Studien- und Konzertreise der Orgelklasse Gunther Rost

Studien- und Konzertreise der Orgelklasse Gunther Rost

erstellt am 11. Mai 2006

Aufführungen des Orgelwerks von Maurice Duruflé und Orgelbesichtigungen standen im Zentrum der Exkursion nach Deutschland

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Anfang April führte die Orgelklasse Gunther Rost im Orgelsaal des Instituts 6 der KUG das gesamte Orgelwerk Maurice Duruflés auf, dessen Todestag sich diesen Juni zum 20. Mal jährt.

Anknüpfend daran fand zwischen dem 17. und 25. April eine Studien- und Konzertreise der Studierenden von Gunther Rost nach Deutschland mit zwei weiteren Konzerten im "Audimax" der Ruhruniversität Bochum sowie der Basilika St. Lorenz in Kempten statt. Eine weitere Aufführung ist im Rahmen einer anderen internationalen Konzertreihe für den 11. Juni an der "Brucknerorgel" im Stift St. Florian bei Linz geplant.



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Die diesjährige Studienfahrt nach Deutschland beinhaltete als besonderen Schwerpunkt die Begegnung mit zeitgenössischen Konzertinstrumenten. So hatten die Studierenden die Möglichkeit, die Konzertsaalorgeln in Essen (Philharmonie), Bochum ("Audimax") und Würzburg (Festaula der Julius-Maximilians-Universität), die großen Domorgeln von Würzburg und Köln sowie weitere herausragende moderne Instrumente wie die neue Goll-Orgel der St. Martinskirche in Memmingen kennen zu lernen. Weiterhin stand eine Besichtigung einer Orgelbaufirma auf dem Programm sowie Tagesexkursionen zur spätromantischen Seifert-Orgel der Kevelaer Basilika und den berühmten Barockorgeln von Karl Joseph Riepp in Ottobeuren.



Der Besuch bedeutender historischer aber auch zeitgenössischer Instrumente ist im Bereich der Orgelausbildung eine notwendige Ergänzung des Instrumentalstudiums, die Besonderheiten des Orgelbaus, stilspezifische Klangunterschiede, die Kunst des Registrierens sowie den Umgang mit unterschiedlichen spieltechnischen Fragen erst praktisch erfahrbar macht.



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Im vergangenen Frühjahr hatten die Studentinnen und Studenten der Klasse Gunther Rost eine Woche in der Region zwischen Freiberg, Dresden und Leipzig verbracht, um sich mit dem mitteldeutschen Orgelbau aus Barock und Romantik sowie der Musik und dem Umfeld Joh. Seb. Bachs befassen zu können. Den Erfahrungen mit berühmten historischen Instrumenten von Gottfried Silbermann (Freiberg St. Petri/ St. Jakobi/ Dom, Dresden Hofkirche, Rötha St. Georgen/ St. Marien, Großhartmannsdorf), Heinrich Gottfried Trost (Altenburger Schloss), Zacharias Hildebrandt (Naumburg St. Wenzel, Langhennersdorf) und Friedrich Ladegast (Merseburger Dom), umrahmt von Konzertbesuchen im Leipziger Gewandhaus und der Dresdner Semperoper, konnten nun intensive Begegnungen mit zeitgenössischen Instrumenten und Literatur des 20. Jahrhunderts hinzugefügt werden.


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