Förderung von Behinderten

Die KUG nimmt die wichtige Aufgabe wahr, Personen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung eine berufliche und soziale Eingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Studierende

Da fast alle Studien an einer Kunstuniversität wesentlich dadurch geprägt sind, dass motorische Fähigkeiten gegeben sein und weiter entwickelt werden müssen, gibt es in Kunststudien wenige Studierende mit körperlicher Behinderung. Generelle Maßnahmen zu ihrer Förderung sind daher nicht sinnvoll, weswegen die KUG spezifische Maßnahmen im Anlassfall setzt. Im Rahmen eines seit 2007 mit der Karl-Franzens-Universität Graz bestehenden Vertrages stellt das dort eingerichtete „Zentrum Integriert Studieren“ (ZIS) der KUG gegen Entgelt das folgende Leistungsangebot für ihre sehbehinderten Studierenden zur Verfügung: Die Umsetzung von Studienunterlagen, Präsentationen und relevanter Literatur in digitale Formate oder tastbare Unterlagen sowie die Koordination einer begleitenden Nachbearbeitung einzelner Lehrveranstaltungen zur Adaptierung des Studienmaterials. Die KUG wird auch in Zukunft für jede/jeden Studierenden mit besonderen Bedürfnissen individuelle Maßnahmen ergreifen.

MitarbeiterInnen

Für die vorhandenen Mitarbeiter/innen mit besonderen Bedürfnissen wurden die notwendigen Adaptierungen der Arbeitsplätze vorgenommen. Um die Aufnahme weiterer Personen mit besonderen Bedürfnissen zu erleichtern, aber auch um Gehbehinderten den Zugang zu unserer Universität zu ermöglichen, achtet die KUG bei all ihren Bauvorhaben auf entsprechende Maßnahmen.

Zur Förderung der Chancenfairness am Arbeitsplatz für Personen mit Behinderung und um konkret den Kreises der „Begünstigt Behinderten“ (1) an der KUG zu erweitern, wurde ab 2010 ein finanzielles Anreizsystem – vorerst als Pilotprojekt bei den drei Dienstleistungseinrichtungen – etabliert, welches auf alle Organisationseinheiten ausgeweitet werden soll.

(1) Indikator gem. BiDokVUni mit einem Grad der Behinderung von zumindest 50%.