Giacomo Puccini: „Suor Angelica“ und „Gianni Schicchi“

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Giacomo Puccini: „Suor Angelica“ und „Gianni Schicchi“

erstellt am 19. Januar 2011

Hochdramatisch und skurril: zwei Einakter im MUMUTH

Zwei der drei selten aufgeführten Einakter aus Giacomo Puccinis 1918 veröffentlichten Triptychon über den Tod kommen mit Premiere am 29. Jänner im MUMUTH auf die Bühne: Das hochdramatische „Suor Angelica“ und eine Wiederaufnahme der skurrilen Komödie „Gianni Schicchi“. Insgesamt vier Vorstellungen der kontrastreichen Gegenüberstellung stehen auf dem Programm.

Der im Vorjahr erstmals an der KUG aufgeführten Gaunerkomödie über den sympathischen Erbschleicher Gianni Schicchi – er prellt im mittelalterlichen Florenz zu Gunsten seiner Tochter eine Familie von Besitzgierigen – wird nun das in einem Frauenkloster spielende Drama „Suor Angelica“ vorangestellt:

Das leichte, fast heitere Leben in einem Andachtsorden wird jäh zerstört durch den Besuch einer Fürstin. Schwester Angelica wurde sieben Jahre zuvor am Tag seiner Geburt ihr Sohn entrissen, man schickte sie nach dem Wochenbett ins Kloster. Die Fürstin nun, Angelicas Tante, überbringt die Nachricht vom Tod des Kindes und stürzt Angelica in selbstmörderische Verzweiflung. Im Suizid begreift sie die Schwere der Sünde und fleht die Jungfrau Maria um Gnade an: In einer Apotheose erscheint ihr das Kind.

Gesangsstudierende des Instituts für Musiktheater
Opernchor und Opernorchester der KUG

Musikalische Leitung: Frank CRAMER
Inszenierung: Annette WOLF („Angelica“); Barbara BEYER („Schicchi“)
Ausstattung: Ursula GAISBÖCK (Studierende Bühnengestaltung) („Angelica“);
Barbara BEYER und Nikolett HAJDU (Studierende Bühnengestaltung) („Schicchi“)

Giacomo Puccini: „Suor Angelica“ und „Gianni Schicchi“:
Zeit: 29. und 31. Jänner sowie 2. und 4. Februar 2011, jeweils 19.00 Uhr
Ort: György-Ligeti-Saal, MUMUTH, Lichtenfelsgasse 14
Karten: Zentralkartenbüro/Abendkasse
Weitere Infos: Tel. 0316/389-1330




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