Ehemaliger KUG-Lehrender Horst Zander verstorben

Ehemaliger KUG-Lehrender Horst Zander verstorben

erstellt am 20. Dezember 2012

Mit großer Trauer gibt die Kunstuniversität Graz bekannt, dass Horst Zander, ehemaliger Hochschulprofessor für Musikdramatische Darstellung und Dialogsprechen, in der Vorwoche verstorben ist.

tit.Univ.Prof. Horst Zander war bereits seit Beginn des Wintersemesters 1969 an der damaligen Akademie und heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz tätig.

Er unterrichtete zuerst als Lehrbeauftragter, dann von 1995 bis 2005 als Vertragslehrer und danach wieder als Lehrbeauftragter bis 2008 Musikdramatische Darstellung szenisch (Assistenz) und Dialogsprechen. Während drei Semestern – 1990-1991 – übernahm er zudem interimistisch die Klassenleitung „Musikdramatische Darstellung szenisch“. Sein besonderes Interesse galt dabei der Klassischen Operette.

„Durch die Einstudierung und Aufführung kompletter Werke oder ausgewählter Szenen vermittelt Herr Prof. Zander unseren Studentinnen und Studenten die auf diesem Gebiet für ihren Beruf nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten. […] Die – teils mit Orchester, teils mit Klavierbegleitung – in Leoben mit unseren Studierenden realisierten Aufführungen Klassischer Operetten sind natürlich eine Bereicherung unseres Studienangebots.“ (Christian Pöppelreiter, 31.01.2000 in einem Brief an Joachim Schallock).

Neben seiner Lehrtätigkeit an der KUG war Horst Zander einerseits als Regieassistent und Spielleiter bei den Vereinigten Bühnen Graz tätig, andererseits seit 1981 Direktor des Stadttheaters in Leoben. „Während seiner jahrzehntelangen, engagierten Tätigkeit für die KUG konnte Horst Zander auf unvergleichliche Weise und durch die Möglichkeit von Kooperationen mit ´seinem´ Theater in Leoben den Studierenden wesentliche Praxiserfahrung im Bereich der Operette und die ersten Schritte auf die ´große Bühne´ ermöglichen“, so Robert Höldrich, Geschäftsführender Vizerektor der KUG. „Die Universität wird ihm stets ein ehrendes Angedenken bewahren“.

Im Andenken an den Verstorbenen findet am 10. Jänner 2013 um 19.00 Uhr in der Franziskanerkirche ein Requiem statt.


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