RICHARD DÜNSER IM PORTRÄT

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RICHARD DÜNSER IM PORTRÄT

erstellt am 16. Mai 2019

Die kommende Ausgabe der KUG-Reihe IM PORTRÄT widmet sich dem Werkschaffen des Komponisten und KUG-Professors Richard Dünser. Sein künstlerisches Wirken wird im Gespräch mit Alfred Solder erörtert. Studierende der Klasse Performance Practice in Contemporary Music (PPCM) interpretieren eine kleine Auswahl an Werken Dünsers.

SA, 25.05.2019, 20.00 Uhr
MUMUTH, Proberaum
Eintritt frei!


Richard Dünser

Der Komponist Richard Dünser wurde 1959 in Bregenz geboren. Nach der Matura und Studien am Konservatorium wechselte er an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er Komposition bei Francis Burt studierte. Nach dem Diplom folgten ein Post-Graduate-Studium bei Hans Werner Henze in Köln und ein Sommeraufenthalt als Kompositionsstipendiat in Tanglewood/USA.


Dünser wurde bereits mit zahlreichen Stipendien und Preisen geehrt (darunter u.a. der Würdigungspreis des BMUK, der Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung oder das Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich). Seine Werke wurden bereits weltweit von namhaften InterpretInnen, Ensembles und Orchestern wie dem Klangforum Wien, OENM, den Wiener Symphonikern, Bruckner Orchester Linz, Nürnberger Symphonikern, der Slowakischen Philharmonie oder dem SO des Bayerischen Rundfunks zur Aufführung gebracht.


Internationale Beachtung erlangte er auch durch seine Version des Opernfragments „Der Graf von Gleichen“ nach Franz Schubert, die 1997 im Rahmen des Festivals „styriarte“ Graz konzertant uraufgeführt und zu Ostern 2003 im Festspielhaus Bregenz in einer Neufassung erstaufgeführt wurde. Am selben Ort erfuhr auch sein Orchesterwerk „The Waste Land“ seine Uraufführung im Rahmen der Bregenzer Festspiele 2003 durch die Wiener Symphoniker unter Jukka-Pekka Saraste. Bei den Bregenzer Festspielen 2006 wurde seine Oper „Radek“ uraufgeführt, ein Auftrag in Koproduktion mit der Neuen Oper Wien, die Wien-Premiere erfolgte im Januar, die niederländische Erstaufführung in Zwolle im April 2007.


Neben seiner kompositorischen Tätigkeit ist er als ordentlicher Professor für Musiktheorie an der Kunstuniversität Graz tätig und leitet eine Kompositionsklasse.

Quelle: www.richard-duenser.at


Die Reihe „Im Porträt“

Beginnend mit dem Studienjahr 2016/2017 wird das Schaffen von an der Kunstuniversität Graz wirkenden Komponistinnen und Komponisten in Form einer jeweils individuell gestalteten Portrait-Veranstaltung mit Musik, Gesprächen und Diskussionen präsentiert. Die Veranstaltung ist Basis für eine multimediale Dokumentation und erfährt im Sinne eines Archivs der Gegenwart auf der Homepage des Universitätsarchivs eine entsprechende Präsentation. Im Rahmen der Performance Practice in Contemporary Music werden zudem Stücke dieser Komponistinnen und Komponisten einstudiert und bei den PPCM Konzertabenden gespielt. Zu den Veranstaltungen erscheinen Dokumentationsbände, worin sowohl die Veranstaltungsbeiträge als auch ergänzende Materialien zum Wirken der KomponistInnen enthalten sind.

Eine Kooperation von Institut 1 – Komposition, Musiktheorie, Musikgeschichte und Dirigieren und dem Universitätsarchiv

archiv.kug.ac.at


Das Programm im Detail:

Nocturne I und II (2010 & 2017)
The Garden of Desires (2010)
...fresque de rêve... (2000)


Mitwirkende:

Tsugumi SHIRAKURA – pf, Teresa DOBLINGER – cla, Eduardo MUNOZ – fag, Hiu Yan CHOI – hr, Caius HITICAS – vl, Silvija CIULADYTE – va, Uno KENTA – vc, Adam BÍRO – kb


Dirigent:
Edo MICIC


Moderation:
Alfred SOLDER



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