„Der zerbrochene Krug“ von Heinrich v. Kleist

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„Der zerbrochene Krug“ von Heinrich v. Kleist

erstellt am 13. Juni 2016

Als Abbild eines von Korruption und Machtmissbrauch befallenen Gesellschaftssystems wird Kleists Drama „Der zerbrochene Krug“ vom 2. Schauspiel-Jahrgang der Kunstuniversität Graz interpretiert. Zu sehen am 24. und 25. Juni bei freiem Eintritt im Theater im Palais.

24. und 25.06.2016, jeweils 19.00 Uhr
Theater im Palais, Leonhardstraße 19

 

In dem kleinen Ort Huisum ist der Krug der Familie Rull zerbrochen, soviel steht fest. Die Frauen Marthe Rull ziehen mit ihrem seitdem verstummten Sohn vor das Dorfgericht. Sie beschuldigen die Verlobte ihres Sohnes, diesen geschichtsträchtigen Gegenstand zerbrochen zu haben. Unangekündigt kommt hoher Besuch aus Brüssel. Der Herr Gerichtsrat Walter ist auf Inspektionsreise durch die Provinzen um zu prüfen, ob man sich an die europäischen Richtlinien hält. In Huisum hat man andere Wege gefunden, Konflikte zu lösen. Die Richter Adam ahnen, dass dieser Besuch sie ihr Amt kosten könnte. Sie versuchen mit allen Mitteln, einen klassischen und somit im Ort unüblichen Prozess zu führen. Es wird ein Prozess, in dem Egoismus, Grenzüberschreitungen, Eigeninteresse die Aufklärung behindern, ein Prozess voller Halbwahrheiten und Willkür. Wer hat uns den Krug zerschlagen? Die mühsame, geheimnisvolle Suche nach der Wahrheit und den Schuldigen beginnt.

 

In dieser Produktion des  2. Schauspiel-Jahrgangs der Kunstuniversität Graz dient Kleists „Zerbrochener Krug" als Abbild eines von Korruption und Machtmissbrauch befallenen Gesellschaftssystems, Ähnlichkeiten mit real existierenden Gemeinschaften sind natürlich zufällig und ungewollt.

 

Besetzung in Folge des Erscheinens:

 

Schreiberin Licht - Vanessa Wirth

 

Richterin Adam 2  - Anna Laimanee
Richter Adam 1 - Michael Sumper
Richter Adam 3 - Benedikt Steiner

 

Gerichtsrat Walter - Harwin Mussbacher

 

Frau Marthe - Simon Olubowale
Frau Marthe - Jorien Gradenwitz
Frau Marthe - Antonia Leichtle

 

Ruprecht - Malin Kemper

 

Eve - Leon Wieferich

 

Szenenstudium Prof. Ute Rauwald
Eintritt frei


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