Kunstuniversität Graz feiert 40-Jahre-Jubiläum

Kunstuniversität Graz feiert 40-Jahre-Jubiläum

erstellt am 27. Februar 2004

Festakt am 17. März – Ausstellung und Redoute am 18. Juni 2004

Mit gleich mehreren Veranstaltungen begeht die Kunstuniversität Graz (KUG) im Sommersemester 2004 ihr 40-Jahre-Jubiläum. Anlass der Festlichkeiten ist die Erhebung des Steiermärkischen Landeskonservatoriums zur "Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz" im Jahr 1963 bzw. das erste Studienjahr 1963/64 dieser Vorgängerinstitution der nunmehrigen KUG, die in der Folge 1970 zur Hochschule und 1998 zur Universität umgewandelt worden ist.

Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet am 17. März ein Festakt für geladene Gäste. Die breite Öffentlichkeit ist am 18. Juni zu einer Ausstellung zum Thema "40 Jahre Kunstuniversität Graz" geladen und darf sich bereits jetzt auf eine Neuauflage der im Vorjahr überaus erfolgreichen Redoute freuen, die nach Plänen der Universität in den kommenden Jahren immer mehr ein besonderes Profil in der Landschaft der Ball-Events von Graz einnehmen soll.

Die Anfänge der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz lassen sich bis in die Jahre 1815 und 1816 zurückverfolgen, als in Graz der heutige Musikverein für Steiermark als "Akademischer Musikverein" gegründet wurde und dessen Singschule – sie gilt als das älteste Musikinstitut Österreichs noch vor Wien – den Unterricht aufnahm.

Heute gilt die Kunstuniversität Graz mit ihren 1.862 Studierenden (WS 2003/04) als international renommierte Ausbildungsstätte, die sich mit ihrem konsequent umgesetzten Leitbild "Tradition und Moderne", ihren erfolgreichen Veranstaltungen und Wettbewerben sowie dank ihres ebenso engagierten wie namhaften Lehrkörpers und des teilweise einzigartigen Studienangebots erfolgreich profilieren konnte. Sie ist in 17 Institute gegliedert, fünf davon legen ihren Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Forschung. Hauptgebäude der KUG ist das Palais Meran (einst im Besitz von Erzherzog Johann) in der Grazer Leonhardstraße 15. Als Ausbildungs-Dependance hat die Universität zudem im burgenländischen Oberschützen ein eigenes Institut.

"Als größtes Manko sieht die KUG, dass ihr 'Haus für Musik und Musiktheater' (MUMUTH), das seit 1998 baureif ist, bisher aus politischem Unverständnis nicht realisiert ist", meint Rektor Otto Kolleritsch, der auf eine große Aufbauphase zurückblicken kann. "Es ist zu hoffen, dass nun seine Realisierung zum Top-Projekt zur Fortsetzung von 2003 wird."




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