Schauspielschultreffen - Studierende der Kunstuniversität Graz erhalten höchst dotierten Preis!

Szenenbild 'Club Fiction' mit Ensemble; Foto: Johannes GellnerdownloadFoto: Johannes Gellner
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Schauspielschultreffen - Studierende der Kunstuniversität Graz erhalten höchst dotierten Preis!

erstellt am 28. Juni 2016

Beim diesjährigen Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender, das von 19. bis 25. Juni in Bern stattfand, konnten die Studierenden der Kunstuniversität Graz sich den mit 10.000 EURO dotierten Max-Reinhardt-Preis sichern, die höchste dort vergebene Auszeichnung.

Die Auszeichnung für das Ensemble der Kunstuniversität Graz, das sich aus Grazer und Arnhemer Studierenden zusammensetzt, ist umso bemerkenswerter, als in Bern mit „Club Fiction“ eine Stückentwicklung gezeigt wurde, die die Studierenden als Theaterkollektiv erarbeitet haben. „Aus einer außergewöhnlichen Kooperation ist ein mitreißendes theatrales Kunstwerk entstanden, das hier beim Wettbewerb zu Recht gefeiert wurde “, freut sich Rektorin Elisabeth Freismuth, die den Erfolg ihres Hauses selbst vor Ort in Bern erlebte und allen Beteiligten sehr herzlich gratuliert. Schon im Vorjahr hatte sich die Kunstuniversität Graz die wichtigsten Preise des Schauspielschultreffens sichern können.

 

Schauspielschultreffen 2016 - die Preise im Überblick

Solopreise mit je 1.000 EUR gingen an Zürich, Salzburg, Rostock, Hannover, Leipzig und die Universität der Künste Berlin.

Der Studierendenpreis zu 1.000 EUR ging an Hamburg.

Der Marina-Busse-Preis ging zu je 1.000 EUR an zwei Studierende aus Leipzig.

Der Ensemblepreis zu 6.000 EUR ging an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin.

Der Ensemblepreis zu 8.000 EUR ging an Hamburg.

Der Max-Reinhardt-Preis zu 10.000 EUR ging an Graz.

 

Club Fiction

Eine Kooperation der Kunstuniversität Graz mit der ArtEZ Toneelschool Arnhem/NL


Was passiert, wenn Schauspielstudierende zweier verschiedener Sprachen zusammenkommen, um gemeinsam eine Produktion zu erarbeiten?

Arnhem und Graz, Holland und Österreich – das sind bezogen auf die Sprache und das Sprechtheater zwei sehr verschiedene Welten. Und doch wird in der Stückentwicklung, die an der Kunstuniversität Graz von Theaterstudierenden beider Orte umgesetzt wurde, deutlich: Diese Unterschiede können weit kleiner sein, als mancher Graben, der mitten durch die Gesellschaft verläuft. Ein Theaterabend von Schauspiel- und Bühnengestaltungsstudierenden, der die Bretter, die die Welt bedeuten, sprichwörtlich auf die Probe stellt.

 

Gemeinsam mit der parallel in Arnhem entwickelten Produktion „First Contact“ ist „Club Fiction“ am 28. Juni 2016 auch in Amsterdam zu sehen. In Graz ist der so prominent ausgezeichnete 3. Schauspiel-Jahrgang der Kunstuniversität Graz ebenfalls in Kürze noch einmal zu erleben: bei der Freiluftaufführung von William Shakespeares „Der Sturm“ im Burggarten (4.–8. Juli 2016, jeweils 20.00 Uhr).


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