung: Susanne Scholz
Gesang: Martin Fournier, Birgit Stöckler und Mario Lerchenberger
Tanz: Challyce Brogdon
Ausstattung: Elke Steffen-Kühnl
Instrumentalensemble des Instituts 15
Consort delle Viole da Braccio: Susanne Scholz, Manako Ito, Sofija Krsteska, Aliona Piatrouskaya & Gabriele Toscani
Continuo: Julian Gaudiano (Cembalo) & Ala Yaksheuskaya (Violone)



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